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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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Autor Thema: Guglhupf  (Gelesen 10837 mal)

Lizzy

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Guglhupf
« am: 11. März 2009, 17:42:49 »

Ich habe mal frech einen Thread eröffnet, aber wenn es dazu schon einen gibt, bitte nicht steinigen, ich habe diesbezüglich alles durchwühlt und kein Rezept gefunden.
Anlässlich eines Geburtstages am Samstag bin ich auf der Suche nach einem "echten" Guglhupfrezept mit Hefe und wenns geht auch mit Vollkornmehl, Dinkelmehl oder Halb Vollkorn und Weissmehl.
Ich habe bisher immer gute Erfahrungen mit euren Rezepten gemacht !
Wie geht der gute alte Guglhupf, ohne dass er gleich zu einem Christstollen wird... was kommt da rein....!?! :P
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martina 2

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Re:Guglhupf
« Antwort #1 am: 11. März 2009, 19:33:30 »

Gugelhupf aus Germteig

300g Mehl (halb griffig, halb glatt)
15 g Germ
lauwarme Milch nach Bedarf
100 g Butter
3 Eidotter
50 g Zucker
1/2 Kaffeelöffel Salz
1 EL Rum
geriebene Zitronenschale

Aus der Germ mit etwas Zucker und lauwarmer Milch ein Dampfl machen. Butter mit Zucker und Dottern schaumig rühren, Rum und Zitronenschale dazugeben, zusammen mit dem Dampfl zum Mehl geben und alles vermischen. Gut abschlagen, bis der Teig Blasen wirft.
Eine bebutterte Form mit Brösln bestreuen und geschnittene Mandeln hineinlegen, den Teig daraufgeben und aufgehen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde backen.

« Letzte Änderung: 11. März 2009, 19:36:21 von martina 2 »
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Schöne Grüße aus Wien!

Günther

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Re:Guglhupf
« Antwort #2 am: 11. März 2009, 19:36:10 »

Der gute alte echte Gugelhupf ist weder mit Vollkorn noch mit Dinkel, dafür, je nach Qualität, mit viel oder noch mehr Ei.....
Dafür mit Rosinen, auch wenn die Rosinenfeinde schreien.
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Hellebora

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Re:Guglhupf
« Antwort #3 am: 11. März 2009, 19:44:23 »

Der Germgugelhupf ist ein Hit, ich mache fast nur noch den. :D Ich tendiere sonst immer dazu, einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl zu ersetzen, aber bei dem Gugelhupf würde ich auch davon abraten.
Der Rum sollte das gute, hochprozentige österreichische Kunstprodukt "Inländer-Rum" sein, nix Edles. ;)
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freitagsfish

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Re:Guglhupf
« Antwort #4 am: 11. März 2009, 19:50:07 »

zwischenfrage: was ist ein "dampfl"? klingt sooo niedlich... ::)
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Hellebora

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Re:Guglhupf
« Antwort #5 am: 11. März 2009, 19:51:20 »

Ein Dampfl oder Dämpfl ist eine Gärprobe. Dabei soll sich zeigen, ob die Hefe in Ordnung ist, damit nicht der ganze Teig sitzen bleibt.
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freitagsfish

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Re:Guglhupf
« Antwort #6 am: 11. März 2009, 19:54:52 »

und wenn das dampfl dann nach einiger zeit gärt und rumort, dann ist es in ordnung und man kann weitermachen, ja?! danke!
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martina 2

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Re:Guglhupf
« Antwort #7 am: 11. März 2009, 19:57:13 »

Der gute alte echte Gugelhupf ist weder mit Vollkorn noch mit Dinkel, dafür, je nach Qualität, mit viel oder noch mehr Ei.....
Dafür mit Rosinen, auch wenn die Rosinenfeinde schreien.

Was hindert dich, ein Rezept einzustellen ;) ?
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Schöne Grüße aus Wien!

Günther

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Re:Guglhupf
« Antwort #8 am: 11. März 2009, 20:04:27 »

Meine Faulheit, sowas abzuschreiben. 8)
Es gibt genug "orthodoxe" Germteiggugelhupfrezepte im Internet.
Je hochgestochener, desto weniger authentisch.
Vereinzelt wird das "Dampfl" auch als Vorteig bezeichnet.
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Galeo

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Re:Guglhupf
« Antwort #9 am: 11. März 2009, 20:19:25 »

Zitat
Vereinzelt wird das "Dampfl" auch als Vorteig bezeichnet.
Zitat
Im Ostdeutschen auch Hefestück genannt.
LG Galeo
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Landpomeranze †

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Re:Guglhupf
« Antwort #10 am: 11. März 2009, 20:58:18 »

Da klingt Dampfl aber netter ;)

Hier die Mengenangaben aus dem Sacherkochbuch:

80 g Butter
60 g Zucker
250 g Mehl
50 g Rosinen
1/8 l Milch
30 g Mandeln
20 g Germ (=Hefe)
2 Eidotter
 
Zubereitung wie schon von Martina beschrieben - man bereitet zunächst das Dampfl, dann aus Mehl und den übrigen Zutaten (ohne die Rosinen) einen weicher gehaltenen Germteig, läßt den Teig zur doppelten Größe aufgehen, stößt ihn einmal zusammen und mischt die (rumgetränkten und leicht bemehlten Rosinen dazu. Eine Gugelhupfform buttern, mit Mehl bestauben, den Boden der Form mit abgezogenen, halben Mandeln auslegen, den Teig einfüllen und wieder gehen lassen. Backen, abgekühlt stürzen und überzuckern.

Ich gebe die Rosinen erst beim zweiten "Gang" dazu und bilde mir ein, dass sie sich dann gleichmäßiger verteilen.

 
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martina 2

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Re:Guglhupf
« Antwort #11 am: 11. März 2009, 21:43:49 »

Patricia ist eine Germteigspezialistin, wie ich mich schon persönlich überzeugen konnte :D Ich selbst habe schon lange keinen gemacht, dann aber auch den Teig zweimal gehen lassen.
« Letzte Änderung: 11. März 2009, 21:44:31 von martina 2 »
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Crispa †

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Re:Guglhupf
« Antwort #12 am: 11. März 2009, 21:47:37 »

Sind die Elsässer nicht die eigentlichen Gugelhupfspezialisten?
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Liebe Grüsse Crispa

martina 2

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Re:Guglhupf
« Antwort #13 am: 11. März 2009, 22:26:15 »

Zitat
Sind die Elsässer nicht die eigentlichen Gugelhupfspezialisten?


Googelhupf
« Letzte Änderung: 11. März 2009, 22:26:43 von martina 2 »
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Landpomeranze †

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Re:Guglhupf
« Antwort #14 am: 11. März 2009, 22:37:14 »

Mir wurde von der französischen Verwandtschaft erzählt, dass laut einer Legende der Gugelhupf angeblich von Marie Antoinettes Köchin nach Frankreich gebracht wurde. :)

In Wien (die Wiener sind natürlich auch überzeugt, die Gugelhupf-Heimat zu sein) gibt es noch einen Gugelhupf der etwas anderen Art, den so genannten Narrenturm im alten AKH.

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