Hallo miteinander!
Bei uns im Garten steht eine "stinknormale" weißblühende Kastanie - sie heißt übrigens Hanna, nach einem jungen Mädchen, das Kastanien geliebt hat - wir finden, ein Baum sollte ruhig einen persönlichen Namen haben, mit dem man ihn anreden kann.
Heißt das, sie ist eine Zierform, weil keine Eßkastanie? Oder ist sie einfach eine "normale" Kastanie?
Und kann man nach all den Jahren noch herausbekommen, was es für eine ist?
Sie ist schätzungsweise 15 m hoch und steht inzwischen unter Fällschutz; unser Vorgänger hatte mal eine Fällgenehmigung beantragt, die aber ob des Umfanges abgelehnt wurde.
Eigentlich ganz schön, aber wir würden im unteren Bereich gerne einige Zweige absägen, um mehr Licht in diesem Bereich zu bekommen. (Wir haben einen Kleingarten!) Können wir die problem- und gefahrlos absägen? Wann am besten? Und bis zu welcher Dicke?
Und noch ein paar Fragen, ich habe immer wieder gelesen, Kastanienlaub soll nicht komposttiert werden, jetzt nicht nur wegen der Miniermotte, sondern weil Kastanien irgendwelche Gerbsäuren enthalten sollen, die andere Pflanzen am Wachstum hindern. Ist da was wares dran? Woanders habe ich nämlich gelesen, man kann es durchaus kompostieren, es dauert nur länger. Und direkt unter der Kastanie, wo lange die "ollen" Blätter lagen, um die sich unser Vorgänger nicht mehr gekümmert hat, ist nach der natürlichen Kompostierung wirklich sehr schöne Erde. Finden wir zumindest. Ach ja, und die Früchte und Hüllen: kompostieren, entsorgen oder wie verwenden?
Zur Miniermotte auch etwas: In unsere Kastanie fliegen Wespen und erjagen täglich jede Menge dieser Minierbiester.
Ich bedanke mich für ein paar hilfreiche Informationen!