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News: Oft ist es besser, von den richtigen Leuten missverstanden zu werden, als von den falschen Personen Verständnis zu ernten. (Thomas)
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Autor Thema: Andenbeere - Physalis  (Gelesen 56374 mal)

July

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #510 am: 06. Oktober 2019, 07:17:48 »

Ja ich wollte auch schon Jahre aufhören mit den Andenbeeren. Aber nun ernte ich seit 3 Wochen Früchte:)
Ich säe im März, pflanze Ende Mai raus und lass sie in Ruhe, was wird das wird, was nicht eben nicht ;D.
Auf Folie entwickeln sie sich schneller, im Kübel wollen sie ständig Wasser und die Früchte sind um einiges kleiner.
Im Dürrejahr 2018 hing alles schlapp da und war aufgegeben....dann kam Mitte August Regen und sie haben sich so schnell entwickelt und dank des langen schönen Herbstes konnte ich noch ernten. Die Sorte Lucys Big haben eine andere Lampignonform und reifen schlecht aus, haben aber auch einen zu schattigen Standort hinter den großen Amaranthpflanzen. Eine Sorte aus Peru trägt dieses Jahr am besten und schmeckt. Auch ich ernte leicht verfärbte vor oder nach dem ersten Frost und lasse sie nachreifen. Ausgeizen etc. habe ich nie gemacht, extra gedüngt auch nicht, ich glaube soviel Dünger und Stoff brauchen die gar nicht. Im Glashaus wurde es nichts....kaum Früchte. So gehe ich jetzt jeden Tag auf Naschtour:) Ich mache mal Fotos.
LG von July
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Natura

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #511 am: 06. Oktober 2019, 10:44:15 »

Bei mir sind hauptsächlich zwischen den Erdbeeren eine Menge wild aufgegangen. Viele haben wir ausgehackt und ein paar verpflanzt. Etliche haben sich aber doch durchgemogelt und sind jetzt so weit wie die anderen. Ich habe gar nichts daran gemacht, sie wachsen wild durcheinander und jetzt gibt es Früchte.
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Paradeiserin

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #512 am: 06. Oktober 2019, 10:48:01 »

@Floris: Genau so mache ich es auch: Im Feb ansäen, abhärten, nach den Eisheiligen mit den Tomaten raus. Hatte heuer 4 Stk in einem Mini-Hochbeet von gut 1m2 Fläche. Sorten waren Großfrüchtige und eine super schmeckende, die ich von einem Zufallssämling hab. Von den 4 Pflanzen hatte ich insgesamt(!) vielleicht 20 Früchte. In anderen Jahren eben auch schon unzählige Früchte, aber alle kurz vorm 1. Frost noch grün.  ::) Pflanzen überwintern hat bei mir auch keinen Vorsprung gebracht.

Vielleicht recht früh mit Holzasche düngen, dann gar nicht mehr?

Letztes Jahr ist aus dem Pflanzloch einer Edelkastanie am ziemlich trockenen und steinigen Südhang eine Physalis gewachsen und hatte auch ein paar Früchte dran, obwohl die keinerlei Aufmerksamkeit bekommen hat.  ???
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Floris

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #513 am: 09. Oktober 2019, 19:28:44 »

Von den 4 Pflanzen hatte ich insgesamt(!) vielleicht 20 Früchte.
Nach der ersten Blüte (durchschnittlich in 35 cm Höhe), verzweigen sich die Pflanzen, dieses Jahr wieder zweimal, so dass vier Arme entstehen. An diesen habe ich bisher jeweils etwa 10 Früchte geerntet (an jedem Blattknoten eine). Da oft noch ein Bodentrieb unbemerkt durchgewachsen ist, bin ich derzeit bei knapp 50 Früchten pro Pflanze.
An jedem Trieb sind weitere Früchte dran, von denen bestimmt noch ein paar reif werden.

Wenn die Ernte beginnt wird nicht mehr gedüngt. Seit einiger Zeit ist das Laub heller grün, ich nehme an der Stickstoff ist aufgebraucht. Zum Ausreifen brauchen sie keinen mehr, sie hören dann auch auf, weitere Blüten zu bilden.
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Floris

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #514 am: 09. Oktober 2019, 19:34:04 »

So eine Art Triebspitzendürre...?
Es fängt mit Blattverfärbungen an, dann Wuchsdepressionen und im Endstadium sterben die Pflanzen von der Triebspitze her ab.
Es beginnt Anfang Juli an einzelnen Pflanzen und breitet sich aus. Auch wild aufkommende Sämlinge werden um die Zeit befallen.

Ich denke nicht, dass es an der Sommerhitze liegt, denn es gibt auch bei Änderung der Bedingungen keine Erholung.

Ich dachte aufgrund der Symptome an eine Viruserkrankung, eine Untersuchung brachte aber kein Ergebnis.
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minthe

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #515 am: 13. März 2020, 14:47:39 »

Hallo Physalis-Gaertner! Habt Ihr schon ausgesaet?
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Sandbiene

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #516 am: 13. März 2020, 14:54:26 »

Jawoll, und die Pflanzen sind schon einen Zentimeter hoch.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #517 am: 13. März 2020, 17:06:07 »

Nicht ausgesät, sondern im letzten Herbst Stecklingsmaterial geschnitten und bewurzelt. Nun habe ich 3 kräftige Jungpflanzen in Töpfen (derzeit  etwa 40 cm hoch) die mit der anderen Pflanzenanzucht unter den Leuchtstoffröhren stehen.
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Aquilegia vulgaris

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #518 am: 13. März 2020, 17:59:50 »

Hallo Physalis-Gaertner! Habt Ihr schon ausgesaet?
Nein, Physalis habe ich noch nicht gesät. Ginge das jetzt noch?
Ich habe auch eine Tüte Saatgut mit Physalis arborescens. Kennt die zufällig jemand?
« Letzte Änderung: 13. März 2020, 19:49:22 von Aquilegia vulgaris »
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July

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #519 am: 13. März 2020, 18:10:43 »

Ich habe noch keine Physalissorten ausgesät, Ende des Monats, das reicht, die können ja erst nach Eisheiligen raus und wachsen ja ziemlich schnell. Aus Stecklingen mache ich keine mehr, die waren auch nicht früher reif:) Physalis arborescens.....ich meine ich habe auch Saatgut von Tradewindseeds......muss mal nachschauen, wird bis 2 m und hat ganz kleine Beeren.
LG von July
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Aquilegia vulgaris

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #520 am: 13. März 2020, 18:16:54 »

Danke für die Info. Sind Physalis eigentlich Lichtkeimer?
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minthe

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #521 am: 13. März 2020, 19:47:08 »

Nemesia, das klingt spannend mit den Stecklingen. Wie hast Du die ueberwintert?
Meine keimen im Dunkeln gerade. Mache dieses Jahr nur noch 'Beas Dicke', bin ueberzeugt. Und noch Tomatillos dazu in der Saatschale.
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ringelnatz

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #522 am: 13. März 2020, 19:52:52 »

Ich habe dieses Jahr tatsächlich schon Ende Januar Physalis gesät. Ich fand, dass sie letztes Jahr ewig zum keimen gebraucht haben und ewig nicht vom Fleck gekommen sind.
Was soll ich sagen... jetzt sind sie tatsächlich schon ganz schön groß geworden, eigentlich müsse ich sie schon umtopfen, aber dafür fehlt jetzt drinnen der Platz. Fürs Kalthaus ist es nachts noch zu kalt, irgendwie werde ich die nächsten 4 Wochen noch überbrücken müssen, irgendwann mach ich mir ne kleine Heizung ins Folienregal im GH.

Interessant, ich hatte schon oft gelesen, dass Überwintern oder Stecklinge nicht viel bringt.. Ein Freund hat eine große Pflanze überwintert, bin gespannt, wann die bei ihm fruchtet.
Angeblich sollen ja sogar wild aufgegangene nicht wesentlich später fruchten? Weiß jemand was dazu, woran das liegt? Brauchen die bestimmte Bedingungen zum Blühen?
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Bastelkönig

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #523 am: 15. März 2020, 21:04:36 »

Die ersten Pflanzen sind in das „warme“ Kellergewächshaus umgezogen unter die
Metallhalogenlampe. In den nächsten Tagen wird es hier richtig voll werden.

Viele Grüße
Klaus
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thuja thujon

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Re: Andenbeere - Physalis
« Antwort #524 am: 16. März 2020, 10:03:46 »

In der Februarausgabe der Obstbau ist ein Artikel `Anbau von Physalis´.
https://www.obstbau.org/beerenobst.html

Hat den schon jemand gelesen? Ich komme aktuell nicht an die Zeitschrift ran, sie ist noch im Umlauf der Bücherei.
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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