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Autor Thema: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter  (Gelesen 12579 mal)

thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #150 am: 28. März 2019, 19:56:27 »

Einen Freischneider oder einen Motorgeräteträger braucht man dann noch. Hat man aber eher als ne Minikreiselegge. Also den ein oder anderen könnte ich dafür nehmen.

Mantis kommt mir nicht in den Garten, ich will nix einfräsen, ich will ein Saatbett fertig machen. So flach und schonend wie möglich.
Kaputtgefräste Böden kenne ich hier zur Genüge, bei den alten Gärtnern war das ja die Bodenbearbeitung und am besten noch im Herbst für einmal sauber und im Frühjahr für einmal lockern. Diese Böden sind jetzt noch extrem hell und machen sowohl bei der Struktur als auch Bearbeitung Probleme. Dafür haben sie allerdings ihr eigenes Unkrautspektrum. Relativ wenig Gräser wie Poa annua, dafür sämtliche Samenunkräuter und Kartoffeln, die lassen sich aber recht einfach ziehen oder jäten, nach 3 Jahren hat man die meist im Griff.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #151 am: 28. März 2019, 22:48:16 »

Mantis kommt mir nicht in den Garten, ich will nix einfräsen, ich will ein Saatbett fertig machen. So flach und schonend wie möglich.
da bin ich ganz Deiner Meinung!
Beim Mantis sind die Scheiben auf der Achse tatsächlich zu wenden, so dass mit der einen Seite 25 cm tief gefrässt werden kann - stimmt, aber nimmt man die Scheiben anders herum, kann man damit knappe 5 cm oberflächlich das Saatbeet herrichten.
Ich habe es ausprobiert und es stimmt tatsächlich, was der Hersteller da behauptet.

Wobei mir inzwischen das nicht "gestriegelte" Saatbeet mit Mulch, am liebsten ist.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass man/frau sich auch erst einmal von der althergebrachten Vorstellung, wie ein Gemüsegarten bzw. wie in Beet auzusehen hat, verabschieden muss.
Nur dann ist die althergebrachte Gewohnheit "morgens mittags abend und zu jeder Jahreszeit fräsen und hübsch machen" aufzugeben.
Der Anblick des nicht schwarzen Bodens muss ertragen werden können...................aber wenn man/ frau weiss, was damit gewonnen wird, geht das schon :)

PS:
mir fällt ein, dass wir Anfang der '90er Jahre solch eine Vorsatzgerät für den Freischneider in der betrieblichen Grünanlagenpflege hatten. Nur der Chef durfte mit dem Ding arbeiten und das tat dieser ausschliesslich mit Helm und Schutzbrille, weil jedes Steinchen zum Geschoss wurde. Das damalige Gerät war allerdings ohne Walze.




Edit: Schreibfehler
« Letzte Änderung: 29. März 2019, 00:05:20 von Nemesia Elfensp. »
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #152 am: 28. März 2019, 23:26:40 »

Ein Bereich zwischen 0,5 und 4cm wäre toll.
Das die Steine auch mit einer Minikreiselegge gut rumfliegen kann ich verstehen, das Schweizer Modell hat deswegen Schutz drumrum, aber keine Walze mit der man halbwegs eine Tiefenführung hinbekommt.

Mulch und säen klappt hier noch nicht überzeugend genug. Säen und Rasenschnitt drauf ist ja nicht mit gemeint. Für Bohnen usw darfs gerne etwas gröber sein, da bin ich mit Mulch aber auch eher vorsichtig. Eher halb eingearbeitet. Da ich die Bohnen seit Inbesitznahme der Sämaschine aber nicht mehr mit den Fingern lege, bräuchte es ein Strohräumer. Den bekomme ich aber nicht drangebastelt bzw erst garnicht geformt. Wenn der Lehmboden hier ein halbes oder ganzes Jahr mal gelegen hat, kann ich mit dem Säschar nicht mehr durchschieben und die Zuschieber funktionieren nicht mehr. Das wird zu klutig.
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July

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #153 am: 29. März 2019, 06:50:21 »

Mein Ackerstreifen wird jedes Jahr im Frühling gepflügt und gefräst und dann bepflanzt und besät. Und alles wächst prima. Ich könnte den großen Teil nicht per Hand umgraben bzw. lockern bzw. Unkraut beseitigen. Im Herbst machen wir nichts, da kommt auf die Fläche nur Mulchmaterial.
Ansonsten gibt es hier kein Stück schwarze Erde bei uns......:)
Und soviel Aufwand kann ich nicht betreiben.......ich will ja auch noch mit der Pflanzerei etc. fertig werden und irgendwann was ernten:).
LG von July
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #154 am: 29. März 2019, 08:37:55 »

Och, ich habe keinen Acker, sondern einen kleinen Garten und könnte alles umgraben wenn ich wollte. Habe ich früher auch mal eine Weile gemacht. Bis Boden- und Umweltschonendere Verfahren populärer und ausgereifter wurden. Und nun probier ichs aus und auch die Probleme mit überlockertem Boden und den ewig eingesunkenen Fußstapfen im Beet werden besser. Mehr Aufwand habe ich deswegen nicht. Eher weniger.
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roburdriver

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #155 am: 08. April 2019, 17:55:30 »

Mit Gründünger einsäen bin ich nich nicht so recht glücklich geworden. Das liegt auch daran, das einige Kulturen bis zum Frost stehen und dann nix mehr keimt. Winterroggen ist letzten Herbst wegen der Trockenheit garnicht aufgegangen. Ich decke jetzt die freien gewordenen Flächen immer mit Grasschnitt oder Schafmist ab, je nachdem was ich gerade verfügbar habe. Tomaten und Erdbeeren sind sowieso mit Stroh gemulcht. Gern nehme ich Strohhäcksel, was die Mähdrescher breit blasen, in Feldecken liegen da oft schöne Haufen.
Dieses Jahr will ich nach den Kartoffeln mal Tagetes säen, wegen der Drahtwürmer. Mal schauen ob die Kulturzeit da ausreicht. Sind ca 25qm.
Ansonsten werde ich den Kohl mit Schafwolle mulchen, soll wohl Kohlfliege und Drahtwürmer fern halten. Gleichzeitig ist es guter Langzeitdünger.

Gruß Robin
« Letzte Änderung: 08. April 2019, 17:57:33 von roburdriver »
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #156 am: 09. April 2019, 00:51:23 »

Vor Tagetes war hier nach Frühkartoffeln sogar noch Zeit für 3 Wochen falsches Saatbett. Das hat sich rentiert, nach Tagetes im Herbst runtermähen und im Frühajhr ohne Bodenbearbeitung Radieschen usw säen kommt dort so wenig Unkraut hoch, das sich nichtmal das zupfen mit den Fingerspitzen rentiert.
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