Verstehe ich Dich richtig. Schilder ausstechen, glasieren, im Brennofen brennen (lassen) und zu Hause dann beschriften und ab in den Backofen ?
Wie lange, wie heiß ?
Gehen da auch normale Tontöpfe ...
Genau , Andreas : wichtig ist allerdings , dass der Ton
hoch gebrannt wird , also so etwa bei min.1200 Grad . Andernfalls ist Frostfestigkeit nicht gegeben . Man sollte 2x brennen : Schrühbrand und im nächsten Arbeitsgang transparente oder andersfarbige Lasur ( wieder auf die Brenntemperatur achten !! ) draufgeben und noch einmal hoch brennen .
Aus diesem Grund würde ich auch keine normalen Tontöpfe nehmen - es sei denn , Du schützt sie vor Wassereinfluss vor und während der Frostperiode . Eindringendes Wasser dehnt sich ggf. aus und "sprengt" den Scherben . Wenn Du allerdings kleinste Tontöpfe kopfüber auf Bambus o.ä. Stäbe hängst , kannst Du die sehr wohl mit andersfarbigem Lackstift , erhältlich u.a. bei
diesen Anbietern , ( möglicher Weise geht es auch da mit dem
Porzellanstift , gibt es z.B.
hier oder
hier ; wenn ich es richtig erinnere , braucht es bei ca. 170 Grad im Backofen etwa 20 Minuten "Back"zeit ) beschriften und als Pflanzenetikett nutzen . Oder Du nimmst in Kauf , dass Du diverse Scherben jedes Jahr neu beschriften musst -
dann gehen auch normale Tontöpfe .
Alle Ihr anderen Metall- und sonstige -bauer und -werker : Ihr habt sicher mit all Euren Vorschlägen bez. der Machbarkeit Recht , wenn die entsprechenden Materialien und Werkzeuge vorhanden und/oder beschaffbar sind und , ganz wichtig , bei einigen Methoden auch einfach nur die Kraft bzw. körperliche Einsatzfähigkeit da sind . Das ist bei mir im Moment eben leider nicht in vollem Umfang der Fall , und deshalb bin ich auf weitestgehend fertige Produkte solch fähiger Anbieter oder Fertiger angewiesen . Und nur deshalb zerbreche ich mir seit Wochen den Kopf , was am besten zu tun wäre , um dem Aufwand der Herstellung meiner Schilder auch in der optischen Wirkung Rechnung tragen zu können

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Ganz herzlichen Dank Euch allen für die Überlassungsangebote sowie überhaupt für alle tipps und Denkanstöße ; ich werde demnächst mal im Baumarkt zielgerichtet stöbern gehen und auf jeden Fall berichten , was dabei herausgekommen ist und ggf. , wie ich mich nun entschieden habe .
Liebe Grüße aus dem Taunus , Sabine
p.s.bez. der Kritik am Porzellanmalstift in einem der links : ich habe etwa 40 Schilder problemlos mit
einem einzigen Stift von beiden Seiten hemmungslos beschreiben können , und es ist immer noch Farbe übrig .... da kann dann jeder selbst über das Preis- Leistungsverhältnis nachgrübeln . Vorsichtshalber kann man ja lieber einen Stift mehr einplanen , damit man sein Projekt auf jeden Fall in einer Aktion zuende bringen kann

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