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Autor Thema: Erfahrung mit Mammutbäumen?  (Gelesen 56356 mal)

Staudo

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #210 am: 14. August 2011, 20:05:55 »

Im Winter wird in der Nachbarschaft des Baumes die Säge kreischen. 8)

Ja!
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martina.

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #211 am: 14. August 2011, 20:46:38 »

Danke für die Info, Micc, da muss ich mal hin. Ich liebe Mammutbäume :D
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pearl

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #212 am: 14. August 2011, 23:57:10 »

Auf jeden Fall :D!

Ich verlasse mal kurz den Off-Topic-Bereich und zeige mal 3 Knipsebildchen aus dem Burgholz.



P1090729.jpg




micc, sehr gut. Mal ein best of rausgesucht und dir schleunigst Recht gegeben. Außerdem das Vorhaben mental angepinnt die Heidelberger Mammutbäume zu fotografieren, weil ich die Gebrauchsanweisung meines Fotoapparates in den Katakomben vor Monaten gefunden habe und heute mal gelesen habe.

Aber micc, was bedeutet HurqalyA in deiner Signatur? Ein persischer Dialekt? Oder sowas?
« Letzte Änderung: 14. August 2011, 23:57:35 von pearl »
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micc

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #213 am: 15. August 2011, 18:22:43 »

Hurqalya, das ist schwer zu erklären, obwohl ich 1 Jahr im Iran gearbeitet habe....

Ich fange mal so an: Dies ist einer der Begriffe aus der Bahai-Religion, den eine meiner Lieblingsbands aus den USA verwendet (Secret Chiefs 3). Bahai ist eine nachislamische monotheistische Religion, gegründet im 19. Jahrhundert im Iran. Ich bin überhaupt kein Kenner der Materie und auch nicht religiös. Soweit ich das sehe, zählt Bahai nicht zum eigentlichen Islam und hat Anknüpfungspunkte zu anderen Religionen. Ich belasse es mal dabei.

Hurqalya wird durchaus verschiedenartig interpretiert. Am einleuchtendsten ist mir damit eine eigene dritte Welt zwischen der Welt der Engel, der spirituellen Welt (Malakut) und unserer physischen Welt (Nasut/Mulk) bezeichnet.

Interessant ist es, dazu diese seltsame musikalische Mischung der Band zu hören, die zwar durchaus auch orientalische Weisen spielt (Jabalqa/Jabarsa), aber nach eigenem Bekunden angeblich Grindcore Psychedelic Afghan Surf macht (live kommt es allerdings in etwa hin). Es ist absolute Außenseitermusik, und man braucht dieses Thema nicht weiter zu verfolgen, außer, es möchte jemand mehr wissen.

Das war jetzt aber heftig OT, woll!

:)
Michael
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pearl

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #214 am: 15. August 2011, 20:00:24 »

woll! Der volle Sound dieses Wortes! Auf jeden Fall hat deine Ausführung meinen Horizont sehr erweitert, danke! :D
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Sigi

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #215 am: 20. August 2011, 20:39:58 »

Sequoiadendron giganteum mit Zapfen.
LG Sigi
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Staudo

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #216 am: 21. August 2011, 07:59:05 »

Wie alt und groß ist der Baum?
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Sigi

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #217 am: 21. August 2011, 08:13:02 »

Leider habe ich keine genauen Angaben.
Der Baum ist ca. 10 Jahre alt und ca.5m hoch.
LG Sigi
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Staudo

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #218 am: 21. August 2011, 08:20:05 »

Vielen Dank. Es ist also ein sehr junges Exemplar. ;)
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martina.

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #219 am: 15. September 2011, 18:59:29 »

Mammutbaum im Wickrather Schlossgarten :D
[td]


[/td][td]


[/td][/table]
Leider weiß ich nicht, wie alt und wie hoch er ist :-[
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Gartenplaner

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #220 am: 14. November 2012, 12:24:23 »

Die härtesten Auslesen sollen aus der nicht mehr existierenden Mammutbaumfarn in Kaldenkirchen am Niederrhein stammen. Dort wurden im Hinblick auf forstliche Verwendung Herkünfte aus nördlichen Vorkommen (Nordkalifornien und angrenzendes Oregon) höherer Lagen getestet. Ob es noch Pflanzen aus diesen Versuchen gibt?

Ich bin gestern zufällig über diesen Thread gestolpert.
Da ich ja grad selber mit den verschiedenen mammutbäumen experimentiere, interessierte mich das natürlich sehr - und zu dieser Anmerkung/Frage kann ich sogar was beitragen.

Die Sequoia-Farm Nettetal/Kaldenkirchen existiert als eine Art Park noch immer, ist inzwischen im Besitz der Stadtwerke Nettetal, hier die Homepage:
http://www.sequoiafarm-kaldenkirchen.de/
Leider kann man sie nur an einigen Wochenenden zu Terminen der "Offenen Gartenpforte" in der Gegend besuchen.
Auch ist dann nur der bereich direkt um das ehemalige Wohnhaus zu besichtigen.
Ich war im Juli dort und habe Fotos gemacht.


Der Eingangsbereich des Geländes mit einem ersten großen Küstenmammutbaum:




Das erste Häusschen, als Zuflucht vor den Bombenangriffen am Ende des 2. Weltkrieges von der Familie Martin gebaut und genutzt:





Eine größere Bergmammutbaum-Gruppe hinter dem Häusschen (man beachte den Besucher unten links :o :




Am hinteren Ende der Rasenfläche schliesst sich die Urweltmammutbaum-Allee an - allerdings nur noch eine Hälfte:




Die beiden Laubbäume zwischen den beiden Koniferen sind übrigens Cercidiphyllum japonicum - Kuchenbäume:




Hinter dem später erbauten 2. Wohnhaus stehen dann Küstenmammutbäume:



Ein Jungbaum im tiefen Schatten der Altbäume:



Von unten in der Altpflanzung fotografiert:



Und die Stockausschlagsfähigkeit der Küstenmammutbäume:






Eine Cryptomeria japonica, hinter der Araucaria:




2 Cunninghamia lanceolata (der schräge Baum genau in der Bildmitte - leider ziemlich eingewachsen und schlecht zu fotografieren, dahinter steht noch ein kleineres Exemplar):



Und noch ein größerer Urweltmammutbaum im vorderen Bereich des Geländes:





Insgesamt bleibt zu sagen, dass die Mammutbäume leider alle ziemlich "im Wald" stehen - also von anderen Koniferen oder Laubbäumen umgeben sind, so dass es oft schwierig ist, ein Foto zu machen, das anschaulich die Größe der jeweiligen Bäume zeigt - vielleicht müsste man bei der Entwicklung des Grundstücks überlegen, ob man den Fokus nicht komplett auf die Mammutbäume setzt und ganz viel von den Eichen, Buchen und nicht einheimischen Laubgehölzen herausnimmt.
Trotzdem war es sehr spannend, Mammutbäume in quasi waldartiger Vergesellschaftung zu sehen.

Zum Schluß noch ein Zitat aus der Info-Broschüre des Arboretums Burgholz/Wuppertal Cronenberg, welches auch alle Mammutbäume in größerem Umfang angepflanzt hat, um alle zu beruhigen, die Angst vor ihrem immer größer werdenden Bergmammutbaum im Vorgarten bekommen:
"Windwurf und -bruch sowie
Schneedruck und -bruch kommen
wegen Wurzelausbildung und Schaftform
sowie der äußerst biegsamen und
bruchfesten Äste nicht vor"

Das Arboretum Burgholz ist jedenfalls das nächste Ausflugsziel in punkto Mammutbäume ;D

Viele Grüße,

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pearl

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #221 am: 14. November 2012, 13:29:59 »

ach du Schreck! Jetzt auch noch in diesem thread Mammutaufnahmen! ::)
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Gartenplaner

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #222 am: 14. November 2012, 13:46:47 »

Passt doch ;D
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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #223 am: 14. November 2012, 14:59:31 »

Mit ein bißchen Schnitt die idealen Pflanzen für die Grabbepflanzung oder den Vorgarten ;D

Ich hab mir mal nen Sequoiadendron giganteum "Glaucum" gekauft. Tolle blaugraue Farbe :-* Auf dem zettelchen stand was von Wuchshöhe bis 8 m. Da das ja ne schwachwüchsige Auslese ist, soviel hatt ich noch im Kopf, hab ich das teil halt mitgenommen.
Nach dem Recherchieren im Internet und Fachbuch bekam ich dann Angst. Das Teil wurde wieder ausgegraben und im Wald "entsorgt". Leider vertrocknete es dort.
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Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

pearl

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Re:Erfahrung mit Mammutbäumen?
« Antwort #224 am: 14. November 2012, 15:04:19 »

in höchstens 10 m2 Vorgarten passt schon was rein! ;) ;D

Die Mammutbaumstümpfe in Schriesheim Talstraße. 120 Jahre haben die Bäume im Vorgarten gestanden.



Talstraße 1_1



Talstraße 1_ 2



Talstraße 1_3



Talstraße 2_1



Mamutbaum Talstraße 2_2


« Letzte Änderung: 14. November 2012, 15:05:35 von pearl »
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