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Autor Thema: Heidelbeeren  (Gelesen 25193 mal)

partisanengärtner

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #15 am: 19. April 2016, 22:24:14 »

In meinem Moorbeet wachsen zwei Sorten Kulturheidelbeeren und einheimische blühen auch zum ersten mal üppig. Nur die Rauschbeeren wollen noch nicht blühen.
Saures Substrat scheint wirklich was zu helfen. 
https://forum.carnivoren.org/forums/topic/36569-patchworkmoorbeet-erweiterbares-moorbeet-im-baukastenstil/
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Axel

floXIII

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #16 am: 19. April 2016, 22:27:11 »

Blautropf hat den Winter am schlechtesten überstanden, trotz Schattenplatz und wiederholten Gießens. Viele eingetrocknete Blätter, bis jetzt kaum (oder gar keine?) Anzeichen von Neuaustrieb. Die anderen schieben munter frische Blättchen und Blütenknospen. Reka blüht schon - hat nur leider keine andere Sorte als ebenso früh blühenden Partner.

Ist bei meiner Blautropf auch nicht anders, die treibt erst jetzt aus. Während alle anderen Heidelbeeren schon in voller Blüte stehen.
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floXIII

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #17 am: 19. April 2016, 22:29:02 »

In meinem Moorbeet wachsen zwei Sorten Kulturheidelbeeren und einheimische blühen auch zum ersten mal üppig. Nur die Rauschbeeren wollen noch nicht blühen.

Seit wann hast du die Einheimischen? Ich habe seit zwei Jahren eine im Moorbeet, bislang will sie aber nicht blühen.
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partisanengärtner

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #18 am: 19. April 2016, 22:35:35 »

Im Frühjahr 2014 und auch noch mal 2015 habe ich etwas abgeschobene Walderde mit Wurzelwerk ins Moorbeet eingebracht. Dabei waren reichlich Wurzeln von Blaubeeren. Ich habe eigentlich mehr die Mykorrhiza aus dem Boden gewollt. Als sie dann überall wo das Zeug hinkam die Blaubeeren auftauchten war ich auch nicht enttäuscht.

Sie blühen heuer zum ersten mal. Hübsch rot.
Die Erde war von einer Sandgrube die in den Wald hinein erweitert wurde. Kalkfrei und nährstoffarm.
Ich hab gefragt und mir einen Baukübel voll mirnehmen dürfen.
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Axel

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #19 am: 19. April 2016, 22:44:36 »

Ich habe aber keine Ahnung wie groß die Sorte ist. Aber da ich jetzt den Wurzelpilz sicher etabliert habe, wird wohl auch mal ein Ableger einer guten Waldsorte was werden.
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Axel

floXIII

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #20 am: 20. April 2016, 07:34:10 »

Ja, bei mir wars ähnlich. Ich konnte von einem befreundeten Waldbesitzer auch ein bisschen Erde für mein kleines Moorbeet mitnehmen. Und da war auch eine kleine Waldheidelbeere mit drinen. Sie wächst eigentlich recht gut und biltet auch schon Ausläufer, aber von Blüte oder gar Früchten ist noch nichts zu sehen.
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uliginosa

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #21 am: 21. April 2016, 09:29:21 »

Seit vorgestern bin ich nun auch glückliche Besitzerin einer Blaubeere, Vaccinium corymbosum 'Rubel'.  :D
Bisher zart, dreistängelig und leider ohne Blüten.

Bei Topfhaltung ist wohl Rhododendronerde zu empfehlen? Oder gibt es da noch etwas besseres?

Partisan, meinst du, dass die Vacc. myrtillus-Mykorrhiza auch den amerikanischen Blaubeeren hilft? Dann werde ich mir wohl auch ein einheimisches Heidelbeerchen besorgen. Wobei es im Topf wohl schnell zu eng werden könnte, wenn die Ausläufer bildet ...
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

floXIII

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #22 am: 21. April 2016, 10:01:47 »

Seit vorgestern bin ich nun auch glückliche Besitzerin einer Blaubeere, Vaccinium corymbosum 'Rubel'.  :D
Bisher zart, dreistängelig und leider ohne Blüten.

Bei Topfhaltung ist wohl Rhododendronerde zu empfehlen? Oder gibt es da noch etwas besseres?

Partisan, meinst du, dass die Vacc. myrtillus-Mykorrhiza auch den amerikanischen Blaubeeren hilft? Dann werde ich mir wohl auch ein einheimisches Heidelbeerchen besorgen. Wobei es im Topf wohl schnell zu eng werden könnte, wenn die Ausläufer bildet ...

Mit Rhododendronerde machst du sicherlich nichts falsch. Außer du möchstest auf den Einsatz von Torf, aus umweltgründen, verzichten, dann wirds aber schon schwieriger was passendes bzw. auch einfaches für die Heidelbeeren zu finden.

Kulturheidelbeeren brauchen meines Wissens nicht die Bodenpilze, auf welche heimische Waldheidelbeeren angewiesen sind bzw. mit welchen sie eine Symbiose eingehen.
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uliginosa

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #23 am: 21. April 2016, 10:08:00 »

Sonst achte ich auf torffreie Erden, aber für Heidelbeeren dürfte das nun mal genau das Richtige sein.  :-X

und die Bodenpilze habe ich gerade sowieso nicht zur Hand ...

Sehr informativ finde ich diese Kulturanleitung.

Aber dass ich jetzt so lange warten soll bis zur 1. Ernte ...
und dann womöglich zur besseren Befruchtung noch eine andere Sorte brauche ...  :P

und hier immer Trockenheit vermeiden.  :o

« Letzte Änderung: 21. April 2016, 10:09:48 von uliginosa »
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floXIII

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #24 am: 21. April 2016, 10:56:42 »

Sehr informativ finde ich diese Kulturanleitung.

Aber dass ich jetzt so lange warten soll bis zur 1. Ernte ...
und dann womöglich zur besseren Befruchtung noch eine andere Sorte brauche ...  :P

und hier immer Trockenheit vermeiden.  :o

Also das mit den 7-9 Jahren würde ich nicht so ernst nehmen, das gilt vielleicht für selbstgezogene. Du hast dir aber sicherlich schöne Containerware gekauft. Da dürfte ein Vollertrag in 3-5 Jahren schon drin sein, sofern deine Rubel gut wächst. Mit ersten Beeren kannst du vielleicht schon nächstes Jahr rechnen.
Eine zweite Sorte erhöht den Ertrag in der Regel nur minimal, für den Erwerbsanbau sind aber diese zusätzlichen 5-10% (geschätzt) natürlich sehr von Bedeutung. Aber da man nie genug von Heidelbeeren bekommen kann, schadet ne zweite Sorte eh nicht  ;D
Trockenheit ist in der Tat ein Problem, da das Substrat (Torf) recht schnell Feuchtigkeit verliert besonders wenns auch noch windig ist. Alle ein, zwei Tage gießen im Sommer muss man da schon. Bei Topfkultur sowieso. Mulchen hilft auch. Man kann sich auch selbst kleine Tropfbehälter bauen oder kaufen, hab ich zwar noch nicht selbst getestet, dürfte aber sicherlich auch helfen. Falls möglich mit Regenwasser gießen, Leitungswasser hat meist einen leicht alkalischen pH-Wert, was auf Dauer nicht gut für die Heidelbeeren ist.
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kaliz

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #25 am: 22. April 2016, 22:44:24 »

Also ich hab letztes Jahr Heidelbeeren neu gepflanzt und hatte von allen vier Pflanzen gleich im ersten Standjahr eine reiche Ernte. Sicher noch ausbaufähig, aber keine andere neu gepflanzte Obstsorte hatte bei uns gleich von Anfang weg so einen hohen Ertrag. Die sieben bis neun Jahre gelten wohl wirklich nur, wenn Du die Pflanzen selbst aus Samen ziehst, bei gekaufter Ware kannst Du schon im ersten Jahr mit Beeren rechnen.
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Re: Heidelbeeren
« Antwort #26 am: 22. April 2016, 22:52:17 »



Partisan, meinst du, dass die Vacc. myrtillus-Mykorrhiza auch den amerikanischen Blaubeeren hilft? Dann werde ich mir wohl auch ein einheimisches Heidelbeerchen besorgen. Wobei es im Topf wohl schnell zu eng werden könnte, wenn die Ausläufer bildet ...
Ich kann es mir vorstellen zu Mykorrhiza ist sie sicher in der Lage. Meine wachsen in relativ engem Kontakt.
Hybriden soll es auch geben.
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Axel

floXIII

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #27 am: 23. April 2016, 08:36:11 »

Die Auswirkung von Mykorhizza auf Kulturheidelbeeren scheint noch nicht abschließend geklärt zu sein. Schaden dürfte es aber sicherlich nicht.

Vaccinium Myrtillus (unsere Waldheidelbeere) spielte wohl bei der Züchtung der derzeitg erhältlichen Kulturheidelbeersorten keine Rolle, da es sich um eine eurasische Gattung handelt und die Kulturheidelbeeren größtenteils aus Amerika stammen. Dort gibt es mehrere Gattungen (Vaccinium corymbosium/Highbush Blueberries, Vac. angustifolium/Lowbush Blueberries, Vac. virgatum/Rabbiteye Blueberries und einige mehr) welche hauptsächlich zur Züchtung verwendet werden.
In aktuellen Züchtungsversuchen wird aber auch mit Myrtillus experimentiert, vor allem aufgrund besserer/höheren Inhaltsstoffe.
(Angaben ohne Gewähr  ;D)
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uliginosa

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #28 am: 23. April 2016, 21:51:33 »

Also ich hab letztes Jahr Heidelbeeren neu gepflanzt und hatte von allen vier Pflanzen gleich im ersten Standjahr eine reiche Ernte. Sicher noch ausbaufähig, aber keine andere neu gepflanzte Obstsorte hatte bei uns gleich von Anfang weg so einen hohen Ertrag. Die sieben bis neun Jahre gelten wohl wirklich nur, wenn Du die Pflanzen selbst aus Samen ziehst, bei gekaufter Ware kannst Du schon im ersten Jahr mit Beeren rechnen.

Beneidenswert!
Aber wenn meine dieses Jahr noch fruchten wollte, dann müssten doch jetzt Blüten zu sehen sein?
Egal, bis nächstes Jahr kann ich schon noch warten.

Inzwischen bin ich auch auf der Suche nach einer 2. Sorte - 5 - 10% mehr Ertrag und ein 2. Strauch = 210 bis 220% Ertrag.  ;)

Welche Sorte wäre denn da zu empfehlen, z.B. aus dem Angebot einer Baumschule in unserer Nähe:
Vaccinium corymb.'Bluecrop'     Strauch, Wuchs mittelstark, aufrecht, Frucht mittel-groß, hellblau, sehr fest, Reife mittelfrüh     
Vaccinium corymb.'Jersey'     Eine robuste, starkwüchsige Sorte mit mittelgroßen hellblauen Beeren und später Reifezeit.     
Vaccinium corymb.'Goldtraube'     Strauch, Wuchs stark, Frucht groß, hell-mittelblau, fest, Reife mittelspät, sehr gute Erträge     
Vaccinium corymb.'Patriot'          
Vaccinium corymb.'Northland'          
Vaccinium corymb.'Reka' -R-     Stark wachsende Heidelbeere. Spitze Sorte mit mittelgroßen, dunkelblauen Beeren. Früchte sind platzfest und schmecken süß-säuerlich, sehr aromatisch. Hoher Ertrag. 

Oder Blauer Bär oder Berkeley, die gibt es in einem Baumarkt ...

Dass Bluecrop Trockenheit relativ gut ertragen soll, ist natürlich ein Argument.
Im Garten gieße ich ohnehin fast nur mit Regenwasser.
« Letzte Änderung: 23. April 2016, 22:18:16 von uliginosa »
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Re: Heidelbeeren
« Antwort #29 am: 23. April 2016, 22:11:02 »

Die von mit angeführten Hybriden sollen sich in der Nähe von Anbauflächen im Wald finden. Wurde mal hier im Forum gepostet.
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Axel
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