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News: Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
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News: Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)

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Autor Thema: Große Grüne Reneclaude  (Gelesen 25335 mal)

cydorian

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #15 am: 05. Januar 2011, 15:50:22 »

Der Ertragseintritt hängt von der Unterlage ab. Die fünf Jahre gelten wahrscheinlich für eine starkwachsende Unterlage.

Beim Schnitt gelten die Regeln wie für andere Pflaumen. Wenn das Grundgerüst gut ist, bleibt der weitere Schnittaufwand sehr gering.
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Christina

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #16 am: 05. Januar 2011, 19:20:54 »

Gänselieschen, gut, daß du diesen Beitrag hochgeschubst hast. ich habe Gutes zu berichten:

Von einer Freundin holte ich mir einige blühende Reneclaudenzweige einer anderen Sorte, hängte sie in Eimern in meinen Baum und siehe da - ich hatte eine ganz tolle Ernte! Fantastisch haben sie geschmeckt. Eine Bekannte kannte dieses Obst noch gar nicht, sie meinte, daß toppt sogar noch Erdbeeren.
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oile

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #17 am: 05. Januar 2011, 20:09:08 »

Reneclode ist für mich ein "Träumobst". Da ich jetzt noch die Wahl hätte, könnte ich ja nach einem Zweisortenbaum suchen. Hat denn jemand Erfahrung damit?
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Gänselieschen

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #18 am: 13. Januar 2011, 14:40:21 »

@ Aurikel, das ist ja auch ein toller Trick ;), hätte nicht gedacht, dass das funktioniert. Die Sorge bin ich allerdings los.


So sieht die Reneklaude jetzt aus, der Ausschnitt ist zwar unscharf, aber man sieht deutlich, dass es keinen richtigen Haupttrieb gibt, wird eine Hohlkrone, eher untypisch für Pflaumen, oder.

Ich würde zum Winderende einfach nochmal die Hauptzweige auf nach außen gerichtete Knospen kürzen. Der Stamm ist nicht so dick - ist einer der Baumpfähle ;)

L.g.
« Letzte Änderung: 13. Januar 2011, 14:41:03 von Gänselieschen »
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Gänselieschen

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #19 am: 15. Februar 2011, 09:44:53 »

Ich möchte jetzt, da die Zeit zum Schneiden rankommt nochmal mein Bild hochholen.

Sorry, dass es so unscharf ist, aber der Wuchs ist denke ich, ganz gut zu erkennen.
Macht es Sinn, bei diesen wenigen Zweigen nochmal auf nach außen gerichtete Knospen zu kürzen. Auf die Hälfte, um den Baum endlich mal zu stärkerem Wachstum anzuregen.

Er steht - wenn er den Winter überlebt hat - dann im 3. Jahr bei mir. Den Pflanzschnitt hatte ich leider nicht gemacht. Immer diese falsche Angst. Im letzten Jahr hatte ich stark geschnitten, aber ich finde den Baum ziemlich mickrig - einen ordentlichen Haupttrieb hat er auch nicht. Dort wo er sein müsste - ist ein kurz geschnittener Rest zu sehen, direkt in der Mitte. Dann gehen die stärkeren Zweige in großen Bögen nach außen weg.

l.G.
Gänselieschen
« Letzte Änderung: 15. Februar 2011, 09:46:25 von Gänselieschen »
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Zuccalmaglio

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #20 am: 15. Februar 2011, 12:31:47 »

Gänselieschen,

mach mal bitte neue Bilder aus 2-3 verschiedenen Perspektiven und eine Nahaufnahme aus dem Bereich, aus dem die Stammverlängerung entspringen sollte.
Einen Baum nur aufgrund von Bildern zu beurteilen, bleibt schon immer etwas unvollständig. Bei dem vorhandenen Bild geht aber gar nichts.
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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #21 am: 15. Februar 2011, 12:38:48 »

Und ich hätte gedacht, dass die Stellung der Zweige vor dem weißen Schnee schon ne ganze Menge sagt ;). Aber ich mache natürlich gern noch ein paar gezielte Fotos, das Bäumchen ist mir doch recht wichtig und noch ist sicher nichts verloren.

L.G.
Gänselieschen
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Zuccalmaglio

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #22 am: 15. Februar 2011, 12:40:01 »

Schön wäre es, die Zweige des auch im Bild befindlichen Busches irgendwie abzudecken oder anders auszuschalten.
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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #23 am: 15. Februar 2011, 13:38:21 »

Mach' ich doch glatt, das andere Foto ist wirklich nur ein extrem vergrößerter Bildausschnitt eines anderen Fotos.

L.G.
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Gänselieschen

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #24 am: 16. Februar 2011, 12:53:54 »

Ich habe heute früh das Bäumchen fotografiert und festgestellt, dass die Äste doch schon viel dicker sind, als ich annahm. Der stärkste Ast an der Kronenverzweigung hat doch schon so ca. 3 cm Durchmesser. Aber der Kronenaufbau ist total einseitig - ich hatte einfach nur in Erinnerung, dass es keinen mittigen Leitast gibt - aber der hat auf der ganzen Seite keinen Ast - das ist nicht mal ne Hohlkrone, sonder einfach nur eine Krone auf einer Seite. Es war damals leider die einzige große grüne Reneklode, die noch da stand.

L.G.
Gänselieschen



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Zuccalmaglio

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #25 am: 16. Februar 2011, 21:12:29 »

Der Baum bzw. die Krone bzw. das obere ca. Viertel des stärksten Triebes ist mit zu starken Seitenästen überbaut und und darunter ist bis zum Abgang der ersten Astserie so gut wie gar nichts.
Auf einem Foto sind Stummel vom Schnitt auszumachen. Das darf nicht sein. Und die Anbindung am Pfahl darf auch erneuert werden. Aber dicken Kokosstrick oder ein Band nehmen, nicht so eine scharfe Kordel.

So weit so schlecht. Das alles hilft dir nämlich nicht weiter. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich ratlos und auch nicht zum ersten Mal verärgert, daß so etwas überhaupt verkauft wird. Das Thema hatten wir in letzter Zeit hier ja häufiger.
Wie du ja selbst schon geäußert hast, hat der Baum keine richtige Mitte und auch eine Seite fehlt praktisch.
Eine klassische Pyramidenkrone (Stammverlängerung mit drei bis vier seitlichen Gerüstästen) kann man daraus m.E. nicht mehr vernünftig aufbauen. Zumindest nicht etwas, was einigermaßen optisch überzeugt.
Und den stärksten Trieb (krumme Stammverlängerung) eben krumm lassen und daran höher als jetzt eine
Gerüstastserie ziehen? Oder krumm lassen und den Baum als Spindel erziehen? Nee, überzeugt mich alles nicht. Oder in der Verzweiflung den krummen an der Basis ganz kappen in der Hoffnung, daß aus der Basis ein neuer geradder Trieb wächst? Nä. Das ist alles irgendwie Murks.

Vielleicht hat jemand anders ja noch eine Idee.
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cydorian

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #26 am: 16. Februar 2011, 23:07:08 »

Nicht schön, der Aststand des Bäumchens. Es scheint aber vital und wuchsstark zu sein. Ich würde es radikal zurückschneiden und sehen, was passiert. Den obersten wuchsstärksten Ast absägen, die nächsten beiden auf ca. 10cm einkürzen (Aussenknospe). Was drunter ist, am Stamm abschneiden. Dann hoffen, dass oben brauchbare Äste austreiben.
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Gänselieschen

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #27 am: 17. Februar 2011, 15:02:40 »

Das klingt ja verheerend, so schlimm hatte ich es mir nun auch nicht vorgestellt.

Ich fasse mal zusammen:

Den wirklich stärsten Ast aus der "Mitte" stammnah absägen?

Darunter sind glaub ich drei Äste - davon die zwei oberen auf 10 cm kürzen und alles !!!!???? was dann noch an "Hauptästen" drunter wächst, sauber am Stamm abschneiden??

Ich persönlich würde dann eher die etwa auf gleicher Höhe sitzenden Äste (wenn es wirklich drei sind) alle drei auf 10 cm kürzen, um eine bessere Verteilung der Äste um den Baum zu erreichen.

Schnittzeitpunkt, sobald es wieder frostfrei ist?

L.G.
Gänselieschen

Ich hätte da auch noch einen kleinen Boskoop mit ner traurigen Geschichte. Vielleicht mache ich nochmal ne Fotostrecke.
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cydorian

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #28 am: 17. Februar 2011, 23:32:45 »

Ja, diesen stärksten obersten Ast ganz rausnehmen. Der ist leider zum verbogenen Hauptstamm geworden. Wenn ich das richtig sehe, wachsen drunter zwei Äste, einer rechts und einer links raus. Die sind soweit gut, müssen aber stark zurückgenommen werden damit da noch mehr spriesst und der Baum nicht einfach nach oben abhaut. Darunter ist nur noch Kleinzeug, das auf Pfahlhöhe wächst.

Aber richtig gut ist das alles nicht, nur ein Versuch doch noch was zu retten. Als Alternative: Gar nichts machen. Lass ihn wachsen. Gibt halt ein krummes Holz mit unausgeglichener Krone, aber er wird auch so tragen.
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Zuccalmaglio

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Re:Große Grüne Reneclaude
« Antwort #29 am: 18. Februar 2011, 08:45:53 »

Ich denke auch, die Wegnahme des "Krummen" an der Basis ist der einzige Versuchsweg, in der Hoffnung, daß neu aufkommende Triebe einigermaßen von der Stellung her zu gebrauchen sind. Garantien kann dir aber keiner geben. Du kannst diesen Sommer nach dem jetzigen Schnitt ja mal schauen was rauskommt und ggfls. dann immer noch roden.

Die Alternativen: Sofort roden und neu pflanzen oder eben einfach wachsen lassen. Das zweite würde mir gegen den Strich gehen. Nicht nur aus ästhetischen Gründen und der täglichen und ärgerlichen Erinnerung an eine solche Verkaufspraxis.
Solche Kronen sind ab einer bestimmten Größe auch instabiler als vernünftig gezogene.
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