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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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Autor Thema: Kartoffeln in der Tonne  (Gelesen 3022 mal)

fars

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Kartoffeln in der Tonne
« am: 29. April 2009, 11:03:54 »

Mag sein, dass dieses Thema schon einmal behandelt wurde. Dann bitte verschieben oder löschen.

Eine Bekannte erzählte mir gestern, dass sie Kartoffeln in einer alten Wassertonne (Kunststoff, Abzugslöcher unten) etagenweise zieht.

Es wird unten eine Erdschicht eingebracht, in die Kartoffeln gesteckt wird. Sobald sich Laub gebildet hat, wird bis zur Spitze des Laubs eine weitere Substratschicht aufgebracht. Das Laub wird durch immer neue Substratschichten zum Höhenwachstum angeregt. In jeder Schicht sollen sich Kartoffeln bilden.

Die Ausbeute einer Tonne soll beachtlich sein.
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Susanna

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Re:Kartoffeln in der Tonne
« Antwort #1 am: 29. April 2009, 11:38:01 »

Servus fars

Sowas kann ich mir durchasu vorstellen das es funkioniert, nur würde ich diese 200 Liter Tonnen ehr einfach halbieren und dann das entsprechend machen.

Ich habe schon mal in einem Mörtelbehälter, also so schwarze große Teile aus dem Baumarkt, mit bis zu circa 80-150 Liter Inhalt gemacht, und es hat gut funkioniert.

Das einzige auf was man achten sollte sind ein guter Wasserabzug und aber auch gleichzeitig eine gute Wasserzufuhr bei anhaltend schönen Wetter.

Ausser du machst es so wie ich, und schneidest einen großteil des Bodens ganz aus, und sovern du keine Probleme mit Wühlmäusen hast, einfach die Muttererde gut lockern und die Kartoffel dort hinein setzen und wenn die ersten Triebe kommen dann den Kasten oder eben die Tonne drüber und mit Erde auffüllen.

Etwas von dem Boden sollte immer stehen bleiben, also so mind. 5-10cm, damit die ganze Sache stabil genug bleibt um den Erddruck standzuhalten.
Vieleicht gehts aber auch bei den großen blaune Tonnen mit nur einem Ring.

Die ganze 200 liter Tonne glaub ich, wird dir zu hoch werden.
Schließlich mußt du die dann doch schon recht feste Erde dann auch wieder rauskriegen!
Einfach umschmeißen und ausleeren ist da nicht!

Pfiade
Susanna
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Manfred

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Re:Kartoffeln in der Tonne
« Antwort #2 am: 29. April 2009, 11:41:49 »

Meine Tante macht das seit Jahren mit gutem Erfolg auf dem Balkon.
Wichtig ist: Der Einzelertrag pro Pflanze ist in der Tonne nicht viel höher. Die Knollen müssen für guten Ertrag pro Kübel also relativ dicht gelegt werden, anders als im Beet. Düngen und Wässern natürlich nicht vergessen.
Weiterer Vorteil auf dem überdachten Balkon: Keine Krautfäule, die Pflanzen können also mehr Energie auf die Knollenbildung verwenden als im Freiland.
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fars

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Re:Kartoffeln in der Tonne
« Antwort #3 am: 29. April 2009, 11:51:34 »

Wühlmaus und Drainage sollten keine Probleme sein: Große Löcher in den Tonnenboden schneiden/bohren, Hasendraht (engmaschig) darüberlegen, sodann eine Drainageschicht aus Kies, darauf ein wasserdurchlässiges Vlies.
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Susanna

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Re:Kartoffeln in der Tonne
« Antwort #4 am: 29. April 2009, 11:57:12 »

Mach das,
einfach mal probieren was bei anderen auch schon funkioniert hat und dann freuen wenns auch hinhaut! ;) :D

Pfiade
Susanna
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Knusperhäuschen

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Re:Kartoffeln in der Tonne
« Antwort #5 am: 30. April 2009, 07:41:29 »

Der olle John Seymour hat das auch schon beschrieben, mit Blechtonnen, angeblich noch besser, wenn man das in Stapeln alter Autoreifen ( :P) veranstaltet, die immer um einen Reifen erhöht werden, wenn man Substrat nachfüllt.

Ich glaube, hier haben in anderen threads schon einige Leute über ähnlichen Anbau berichtet, die waren allerdings nicht so begeistert.
edit: link eingefügt Kartoffeltonne
« Letzte Änderung: 30. April 2009, 07:48:01 von Knusperhäuschen »
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Warum bin ich eigentlich gerade nicht im Garten?

Lehm

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Re:Kartoffeln in der Tonne
« Antwort #6 am: 30. April 2009, 09:20:15 »

Ist ja fast Permakultur. Ich bin beeindruckt.
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agathe

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Re:Kartoffeln in der Tonne
« Antwort #7 am: 30. April 2009, 09:34:27 »

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