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News: Reden ist das eine, manchmal ist auch zuhören angebracht. Und Reden wie auch Zuhören nutzt sowieso nichts, wenn man nicht imstande ist zu verstehen. (celli)
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24. Juni 2019, 15:37:43
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News: Reden ist das eine, manchmal ist auch zuhören angebracht. Und Reden wie auch Zuhören nutzt sowieso nichts, wenn man nicht imstande ist zu verstehen. (celli)

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Autor Thema: Heidelbeeren  (Gelesen 23858 mal)

neo

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #180 am: 10. Januar 2019, 15:30:57 »

Die Wintergrünen wahrscheinlich nicht.  :-X

Wer will denn wintergrüne Heidelbeeren, wenn sie schön Herbstfärben können? ;)
Es gibt auch hier so viele Sorten, man hat die Qual der Wahl. Für mich werden es `Northland`und `Poppins`, u.a. weil sie nicht gar so gross werden sollen. Und wenn sie sich bewähren hätte noch eine Dritte Platz. (Bei der Suche fand ich die Sortenbeschreibungen auf wildobst.de hilfreich).

Klingt gut @Spatenpaulchen, muss mich räumlich leider sehr beschränken. Die blauen Beeren sollen auch ausgesprochen gesund sein, deine Frau hat recht! ;)
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Grüss dich Gott, Fünffingerkraut!
(So fängt eine alte Beschwörung an...)

wurzelgrün

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #181 am: 10. Januar 2019, 15:43:00 »

Das funktioniert bestimmt mit Eurem Blueberry hill, denn mit der richtigen Erde kann nix schief gehen. Wir haben unsere 6 Sträucher in 60l Mörtelkübel aber überirdisch und das schon über Jahre, es funktioniert prima.Viel Erfolg 
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echo

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #182 am: 10. Januar 2019, 21:15:17 »

Wir sind mitten im Anlegen eines Heidelbeerhügels (Blueberry hill). Dort war mal ein völlig verwahrloster Tümpel, den wir mit einer Mischung aus ABbruch u.ä. gefüllt haben. Anschließend kam ca ein Meter Aushub drauf. Und schließlich haben wir alte Regentonnen (Plastik), die uns im vergangenen Winter geplatzt sind, halbiert und eingegraben. In jedem Ring steht jetzt ein Heidelstrauch in Spezialerde. Die Ringe sind nach unten offen. Platz ist bei entsprechendem Abstand letztendlich für geschätzte 10, max. 12 Sträucher. Meine Frau ist ein Heidelbeerjunkie. Wir sind selbst gespannt, wie und ob unser Projekt funktioniert.
Mir wurde mal gesagt, dass die Löcher in Töpfen nach spätestens drei Jahren die Erde im Kübel wieder an den Außenlevel angleichen. Deswegen darf man bei Heidelbeeren nie Töpfe mit Löchern nutzen. Stimmt das?
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thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #183 am: 10. Januar 2019, 21:41:37 »

Wenn der Boden drumrum oft zu nass ist ist der Kalkeintrag wohl ähnlich wie der mit dem Leitungswasser. Da sollte man halt dranbleiben.
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uliginosa

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #184 am: 10. Januar 2019, 21:48:46 »

Platz für 10 Sträucher, ein Traum!
Zum Naschen und sofort essen waren es hier letztes Jahr schon genug.
Aber ein paar mehr für Kuchen und zum Einfrieren wäre schon klasse!

Also Löcher müssen die Kübel haben - Staunässe dürften sie nicht vetragen.

Ich habe kürzlich den Tipp gelesen, unter die Löcher eine Drainageschicht aus Steinen/Schotter zu legen. Das müsste verhindern, dass von unten kalkhaltiges Wasser in den Topf aufsteigt.
 
Soweit ich weiß, macht ihnen Frost nichts aus, kommen ja aus Nordamerika.

Klar, die Sträucher sind winterhart, aber vertragen sie auch einen durchgefrorenen Ballen?
Aber auch das müssten sie als Flachwurzler vertragen. Ich will halt nicht warten, bis der Boden gefroren ist, dann stehe ich da mit meinen Töpfen, im Haus zu warm, draußen keine Möglichkeit sie zu schützen/versenken.
Und die Gegend hier neigt zu Kahlfrösten. So eine schöne schützende Schneedecke hatten wir schon lange nicht mehr.  :P

Dass gleichmäßige Verhältnisse besser sind als starke Temperaturschwankungen vor einer sonnigen Hauswand, ist eigentlich auch klar.
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

555Nase

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #185 am: 11. Januar 2019, 06:08:11 »


@555Nase: eine Woche Kahlfrost und Sonne pur haben ihnen bei mir nichts ausgemacht. Laut Literatur sind kleine Topfgrößen empfindlicher. Also Pflanzen in 1-2 Liter Töpfen wintern eher aus als Pflanzen in 8 Liter Töpfen.

Habs wieder gefunden. >>>
https://gartenbuch.lubera.com/de/herbstpflanzung-von-obstbaeumen-8211-richtig-gemacht-p687

Zitat:
"In warmen Wintertagen erwärmt sich der Wurzelballen viel schneller als der Mutterboden, der Baum wähnt sich im Frühling, wandelt Stärke in Zucker um, der Zucker wird aber nicht gebraucht, die Pflanze vergiftet sich mit dem entstehenden Alkohol selber, stirbt beim Austrieb ab – oder aber der auf Alkohol fliegende ungleiche Holzbohrer besorgt den Rest."

Weil ich einige Obstbäume in 35 Ltr. Töpfen stehen hab, weiß ich nun nicht, ob ich mir Sorgen machen muß !?
Verhalten sich Heidelbeeren anders ?
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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

Dornroeschen

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #186 am: 11. Januar 2019, 11:51:23 »

Bei mir friert der Topf nach und nach durch. Der Schnee schützt ein wenig. Sonne bekommt er im Winter keine wegen des Hausschattens.
Gefrorenen Boden und Sonne auf den Zweigen sollte man vermeiden, denn dann können die Wurzeln kein Wasser aufnehmen.
Ggf mit Tannenzweigen schattieren.
« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 15:38:34 von Dornroeschen »
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thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #187 am: 11. Januar 2019, 15:34:33 »

Das mit dem Zucker und Alkohol ist Quatsch.
Über Sommer wird aus Zucker Stärke als Kohlenstoffquelle gebildet und in den Knospen, im Holz und Wurzel eingelagert. Maximum der Stärkekonzentration ist im Herbst.
Wird es kühler wird die Stärke in den Knospen zu Zucker umgewandelt, bei der höchsten Zuckerkonzentration hat die Pflanze die höchste Winterhärte. Der Prozess ist die Abhärtung, Erlangung der Winterhärte.
Im Holz bleibt immernoch Stärke gespeichert.

Treibt die Pflanze aus oder in warmen Perioden im Winter an, wird Stärke aus dem Holz mobilisiert oder aus den Zuckern wieder hergestellt. Die Pflanze hat nach dem Austrieb so gut wie keine Frostresistenz mehr, da wenig Zucker vorhanden.
Absolute Winterhärte geht meist nur bis Januar, dazu barucht es aber die Vorbereitungsphase auf die Winterhärte, das gabs dieses Jahr nicht wirklich da zu warm.
Nach dieser Phase ist die Winterhärte noch mehr Temperaturabhängig. Wenn warm dann wenig, wenn kalt dann viel.

Alkohol im Sinne von Ethanol (Lockstoff der Holzbohrer) entsteht vielleicht bei frisch faulendem Holz, in lebenden Gehölzen kaum.

Unterm Strich sind Heidelbeeren mindestens so Winterhart wie vieles andere, was problemlos überwintert. Eine M9er Apfelunterlage im Topf wird sich also vorher verabschieden.
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b-hoernchen

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #188 am: 11. Januar 2019, 21:01:11 »

Hatte versuchweise eine laubabwerfende Heidelbeere mit Wurzelballen oberirdisch im Plastikbeutel den gesamten letzten Winter draussen gelassen- kein Problem.
Dafür Probleme bei den Wintergrünen (Pink Lemonade) im Kübel - die vertrocknen (erfrieren?) ganz leicht.
« Letzte Änderung: 12. Januar 2019, 15:40:31 von b-hoernchen »
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Wenn ich auf die Wetterkarte schaue, beschleicht mich ein unheimliches Gefühl... .

thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #189 am: 11. Januar 2019, 21:20:49 »

Danke. Da ist Frosttrocknis wohl Thema. Die Kölner haben in dem verlinkten Artikel leider nicht erwähnt ob sie Ausfälle hatten, sondern nur das die Winterhärte fraglich ist.
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