Tsuga hat wie alle Baeume den Drang zu Hoeherem- da bist Du gut beschaeftigt, immerzu den Spitzentrieb zu entfernen. Dasselbe gilt mehr oder weniger stark fuer alle anderen Nadelbaeume auch.
Was genau findest Du eigenlich haesslich am Rotdorn? Dass er im Winter keine Blaetter hat?
Eine neue Hecke, die bezahlbar sein soll, laesst Dich natuerlich auch eine ganze Weile nackt dastehen.
Uebrigens, jede gutgeschnittene Hecke hat "teife Enden", wenn also dein Autolack buchstaeblich unberuehrt bleiben soll: da hilft dann nur eine Mauer oder eine Holzkonstruktion. Oder wuerde es nuetzen, die Hecke noch etwas schmaler zu schneiden? Oder vielleicht als Hingucker sogar ein "Autoloch", das aber noch Hecke an der Seite hat, da hineinzuschneiden?
Arbeit macht jede Hecke ziemlich gleichviel pro Schnittdurchgang, Natuerlich muss Liguster sehr oft und Eibe( auch giftig- und teuer) vielleicht nur einmal pro Jaht geschnitten werden.
Wenn Du gar nicht Hecke schneiden willst hilft nur was unbelebtes, s.o.
Man kann Heckenschneiden gut schaffen ohne sich totzumachen:
Ich schneide selber 1x im Jahr 20 m Eibe, 1,8 m hoch, 34m Hainbuche, 3m hoch, 14m Buche, 2m hoch, 6m Hainbuche 2,20m hoch,
8m gemischte Hecke 1,2m hoch, 10m Weissdorn erst 60cm hoch und 2-3 x jaehrlich 60m Liguster, 80cm hoch. Alles haendisch mit der grossen Heckenschere. Und ich habe einen Vollzeitjob und bin nicht mehr ganz so jugendlich. Die restlichen 35m Liguster, 2m hoch und 20m Scheinzypresse, 2.5m hoch schneidet allerdings meist der GG, der die elektrische Saege bevorzugt, ebenso den Einfassungsbuchs(selten).
Ich finde das viel netter als das bloede Rasenmaehen! Mach doch einen Probedurchgang und entscheide danach.
Das meiste Schnittgut ist so zart, dass es als Mulchmaterial dienen kann, die Eibe und die Scheinzypresse ist super fuer (Holzhackschnitzel-) Wege, die werden dann richtig weich und federnd.