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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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|11|10|Hier brauchen wir was Neues! Der Spruch heute war doof.

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Autor Thema: Tipps für den Gemüsegärtner  (Gelesen 6335 mal)

Feder

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #30 am: 24. September 2004, 17:52:43 »

Bei der Arche Noah gibt es den auch, und überhaupt eine Riesenauswahl an alten und fast vergessenen Gemüsesorten.
http://www.arche-noah.at/shb.htm
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Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
  Pat Parelli

brennnessel

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #31 am: 30. Januar 2005, 08:22:48 »

Da wir gartenmäßig noch immer Zeit zum Däumchendrehenhaben, ist mir dieser Thread wieder einmal in den Sinn gekommen!

Mancherorts denkt man ja sicher schon an die
Salataussaat :
Diesem kann man zum schnelleren und sicheren Keimen verhelfen, indem man angefeuchteten Samen anfangs sehr kühl hält (in der wärmeren Zeit eventuell einige Stunden im Kühlschrank!) Die Samen dürfen auch nicht zu alt sein!

gegen Kartoffelkäfer :
gleich nach dem Setzen Spinat und Kapuzinerkresse dazwischen säen.

LG Lisl
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Feder

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #32 am: 30. Januar 2005, 08:54:11 »

Ja, das mit dem Salat scheint mir zu stimmen. Am Dienstag habe ich im Schlafzimmer (16°) Salat gesät, am Freitag war er gekeimt! (Jedes Jahr habe ich den Ehrgeiz, möglichst früh den ersten Salat zu ernten, 8))
Inzwischen fällt mir auf, dass ohnehin oft sehr viel Nützliches auf den Samentütchen steht, nur neigt man dazu es nicht immer zu beachten. Speziell auch was Abstände betrifft.
« Letzte Änderung: 30. Januar 2005, 08:56:27 von Feder »
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  Pat Parelli

Elro

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #33 am: 31. Januar 2005, 01:03:20 »

Lisl, das mit der Kapuzinerkresse zwischen den Kartoffeln habe ich schon einmal gehört, nur wie häufle ich dann die Kartoffeln an?

Liebe Grüße Elke
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brennnessel

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #34 am: 31. Januar 2005, 07:12:26 »

Ja, hab schon gehört, dass ihr die Kartoffeln anders legt als wir! Wir machen schon vor dem Legen die Dämme (wir sagen Äcker dazu...) - die Bauern machen das normalerweise mit einem Pflug .
So ein "Acker" ist ca. 30 cm hoch und an der Sohle 1/2 m breit. So wird bei uns alles feldmäßig angebaute Gemüse gesetzt oder gesät, nur im Hausgarten hat man Beete.

Ihr legt sie ja erst in den Flachen Boden und häufelt dann auf, gelt?

LG Lisl
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Elro

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #35 am: 31. Januar 2005, 18:35:05 »

Ja genau, wir legen die Kartoffeln ca. 3cm tief, damit sie schnell keimen und dann wird mehrmals angehäufelt.

Äh, wie sieht das mit den Dämmen aus?
Und wo kommt die Kartoffel hin? Oben auf dem Damm und wie tief? Ja und wo darf dann der Samen der Kapuzinerkresse hin?
Gerne würde ich Eure Art des Kartoffelanbaus mal testen.

Liebe Grüße Elke
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Matthias

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #36 am: 31. Januar 2005, 18:53:35 »

Ja genau, wir legen die Kartoffeln ca. 3cm tief, damit sie schnell keimen und dann wird mehrmals angehäufelt.

Elke wenn du den Platz zwischen den Kartoffelreihen nutzen möchtest, geht es auch nach der deutschen Methode ganz einfach.

1. Kartoffeln wie von dir beschrieben in Reihen im Abstand von 15-25 cm (je nach Sorte) legen;
2. Hinterher die Damme ca. 20-30 cm hoch anhäufeln;
3. auf den Reihen zwischen den Dämmen Spinat, oder auch Kapuzinerkresse aussäen;
4. Die gesamte Kartoffelfläche mit Vlies oder gelochter Folie überbauen, damit sich die Dämme schneller erwärmen.

Oben beschriebene Methode verwende ich bei Frühkartoffeln mit legen der Knollen ab April, die gelochte Folie entfernt man wenn die Pflanzen oben anstoßen oder spätestens Ende Mai.
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biggi67

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #37 am: 31. Januar 2005, 22:48:29 »

Ja genau, wir legen die Kartoffeln ca. 3cm tief, damit sie schnell keimen und dann wird mehrmals angehäufelt.

Äh, wie sieht das mit den Dämmen aus?
Und wo kommt die Kartoffel hin? Oben auf dem Damm und wie tief? Ja und wo darf dann der Samen der Kapuzinerkresse hin?
Gerne würde ich Eure Art des Kartoffelanbaus mal testen.

Liebe Grüße Elke
Hallo Elke,
ich häufle die Kartoffeln auch schon seit Jahren gleich an. Finde das viel praktischer. Vor dem Kartoffel stecken, wird der Boden erst gefräst, glattgerecht, danach Kartoffeln in die Reihe gelegt und sofort 30 cm angehäufelt und festgedrückt. Da brauch ich später dann nur Unkraut jäten und muss mich nicht mit unserer schweren inzwischen wieder verklumpten Lehmerde rumplagen. Wir wohnen ja nur einige Kilometer voneinander weg, habt ihr keinen Lehm? Mein Nachbar im Schrebergarten lässt sich die Kartoffeln von einem befreundeten Bauer mit dem Traktor stecken. Die sind ja auch sofort angehäufelt. Mitte Mai steckt er dann immer noch alle paar Meter Kürbiskerne, die dann über die Kartoffelhügel drüberwachsen.
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Elro

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #38 am: 01. Februar 2005, 00:04:19 »

Doch Biggi, wir haben auch Lehm (von der schlimmsten Sorte ;) ). Ich kannte eine andere Art Kartoffen zu pflanzen nicht, ich habe ja meist das Problem daß mein Vater alles besser weiß, da ist es gar nicht so einfach neue Methoden einzuführen. Bisher habe ich anhäufeln lassen, äh von dem Besserwisserpapa ;D
Zwei Kürbis, Borretsch und Ringelblumen wuchsen dieses Jahr auch zwischen den Kartoffeln, irgendwie sind da zwei Hokkaidos aufgetaucht (waren sogar genießbar).
Soviel Kartoffeln daß ich einen Traktor brauche baue ich nicht an. Das Beet ist ca. 8x2m groß.

Liebe Grüße Elke
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Liebe Grüße Elke

brennnessel

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #39 am: 01. Februar 2005, 06:29:01 »

Bei uns ist diese Methode , Hackfrüchte anzubauen, schon sehr alt, weil man die "Äcker" vorher mit dem Pflug aufwerfen kann, während das, wenn da schon was wachsen würde, nicht mehr ginge.
Mir fällt da jetzt aber was ein: vielleicht macht man es hier auch nur so, weil wir in einer viel niederschlagsreicheren Gegend wohnen als z.B. ihr, Matthias ..... ??? Im Frühling kann so ein "Acker" viel schneller abtrocknen und sich besser erwärmen als das flache Land. Wir haben ja oft bis weit in den März hinein eine Schneedecke und drunter Dauerfrost.
Vielleicht würde euer trockener Sandboden da noch mehr austrocknen, was dann durch die Beschattung durch das Kartoffellaub ja nicht mehr der Fall ist....
Die Ahnen haben sicher schon immer was dabei gedacht, wie sie ihre Acker- und andere Kulturen am besten betreiben konnten! Die Bedingungen sind ja so verschieden und die Leute wussten sich darauf einzustellen........
Drum ist es nie verkehrt,wenn man sich ein wenig umsieht, wie es die Alten machten, wo das noch möglich ist .....
LG Lisl
« Letzte Änderung: 01. Februar 2005, 06:33:44 von brennnessel »
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Matthias

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Re:Tipps für den Gemüsegärtner
« Antwort #40 am: 06. Februar 2005, 02:07:09 »

Mir fällt da jetzt aber was ein: vielleicht macht man es hier auch nur so, weil wir in einer viel niederschlagsreicheren Gegend wohnen als z.B. ihr, Matthias ..... ??? Im Frühling kann so ein "Acker" viel schneller abtrocknen und sich besser erwärmen als das flache Land. Vielleicht würde euer trockener Sandboden da noch mehr austrocknen, was dann durch die Beschattung durch das Kartoffellaub ja nicht mehr der Fall ist....

Lisl stimmt bei uns ist das Frühjahr ab März/April manche Jahre schon sehr warm und trocken, oft müssen wir schon im April das erste Mal gießen, weil der Boden trocken ist. Daher legen wir die Kartoffelknollen und haufeln hinterher an, und bedecken alles mit Lochfolie, da hält sich die Feuchtigkeit darunter besser.
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