@daylilly. Irisrüsselkäfer
? Nein! glücklicherweise noch nie entdeckt, aber ich muss ja auch nicht alles haben. Hab mit Erwinia schon genug!!!!!!
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Nicht das ich dir diese kleinen Krabbler noch unbedingt anhängen möchte...aber du hast wirklich noch nie welche gehabt
. Bei deinen vielen Iris???
Als in meinem Garten vor Jahren die allererste Irisblüte öffnete - was meinst du, was auch sofort da war? Keine Ahnung wo die Biester so schnell herkamen.
Deine Erwinia geht mir auch noch im Kopf um.
Ich muß gestehen das ich als "Fachmann" die Namen der Krankheiten nicht weis. Ist zwar schwach, bin aber bisher auch ohne Namen damit zurecht gekommen.
Bauchschmerzen bekomme ich, wenn ich daran denke, du köntest das tun was in schlauen Büchern darüber steht.
Für viele Krankheiten gibt es den Supertip "Ausgraben in der Mülltone entsorgen"
Dieser Tip ist genial den war erst die Müllabfuhr da. Dann sind sämtliche Indizien vernichtet die den Tipgeber als Stümper enttarnen können.
Das auf deinen Bildern war keine Erwinia (Naßfäule) Die sieht man erst lange nach dem man sie riecht. Wenn ich meine Bestände pflege dann kommt es öfter vor das ich mir denke "Na wer stink den Da" und erst wenn man dann etwas an den Blattfächen zieht oder sie sind schon umgefallen dann entdeckt man den stinkenden Brei, befallen werden hier einzelne bis mehrere Blattfächer. Selten ein ganzes Rhizomstück. Pflegemaßnahme habe ich ja schon beschrieben.
Das auf deinen Bildern müsste Trockenfäule sein. Plötzlich werden alle Blattfächer eines Rhizoms dürr und es bilden sich auf den Blättern unapetitliche pelzige Pilzsporenflecke (Pilze!!! nicht Bakterien) . Ich habe in meinen Beständen auch ein paar davon.
Das dümmste was du dabei machen kanns ist das Rhizom herausnehmen!!!!!!!!
Ich hab zwar noch nicht alles durchprobiert, aber aussitzen funktioniert fast immer.
Die kranken Blattfächer mit den Sporenflecken entfernen. Bei dieser Krankheit bleibt das Rhizom fest. Es bleibt auch im Boden verankert, obwohl es den Rest dieses Jahres wie tot bleibt. Nächstes Jahr kommen wie schon beschrieben zaghaft die ersten neuen Blattfächer, und ab übernächstes Jahr blüht sie wieder als sei nie was gewesen.
Oft wird eine ganze Sorten befallen (weshalb ich diese Verfahren bevorzuge)
Sind noch gesunde Rhizome der Sorte vorhanden, dann geht es schneller dieses zu vermehren und das Kranke wegzuwerfen.
Eine Ansteckung der Nachbarsorten, auch wenn sie in unmittelbarer Nähe stehen habe ich in 15 Jahren noch nie beobachtet.
Gräbt man sie aus, fehlt die Verankerung im Boden und das Rhizom "fliegt" so lange auf dem Boden herum, wird im Winter herausgefroren bis es vertrocknet ist.
Da du ja genug Material hast, kannst du mit entbehrlichen Rhizomen auch experimentieren, was passiert wenn man sie herausnimmt und dann nach verschiednen Methoden behandelt. (ob sie dann schneller wieder zum Leben kommen).
Die Americaner müssten die Krankheit "Scroof" oder so nennen.
Ich wüsste noch schöne Deutsche Namen dafür: "Irisscheintot" oder "Dornröschenpilzkrankheit der Iris"
Ich hoffe ich kann dich damit daran hindern, dass du deine Lieben unnötig ins Jenseit schickst.