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News: Erfahrungen - das sind die vernarbten Wunden unserer Dummheit. (John Osborne)
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10. Mai 2021, 00:09:07
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News: Erfahrungen - das sind die vernarbten Wunden unserer Dummheit. (John Osborne)

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Autor Thema: Zwetschgensorten  (Gelesen 12548 mal)

Lamisa

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Zwetschgensorten
« am: 19. April 2009, 20:24:56 »

Hallo
habe mich schon so darauf gefreut, einen Zwetschgenbaum zu setzen - empfohlen wurde mir in der Gärtnerei die Sorte Fellenberg, leider lese ich jetzt dass sie sehr anfällig sein soll

Ich hätte gerne eine süsse, sich gut vom Kern lösende, nicht anfällige Sorte

Kann mir da wer was empfehlen? Am besten aus eigener Erfahrung

lg lamisa
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A-String

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #1 am: 19. April 2009, 20:29:59 »

Hallo,

naja, bei der Sorte Fellenberg (Italienerzwetschge) kommt es wohl darauf an, ob die Region scharkafrei ist.
Andere Sorten sind da weniger anfällig, wirklich resistent ist meines Wissens nur Jojo (?).

Empfehlung, hm, ich würde Hauszwetschge nehmen, oder Hanita, eine neuere Sorte, deren einziger Nachteil wohl der steile Wuchs sein soll.

Eigene Erfahrung habe ich keine.

Obstbaumschule Kiefer ist da wohl recht firm.

« Letzte Änderung: 19. April 2009, 20:30:36 von Astring »
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Lamisa

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #2 am: 19. April 2009, 20:36:55 »

ob unsere Region Scharkafrei ist müsste wohl rauszukriegen sein
ich weiss es leider nicht

die anderen Sorten muss ich noch googeln,
schön wäre schon noch wenn wer aus eigener Erfahrung was schreiben könnte

danke für deine schnelle Antwort

lg lamisa
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A-String

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #3 am: 19. April 2009, 22:37:05 »

Ok, angenommen, Deine Region wäre scharkafrei,
dann ist nicht auszuschließen, dass sich diese in späteren Jahren ändert. Von daher ist abzuwägen bzw. zu klären, wie langfristig der Baum bestehen soll. Kleiner Baum - kürzere Lebensdauer, großer Baum i.A. länger. Angeblich ist die Fellenberger geschmacklich unerreicht, also bei kürzerer Planung dann durchaus in Erwägung zu ziehen.
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mime7

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #4 am: 20. April 2009, 09:33:38 »

Hallo,

naja, bei der Sorte Fellenberg (Italienerzwetschge) kommt es wohl darauf an, ob die Region scharkafrei ist.
Andere Sorten sind da weniger anfällig, wirklich resistent ist meines Wissens nur Jojo (?).

Empfehlung, hm, ich würde Hauszwetschge nehmen, oder Hanita, eine neuere Sorte, deren einziger Nachteil wohl der steile Wuchs sein soll.

Eigene Erfahrung habe ich keine.
Hallo, Fellenberg schmeckt super, ist aber leider nicht nur auf Scharka, sondern auch sonst eher anfällig als andere Sorten.
Besser sollen da neuere Sorten sein, z.B. aus Geisenheim wie z.B. toptaste, topking, usw.
http://www.campus-geisenheim.de/fileadmin/Forschungsanstalt/Gartenbau/Obstbau/pdf-Dateien/steinobstzuechtung.pdf

Teilweise wurden hier auch die Italienischen Zwetschgen (=Fellenberg) eingekreuzt, sodass der Geschmack nicht so schlecht sein sollte, z.B. Topking.
Die hab ich aber selber auch noch nicht im Ertrag.

Hanita kann man nur Obstbauprofis empfehlen: Extrem steile Angangswinkel, und dazu äusserst brüchiges Holz. Beim Erziehen eine Albtraumkombination
Laien kriegen mit dieser Sorte kaum nen vernünftigen Baum hin.
Die Früchte sind dann aber sehr gut, falls man den Baum in Ertrag bringt.

Gruss.
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gartengogel

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #5 am: 20. April 2009, 21:25:21 »

Die Früchte sind dann aber sehr gut, falls man den Baum in Ertrag bringt.

Die Hanita "in Ertrag zu bringen" sollte nicht allzu schwer sein, da sie am einjährigen Holz fruchtet.
Ich habe die Sorte im vergangenen Jahr aufgepfropft und schon da hatte sie Blüten.
Heuer blüht sie an dem Neutrieb schon recht ordentlich und ich bin gespannt auf die ersten Früchte.

Gruß GG
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mime7

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #6 am: 20. April 2009, 22:54:01 »

Die Früchte sind dann aber sehr gut, falls man den Baum in Ertrag bringt.

Die Hanita "in Ertrag zu bringen" sollte nicht allzu schwer sein, da sie am einjährigen Holz fruchtet.
Ich habe die Sorte im vergangenen Jahr aufgepfropft und schon da hatte sie Blüten.
Heuer blüht sie an dem Neutrieb schon recht ordentlich und ich bin gespannt auf die ersten Früchte.

Gruß GG
Hallo, das Problem ist nicht, sie dazu zu bringen, einzelne Blüten zu machen.
Das Problem liegt darin, einen vernünftigen Baum zu erziehen mit einem "schönen" Astgerüst, das dann einen vollen Ertrag über Jahre liefern kann.
Ich kenne zumindest 2 Bekannte, die daran verzweifeln. Ab diesem Frühjahr nur noch einen, ein Baum, wurde jetzt ersetzt.
Gruss
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Lamisa

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #7 am: 21. April 2009, 11:24:57 »

Ich habe jetzt mal bei unserem Obst und Gartenbauverein nachgefragt; die meinen dass es eine tolle Zwetschge ist und ohne spritzen geht sowieso nichts - ich könne sie beruhigt pflanzen und dann halt 2mal jährlich spritzen - was auch immer ???

Hat denn niemand im Forum die Fellenberg bei sich zu Hause stehen und kann was darüber berichten?

Die anderen Sorten werde ich mal in unseren Baumschulen nachfragen ob sie sie haben

lg lamisa
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Zuccalmaglio

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #8 am: 21. April 2009, 13:41:37 »

Gegen die Scharkavirose kann man nicht "spritzen".
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Tschöh mit ö

cydorian

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Re:Zwetschgensorten
« Antwort #9 am: 21. April 2009, 14:01:22 »

Da wird nix gespritzt. Die "Italienische Zwetschge" ist auch ausser gegen Scharka nicht gegen etwas anderes dramatisch anfällig. Sie ist aber recht ertragsschwach.

Zwetschgensorten, auch welche die nicht oder wenig gegen Scharka anfällig sind, gibts nun wirklich massenhaft. Die ganze "Top-" Serie, die "Ha-" Züchtungen von Hartmann aus Hohenheim und noch so einiges.

Zur Fruchtqualität kann ich nur sagen, dass es ganz davon abhängt, was man damit machen will. Ich liebe z.B. Trockenobst und Saft, andere sehen nur Zwetschgenkuchen vor sich. Wegen Zwetschgenkuchen ist die Italienische verzichtbar, denn auf dem Kuchen schmecken viele Sorten nicht unterscheidbar, da sind die Backeigenschaften wichtiger.
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