Hallo Günther,
Mein Brunnen ist ein aus Sandsteinen rund ausgemauerter ca 10m tiefer mittelalterlicher Brunnen. Weißt du da mehr ob so etwas sein kann?
Auf Mineralien habe ich das Wasser schon einmal untersuchen lassen, dass ergab sich zufällig mal. Es ist sehr hart da wir an einem Kalksteinhang wohnen. Auch andere Mineralien sind noch enthalten.
Die mittelalterlichen Senkgruben, die gerne in Brunnennähe waren

, dürften doch schon ausgeschwemmt sein....
Benützt Du das Wasser als Gießwasser? Irgendwelche Auffälligkeiten?
Wasserhärte ist nix schlechtes, weiches Wasser nimmt oft mehr Mist mit. Die üblichen Anfangsfragen: Ist das Wasser klar/gefärbt/trübe? Setzt sich beim Stehenlassen etwas ab? Farbe des eventuellen Niederschlages? Hat das Wasser einen Geruch? Welchen? Geschmack? (Mußt ja nicht schlucken, kannst gleich wieder ausspucken) Schäumt das Wasser beim Schütteln? Beständiger Schaum?
Wenn möglich, teste auf Nitrat und Ammoniak - in natürlichen einwandfreien Wässern dürfte beides nicht drin sein, deutet auf fäkale Verunreinigungen.
Eine Wasserprobe mir Daphnien (Wasserflöhen) aus der Aquarienhandlung versetzen - leben die längere Zeit fröhlich, ists schon mal ein gutes Zeichen.
Bakterielle Verunreinigung: Es gibt simple Tests im Handel, ohne richtige Vorsichtsmaßnahmen sind sie aber nicht viel wert (zu leicht positiv durch Verunreinigungen). Eine offizielle Untersuchung auf Trinkwasserqualität dürfte nicht ganz billig sein.
Pestizide: Eine gründliche echte Untersuchung ist aufwendig und teuer. Der Daphnientest reicht meistens.
Und: Jede Untersuchung ist eine Momentaufnahme. Wenn einem Kleingärtner oberhalb ein Kanister mit E605 umfällt, kann das in einiger Zeit zu Dir ins Wasser kommen, obwohl es vorher einwandfrei beste Qualität hatte....