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News: Also 5 cm könnte hinkommen, aber bei der Dicke hört es meist beim Bleistift auf.  (Zitat aus einem Fachthread)
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23. Oktober 2017, 17:11:45
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News: Also 5 cm könnte hinkommen, aber bei der Dicke hört es meist beim Bleistift auf.  (Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Nisthilfen für Wildbienen  (Gelesen 75978 mal)

Chica

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #705 am: 13. Juni 2017, 21:43:52 »

Und da gibt es noch diesen Nistverschluss, der irgendwie dicker aussah und bereits ein paar Tage vor dem der Hylaeus-Arten geöffnet war.

 

Wer kann den erbaut haben Sandbiene  ??? eine andere Hylaeus-Art?

Es sind bereits zwei frische Nistverschlüsse in der gleichen Bauweise erstellt, der Durchmesser beträgt 3,5 bzw. 4,0 mm.

 
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Malvegil

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #706 am: 15. Juni 2017, 12:20:25 »

Kann jemand sagen, was das für eine Biene ist? Sie saßen an einem regnerisch-kühlen Tag zu einem ganzen Dutzend in den Löchern und schauten raus. Sie haben sehr auffällig breite helle Schienen an den Vorderbeinen (unten das zweite Loch von links, da kann mans erahnen).
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Malvegil

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #707 am: 15. Juni 2017, 12:21:19 »

Ach ja, sie ist eine kurze und dicke Biene, von der Figur her wie Osmia bicornis. Hier noch ein größeres Foto:
« Letzte Änderung: 15. Juni 2017, 12:24:43 von Malvegil »
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Chica

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #708 am: 15. Juni 2017, 12:47:18 »

Eine ganz tolle Ansammlung von Anthophora plumipes  :D, schau doch mal hier.
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Sandbiene

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #709 am: 16. Juni 2017, 22:59:39 »

... was der in seinem Garten alles für Wildbienensorten hat ...

Arten! Das sind doch keine Pflanzen, die es von einer Art in rosa, weiß und rot gibt.  ::)

 ;)

Der Autor hat auch sehr gute Bestimmunsbücher zu den Wildbienen herausgebracht.
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Sandbiene

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #710 am: 16. Juni 2017, 23:15:41 »

Kann jemand sagen, was das für eine Biene ist? Sie saßen an einem regnerisch-kühlen Tag zu einem ganzen Dutzend in den Löchern und schauten raus. Sie haben sehr auffällig breite helle Schienen an den Vorderbeinen (unten das zweite Loch von links, da kann mans erahnen).

Eine innere Stimme sagt mir, dass es nicht A. plumipes ist, Chica. Malvegil, hast Du zufällig auch ein Tier aus einer anderen Perspektive fotografieren können?


PS.: Ergänzt noch für Malvegil, dass es Bilder zu den Männchen der Megachile willughbiella und M. maritima im Internet gibt. Kannst ja mal schauen.
« Letzte Änderung: 16. Juni 2017, 23:27:09 von Sandbiene »
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Sandbiene

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #711 am: 16. Juni 2017, 23:22:47 »

Und da gibt es noch diesen Nistverschluss, der irgendwie dicker aussah und bereits ein paar Tage vor dem der Hylaeus-Arten geöffnet war.

Schau mal hier. Könnte also eine Grabwespe sein.
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Chica

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #712 am: 17. Juni 2017, 07:22:56 »

Ja, das ist es 2* Psenulus fuscipennis, eine Grabwespe. Irgendwer hat hier im letzten Jahr auch schon einmal ein Nest mit Blattläusen ausgeräumt  :o , danke Sandbiene.


Eine innere Stimme sagt mir, dass es nicht A. plumipes ist, Chica. Malvegil, hast Du zufällig auch ein Tier aus einer anderen Perspektive fotografieren können?


Weißt Du, dass mir Anthophora plumipes im Nachhinein auch komisch vorkam  :-\? Deren Flugzeit müsste ja dann eigentlich auch langsam beendet sein.

In diesem Jahr komme ich mit der Herstellung von Wohnraum kaum noch hinterher. Kaum habe ich ein Stück Rotbuche hingelegt sind 4er und 3,5er Holzbohrlöcher gefüllt. Osmia bicornis hat so gut wie alle 5er bis 8er Bambus-, Holz- und Bienensteinlöcher verfüllt. Die Faltenwespen haben sich an die Hohlstrangfalzziegel gehalten, kürzlich aber ein paar Bambusröhrchen von Osmia cornuta ausgeräumt  :'(. So schnell komme ich mit Bambus aushöhlen gar nicht hinterher. Osmia bicornis ist jetzt weg aber natürlich brauche ich große Hohlräume für weitere Faltenwespen und Megachile  ::). Den nächsten Winter muss ich intensiver für die Wildbienen nutzen! Was haben die für ein Tempo die Flügelinge  :o.
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Chica

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #713 am: 17. Juni 2017, 08:51:45 »

Inzwischen sind hier einzelne Osmia rapunculi erschienen, nicht im Ansatz so viele wie Osmia florisomnis aber - sie sind da  :D. Wenn ich mit Campanula aufgerüstet habe (die müssen nur noch wachsen und blühen) werden es sicher mehr, sie sind ja oligolektisch darauf spezialisiert.

 

24 Holzbohrlöcher für sie habe ich gestern Abend geschafft, Durchmesser 3,5 mm, dann ist der Bohrer abgebrochen  ::) und ich habe das Stück Holz verkürzt. Nun noch nachschleifen und dann kann es bezogen werden.

Ich glaube gestern ein winziges Hylaeus-Mädchen ausfindig gemacht zu haben, ein Pappröhrchen ist auch schon wieder mit dem bläulich durchsichtigen Häutchen verschlossen, freue ich mich. Schade, dass die genaue Art sich so schlecht bestimmen lässt.

 

Liebes Sandbienchen, könnte das Osmia adunca sein, ich hoffe? Diese Art flog gestern in größerer Zahl in Echium vulgare herum. Dann müssten die Mädels ja nur noch mein Wildbienenhaus finden.

     
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Malvegil

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #714 am: 17. Juni 2017, 13:54:02 »

Ergänzt noch für Malvegil, dass es Bilder zu den Männchen der Megachile willughbiella und M. maritima im Internet gibt. Kannst ja mal schauen.

Ja! Das kommt gut hin! Leider habe ich keine anderen Fotos, aber ich habe Unmengen von Rosen mit den typischen Spuren der Blattschneiderbienen. Ob es die häufigere oder die seltenere Art ist, wäre natürlich interessant. Ich werden versuchen, Beweisfotos zu bekommen.  ;)
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andreasNB

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #715 am: 20. Juni 2017, 20:24:27 »

Ist jetzt schon gut 5 Wochen her.
Da Photos nicht so richtig klappen wollten, habe ich mal die Filmfunktion meiner Knipse getestet.

https://www.dropbox.com/s/f0p7pbmawdy8b3h/Biene%20-%20gross.MTS?dl=0

Jemand eine Ahnung um welche Art es sich handeln könnte ?

Die Bienchen graben sich ihre halbes dutzend Röhren seit ein paar Jahren in den Weg unter dem Vordach des Gartenhauses in den lehmig-humosen Boden. Sie lassen sich auch nicht davon stören das ich dort immer langschlurfe.
https://www.dropbox.com/s/smex4uh2t9dwwnb/DSC02119.JPG?dl=0
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partisanengärtner

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #716 am: 20. Juni 2017, 20:37:24 »

Heute wurde ich gefragt was da in einer Hängematte sei, die ein paar Wochen zusammengefaltet auf einem Dach lag.
Das wasserdichte Kunststoffteil hatte an zwei Stellen viele aneinandergefügte Lehmzellen die mit reichlich gelbem Pollen und je einer weißen Made gefüllt waren. Die waren natürlich  alle offen und rettungslos auf  der Hängematte verteilt.
Schade drum.

Ich nehme an es ist eine der Mörtelbienen gewesen, die da versuchte für die nächste Generation zu sorgen.
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Axel

Chica

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #717 am: 20. Juni 2017, 21:29:56 »


Jemand eine Ahnung um welche Art es sich handeln könnte ?


Jetzt aber, Sandbiene? Anthophora plumipes, hattest Du die im letzten Jahr auch schon einmal gefilmt?


Das wasserdichte Kunststoffteil hatte an zwei Stellen viele aneinandergefügte Lehmzellen die mit reichlich gelbem Pollen und je einer weißen Made gefüllt waren.

Larve bitte, Made klingt so... madig  :o. Vermutlich war es Osmia bicornis, die sind für illustre Nistplätze  bekannt.

Im Moment habe ich wirklich Freude an Osmia rapunculi, kaum ist ein Holz fertig geschliffen ist es auch schon verfüllt.

 

Die Mädels stärken sich zwischendurch auch immer wieder mit dem Nektar von Campanula poscharskyana, die ich ihnen direkt ins Bienenhaus gestellt habe. Drei fleißige Weibchen sind mindestens am Start und damit es mehr werden, bin ich vorhin schnell zum Gärtner um die Ecke und habe zwei C. glomerata mitgenommen. Die ausgesäten C. trachelium und die zwei Pflanzen aus Uebigau,  :-* an Staudo, sehen gut aus, blühen aber noch nicht.



Diese Puppenhülle habe ich gefunden, vermutlich stammt sie auch von Osmia rapunculi. Sie unterscheidet sich sehr von denen der Frühlingsmauerbienen.

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Ekwisetum

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #718 am: 22. Juni 2017, 17:51:37 »

Wie vertragen Wildbienen in Nisthilfen die derzeitigen Temperaturen von über 30°C? Besteht die Gefahr des Absterbens z.B. bei Bruten in gebohrten Steinen, die nicht im Schatten liegen?
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Katrin

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Re: Nisthilfen für Wildbienen
« Antwort #719 am: 22. Juni 2017, 21:05:15 »

Ich habe mich so lange nicht gemeldet, weil ich keine vernünftigen Fotos gemacht habe... das werde ich dieses Wochenende nachholen probieren! Die Nisthilfen sind jedenfalls gut belegt, gegen etwaige Vogelattacken - herzlichen Dank für die beruhigenden Antworten letzthin - habe ich, wohl eher für mein gutes Gefühl, kreuz und quer Schnüre gespannt. Durch die Netze oder Gitter wollten die Bienen nicht fliegen und ich hatte nicht genug Nerven, die panischen herumkreisenden Bienen aus lerntechnischen Gründen von ihren Brutröhren fernzuhalten  ;).

Besonders begehrt sind im Moment die kleinen Durchmesser, ich habe ein Stück Holz extra nachgebohrt, aber das ist natürlich nicht so begehrt. Hier ein kleines Video, nur ein paar Sekunden, mit dem Handy heute aufgenommen.

Die Wildbienennisthilfe macht mir jedenfalls große Freude! Und eure Beiträge ebenfalls, mit so tollen Fotos!
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

ich
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