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Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern (Gelesen 670 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

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Pewe

Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Pewe »

Etliche meiner Neuzugänge (verschiedene Versender, auch solche,mit denen ich bisher sehr zufrieden war) sehen an den Triebspitzen merkwürdig aus und ich bin schon mal vorbeugend froh, sie nicht in unmittelbare Nähe meiner älteren Bestände gepflanzt zu haben. Irgendwie schwärzlich und verkrüppelt. Kann vielleicht jemand was (hoffentlich beruhigendes) dazu sagen?
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Staudo
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Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Staudo » Antwort #1 am:

Vermutlich ist das eine Bakteriose. Sehr viele vegetativ vermehrte Rittersporne haben das. Diese Krankheit ist nicht bekämpfbar.Hier findest Du ein paar Informationen. pdf
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Pewe

Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Pewe » Antwort #2 am:

Oh Gott, die Blätter sind aber absolut fleckenlos. Gibt es noch eine weniger schreckliche Möglichkeit ??? ??? ???
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Dunkleborus
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Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Dunkleborus » Antwort #3 am:

Sind die jüngeren Blätter etwas nach oben verkrumpelt? Dann sinds vielleicht Weichhautmilben. Du siehst sie am ehesten, wenn Du die Knospen unter einer Stereolupe auseinanderpulst. Meistens sind es ganz wenige und ein paar Eier.Ich habe das in 2 Betrieben bisher erlebt, zum Teil war der Befall sehr stark.Staudo mit Oh Gott anzureden finde ich denn doch leicht übertrieben ;D
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Pewe

Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Pewe » Antwort #4 am:

Sind die jüngeren Blätter etwas nach oben verkrumpelt? Dann sinds vielleicht Weichhautmilben. Du siehst sie am ehesten, wenn Du die Knospen unter einer Stereolupe auseinanderpulst. Meistens sind es ganz wenige und ein paar Eier.Ich habe das in 2 Betrieben bisher erlebt, zum Teil war der Befall sehr stark.
Genau, ja, genau das ist es. Was wurde dagegen getan und hat es geholfen?
dunkleborus hat geschrieben:Staudo mit Oh Gott anzureden finde ich denn doch leicht übertrieben ;D
;D - vom Stuhl kipp - Du hast ja so Recht
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Dunkleborus
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Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Dunkleborus » Antwort #5 am:

Genau, ja, genau das ist es. Was wurde dagegen getan und hat es geholfen?
Ein Akarizid. Eine der giftigeren Scheusslichkeiten, würde ich im Hausgarten nicht anwenden. Damit es die Viecher gut erwischte, musste ich sehr intensiv und gründlich spritzen, Widerholt.Mein Rat: Pflanze raus, neue kaufen: anderer Anbieter, eventuell Samenvermehrte Sorte.
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Pewe

Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Pewe » Antwort #6 am:

Wo bekommt man so etwas? Habe keine essbaren Sachen in der Nähe. Die Pflanzen sind von 3 verschiedenen Anbietern - geht da die Schweinegrippe für Pflanzen um? Samenvermehrte Sorten will ich nicht. Hilft Abschneiden (schluchz)?
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Dunkleborus
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Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Dunkleborus » Antwort #7 am:

Abschneiden hatten wir praktiziert, es hat nur kurzfristig geholfen. Wenn der Befall nicht so stark ist, reicht es vielleicht - einen Versuch ist es sicher wert.Bei der Belladonna-Gruppe habe ich die Viecher öfter gesehen. Die mögen eher feuchtkühle Umgebung. Ich würde das Zeug privat wirklich nicht spritzen. Ist wahrscheinlich eh bei Euch verboten. Mach den Abschneideversuch oder pflanze einen Neuen nach etwas Quarantäne. :)
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Pewe

Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Pewe » Antwort #8 am:

Danke
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oile
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Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

oile » Antwort #9 am:

Genau so etwas habe ich heute auch bei meinem Rittersporn entdeckt. Der steht schon seit Jahren im Garten.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.

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Pewe

Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Pewe » Antwort #10 am:

Genau so etwas habe ich heute auch bei meinem Rittersporn entdeckt. Der steht schon seit Jahren im Garten.
Glückwunsch 8) Nee, nix für ungut. Und was machst Du jetzt: Entsorgen, abschneiden, spritzen?Ach ja, bin gestern in einer Gärtnerei gewesen und habe mein Leid geklagt, mir eigentlich einen Rat erhofft - aber nein - Ja, meinte man dort, das haben wir auch. Gemacht wird aber nix, wird verkauft. Sollte mich eigentlich nicht wundern, wo ich im letzten Jahr doch in verschiedenen Gärtnereien Ritter mit jede Menge schwarzer Flecken im Verkauf gesehen habe. :-X
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Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

oile » Antwort #11 am:

Ich habe erstmal die entsprechenden Triebe entfernt. Es sind nicht viele.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.

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cimicifuga

Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

cimicifuga » Antwort #12 am:

pewe, wärs dir lieber, der gärtner würde antibiotika auf die ritter spritzen???? :-\ bekanntlich ist gegen bakteriose kein kraut gewachsenich habe die erfahrung gemacht, dass manche rittersporne dies im topf sehr wohl haben, aber ausgepflanzt in gutem boden dann keinerlei anzeichen mehr davon zu sehen sind. auch pflanzen haben wohl sowas wie abwehrkräfte.
Pewe

Re:Merkwürdige Triebspitzen bei Rittern

Pewe » Antwort #13 am:

cimicifuga - da bin ich hin- und hergerissen und sag mal, wenn auch mit nicht ganz reinem Gewissen, ja. Ob richtig oder nicht, war ja nicht die Frage. Meine Oma sagte immer: Wer das eine will, muss das andere mögen. Die Ansichten darüber werden wohl genau so eine Bandbreite haben wie die Ansichten über das Vorgehen mit den kranken Pflanzen: Von Entsorgen mit anschließender Pflanzquarantäne über Abschneiden bis zum nix tun. Auf jeden Fall bin ich der Ansicht, dass offensichtlich kranke Pflanzen nicht verkauft werden sollten, was aber vielleicht auch erst ab einer gewissen Pflanzengröße erkennbar ist, so dass Versender von teilweise recht kleinen Pflanzen "aus der Nummer raus sind". Zumindest sollte man als Kunde - z. B. in Gärtnereien, die größere Pflanzen mit sichtbaren Krankheitserscheinungen stehen haben (ob das richtig ist?), darauf hingewiesen werden, egal, ob es sich wie in meinem aktuellen Fall um Weichhautmilben handelt oder um die im letzten Jahr gesichteten vermutlichen Bakteriose-Pflanzen, wenn man denn schon meint, solche Pflanzen verkaufen zu müssen. Dann liegt die Entscheidung beim Käufer, ob er willens ist, gutes Geld für kranke Pflanzen auszugeben.Nur um das Richtig zu stellen: Ich wollte anfangs erwähnte Gärtnerei (und andere Gärtnereien allgemein) keineswegs verunglimpfen. Nachdem ich das Thema angesprochen habe, wurde ich "aufgeklärt", wie man dort mit dem Problem umgeht und mein Eindruck war, man hat auch mein Entsetzen bemerkt. Dennoch: Sie gehört nach wie vor zu den 2 Gärtnereien meines (erschütterten) Vertrauens, ich bekomme dort ansonsten gute Ware zu einem angemessenen Preis und bin sehr zufrieden. Ich habe dort sogar den bis dato gesund aussehenden Teil meiner bestellten Ritter gekauft, den Rest allerdings da gelassen - er wurde zu den Verkaufspflanzen gestellt - ist eben, wie wohl vieles im Leben, Ansichtssache.Was nun meine aktuellen Fälle betrifft, so werde ich am Wochenende mal schauen. Sofern ich von einer Sorte mehrere Pflanzen habe und eine davon noch gesund aussieht, werde ich es mit abschneiden versuchen. Habe ich nur eine Pflanze, so werde ich spritzen. Seit gestern ist das Zeug da.
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