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News: Das Leben lässt es doch gar nicht zu, dass alle Tassen im Schrank bleiben. (Gartenlady)
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14. Oktober 2019, 00:39:31
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News: Das Leben lässt es doch gar nicht zu, dass alle Tassen im Schrank bleiben. (Gartenlady)

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Autor Thema: Heidelbeeren  (Gelesen 25938 mal)

neo

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #180 am: 10. Januar 2019, 15:30:57 »

Die Wintergrünen wahrscheinlich nicht.  :-X

Wer will denn wintergrüne Heidelbeeren, wenn sie schön Herbstfärben können? ;)
Es gibt auch hier so viele Sorten, man hat die Qual der Wahl. Für mich werden es `Northland`und `Poppins`, u.a. weil sie nicht gar so gross werden sollen. Und wenn sie sich bewähren hätte noch eine Dritte Platz. (Bei der Suche fand ich die Sortenbeschreibungen auf wildobst.de hilfreich).

Klingt gut @Spatenpaulchen, muss mich räumlich leider sehr beschränken. Die blauen Beeren sollen auch ausgesprochen gesund sein, deine Frau hat recht! ;)
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zwischen Erde und Himmel.
Hermann Lahm

wurzelgrün

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #181 am: 10. Januar 2019, 15:43:00 »

Das funktioniert bestimmt mit Eurem Blueberry hill, denn mit der richtigen Erde kann nix schief gehen. Wir haben unsere 6 Sträucher in 60l Mörtelkübel aber überirdisch und das schon über Jahre, es funktioniert prima.Viel Erfolg 
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echo

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #182 am: 10. Januar 2019, 21:15:17 »

Wir sind mitten im Anlegen eines Heidelbeerhügels (Blueberry hill). Dort war mal ein völlig verwahrloster Tümpel, den wir mit einer Mischung aus ABbruch u.ä. gefüllt haben. Anschließend kam ca ein Meter Aushub drauf. Und schließlich haben wir alte Regentonnen (Plastik), die uns im vergangenen Winter geplatzt sind, halbiert und eingegraben. In jedem Ring steht jetzt ein Heidelstrauch in Spezialerde. Die Ringe sind nach unten offen. Platz ist bei entsprechendem Abstand letztendlich für geschätzte 10, max. 12 Sträucher. Meine Frau ist ein Heidelbeerjunkie. Wir sind selbst gespannt, wie und ob unser Projekt funktioniert.
Mir wurde mal gesagt, dass die Löcher in Töpfen nach spätestens drei Jahren die Erde im Kübel wieder an den Außenlevel angleichen. Deswegen darf man bei Heidelbeeren nie Töpfe mit Löchern nutzen. Stimmt das?
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thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #183 am: 10. Januar 2019, 21:41:37 »

Wenn der Boden drumrum oft zu nass ist ist der Kalkeintrag wohl ähnlich wie der mit dem Leitungswasser. Da sollte man halt dranbleiben.
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uliginosa

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #184 am: 10. Januar 2019, 21:48:46 »

Platz für 10 Sträucher, ein Traum!
Zum Naschen und sofort essen waren es hier letztes Jahr schon genug.
Aber ein paar mehr für Kuchen und zum Einfrieren wäre schon klasse!

Also Löcher müssen die Kübel haben - Staunässe dürften sie nicht vetragen.

Ich habe kürzlich den Tipp gelesen, unter die Löcher eine Drainageschicht aus Steinen/Schotter zu legen. Das müsste verhindern, dass von unten kalkhaltiges Wasser in den Topf aufsteigt.
 
Soweit ich weiß, macht ihnen Frost nichts aus, kommen ja aus Nordamerika.

Klar, die Sträucher sind winterhart, aber vertragen sie auch einen durchgefrorenen Ballen?
Aber auch das müssten sie als Flachwurzler vertragen. Ich will halt nicht warten, bis der Boden gefroren ist, dann stehe ich da mit meinen Töpfen, im Haus zu warm, draußen keine Möglichkeit sie zu schützen/versenken.
Und die Gegend hier neigt zu Kahlfrösten. So eine schöne schützende Schneedecke hatten wir schon lange nicht mehr.  :P

Dass gleichmäßige Verhältnisse besser sind als starke Temperaturschwankungen vor einer sonnigen Hauswand, ist eigentlich auch klar.
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

555Nase

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #185 am: 11. Januar 2019, 06:08:11 »


@555Nase: eine Woche Kahlfrost und Sonne pur haben ihnen bei mir nichts ausgemacht. Laut Literatur sind kleine Topfgrößen empfindlicher. Also Pflanzen in 1-2 Liter Töpfen wintern eher aus als Pflanzen in 8 Liter Töpfen.

Habs wieder gefunden. >>>
https://gartenbuch.lubera.com/de/herbstpflanzung-von-obstbaeumen-8211-richtig-gemacht-p687

Zitat:
"In warmen Wintertagen erwärmt sich der Wurzelballen viel schneller als der Mutterboden, der Baum wähnt sich im Frühling, wandelt Stärke in Zucker um, der Zucker wird aber nicht gebraucht, die Pflanze vergiftet sich mit dem entstehenden Alkohol selber, stirbt beim Austrieb ab – oder aber der auf Alkohol fliegende ungleiche Holzbohrer besorgt den Rest."

Weil ich einige Obstbäume in 35 Ltr. Töpfen stehen hab, weiß ich nun nicht, ob ich mir Sorgen machen muß !?
Verhalten sich Heidelbeeren anders ?
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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

Roeschen1

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #186 am: 11. Januar 2019, 11:51:23 »

Bei mir friert der Topf nach und nach durch. Der Schnee schützt ein wenig. Sonne bekommt er im Winter keine wegen des Hausschattens.
Gefrorenen Boden und Sonne auf den Zweigen sollte man vermeiden, denn dann können die Wurzeln kein Wasser aufnehmen.
Ggf mit Tannenzweigen schattieren.
« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 15:38:34 von Dornroeschen »
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thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #187 am: 11. Januar 2019, 15:34:33 »

Das mit dem Zucker und Alkohol ist Quatsch.
Über Sommer wird aus Zucker Stärke als Kohlenstoffquelle gebildet und in den Knospen, im Holz und Wurzel eingelagert. Maximum der Stärkekonzentration ist im Herbst.
Wird es kühler wird die Stärke in den Knospen zu Zucker umgewandelt, bei der höchsten Zuckerkonzentration hat die Pflanze die höchste Winterhärte. Der Prozess ist die Abhärtung, Erlangung der Winterhärte.
Im Holz bleibt immernoch Stärke gespeichert.

Treibt die Pflanze aus oder in warmen Perioden im Winter an, wird Stärke aus dem Holz mobilisiert oder aus den Zuckern wieder hergestellt. Die Pflanze hat nach dem Austrieb so gut wie keine Frostresistenz mehr, da wenig Zucker vorhanden.
Absolute Winterhärte geht meist nur bis Januar, dazu barucht es aber die Vorbereitungsphase auf die Winterhärte, das gabs dieses Jahr nicht wirklich da zu warm.
Nach dieser Phase ist die Winterhärte noch mehr Temperaturabhängig. Wenn warm dann wenig, wenn kalt dann viel.

Alkohol im Sinne von Ethanol (Lockstoff der Holzbohrer) entsteht vielleicht bei frisch faulendem Holz, in lebenden Gehölzen kaum.

Unterm Strich sind Heidelbeeren mindestens so Winterhart wie vieles andere, was problemlos überwintert. Eine M9er Apfelunterlage im Topf wird sich also vorher verabschieden.
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b-hoernchen

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #188 am: 11. Januar 2019, 21:01:11 »

Hatte versuchweise eine laubabwerfende Heidelbeere mit Wurzelballen oberirdisch im Plastikbeutel den gesamten letzten Winter draussen gelassen- kein Problem.
Dafür Probleme bei den Wintergrünen (Pink Lemonade) im Kübel - die vertrocknen (erfrieren?) ganz leicht.
« Letzte Änderung: 12. Januar 2019, 15:40:31 von b-hoernchen »
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Wenn ich auf die Wetterkarte schaue, beschleicht mich ein unheimliches Gefühl... .

thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #189 am: 11. Januar 2019, 21:20:49 »

Danke. Da ist Frosttrocknis wohl Thema. Die Kölner haben in dem verlinkten Artikel leider nicht erwähnt ob sie Ausfälle hatten, sondern nur das die Winterhärte fraglich ist.
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Tünde

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #190 am: 05. Oktober 2019, 23:22:06 »

Ich hab eine Reka und eine Bluecrop ausgepflanzt, den Boden mit Tannennadeln vermischt und die Pflanzen gut mit Rindenmulch abgedeckt. Der Ertrag ist sehr, sehr bescheiden!
Dann hab ich eine Elliot und nordische Bickbeere im Kübel, am Boden eine dicke Rindenmulchschicht (grober Rindenmulch), dann Torf und dann wieder oben ordentlich Rindenmulch (feiner Rindenmulch) und beide Pflanzen hängen voll.

Ich habe meine Heidelbeeren auch so gepflanzt wie Du - genauer: in 90 Liter Baueimern.
Viel Rindenmulch unten und oben, um dem Wurzelballen herum Torf.
Sie stehen frei, die Pflanzen können keine Wurzeln in den Boden also aus den Eimern wachsen lassen (die Löcher sind auf unten, aber auf der Seite der Eimer).
Die Pflanzen stehen alle sonnig und bekommen Regenwasser aus der großen Betonzisterne.

Die Idee hatte ich von dem folgenden Video:
https://www.youtube.com/watch?v=w0VeTqkm8CM

Insbesondere die Sorte Denise Blue LIEBT es, auf dieser Weise kultiviert zu werden!
Die meisten anderen Heidelbeerpflanzen (diverse Sorten) sind noch klein, die wachsen halt gut, bis auf eine Sorte die kränkelt vom Anfang an aus irgendeinem Grund.

Wobei ich zugebe, dass ich bisher noch nicht gedüngt habe.
Nächstes Jahr wollte ich schon etwas in dieser Richtung tun...

Ich wollte Euch fragen, ob jemand noch dieses Video kennt, was Ihr von der im Video vorgestellten Methode denkt bzw. ob noch einige sogar diese Anbaumethode gewählt haben.

LG,
Tünde
P.s. Ich finde, dass Denise Blue sehr gut schmeckt!
Hat große Beeren und ist süß-sauer, also ausgewogen und nicht zu sauer.

« Letzte Änderung: 09. Oktober 2019, 11:49:44 von Tünde »
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thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #191 am: 06. Oktober 2019, 10:29:24 »

Der Torf im Video ist relativ fein, ich würde etwas gröberen nehmen und auch den Torf andrücken, nicht nur den Mulch. Die angetrockneten Kalkputzreste im Kübel brauchts auch nicht. Was man im Video nicht richtig erkennen kann, ist wieviele Jungtriebe aus der Basis die älteren Pflanzen kommen. Weil dort trennt sich die Spreu vom Weizen. Nach dem topfen 2-3 Jahre Wachstum und viel Frucht bringen nichts wenn nach 2 Jahren das Substrat verdichtet und deswegen zwar viele Früchte draufhängen, die Pflanze aber keine Kraft mehr hat um neue Bodentriebe für die Ernte der nächsten Jahre zu schieben. Man bleibt 2 Jahre ohne Frucht. Das repariert man auch nicht mehr mit Dünger. Im Video waren sie auch ein bisschen zu großzügig mit dem Dünger, das sorgt für Salzstress und weniger Wuchs.

Ansonsten, grundsätzlich zu grobem Rindenmulch als Susbtrat: am besten gleich eine Tropfbewässerung mit einbauen, sonst hat man im Hochsommer 2 mal am Tag was zu tun.

Im Bild ist die Basis meiner ältesten Bluecrop zu sehen. Jungtriebe schiebt sie, das hat sie nicht immer gemacht. Deswegen oben alte Krone mit kleinen Fruchtbüscheln. Nächstes Jahr gibts auf den Jungtrieben von vor 2 Jahren wieder etwas größere Fruchtbüschel. Das alte Holz wird im Winter ausgelichtet.
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Tünde

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #192 am: 06. Oktober 2019, 20:37:50 »

Danke für Deine Antwort!
Wo kriege ich gröberen Torf?
Ich hatte von Hornbach Floragard 225 oder 200 Liter, da waren viele Fäden drin und es war sehr trocken.
Jetzt habe ich von Globus Baumarkt 60 Liter ich weiß noch nicht wie die Qualität ist.
Was hast Du unter Deinen Heidelbeeren?

Meine sind noch jung, genauer: sie stehen erst seit max. 2,5 Jahren bei uns in den Mörteleimern.
« Letzte Änderung: 06. Oktober 2019, 20:50:52 von Tünde »
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Re: Heidelbeeren
« Antwort #193 am: 06. Oktober 2019, 20:54:39 »

Tja, gröberer Torf, dafür gibts keinen Hobbygärtnermarkt. Ich hatte es probiert über eine Gärtnerei zu bestellen, 500L von Gramoflor den Torf mit der Fraktion extrem grob - faserig, hat nicht funktioniert.
Nun ist das Substrat gemischt aus dem Torf vom Raiffeisen, 250 Literballen, recht fein, aber nicht extrem fein wie die 120Literballen vom Hornbach oder 60Liter vom Dehner, dazu Kleintierstreu (Sägemehl) und Perlite für die Struktur.
Ich und andere sind damit erstmal zufrieden, aber länger als 3-4 Jahre hält das wohl auch nicht.
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Tünde

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #194 am: 07. Oktober 2019, 00:29:46 »

... länger als 3-4 Jahre hält das wohl auch nicht.

Wieso hält das nicht?
Weil sich das Material da teilweise zersetzt hat?

Was macht man dann?
Im Winter kompletten Bodenaustausch?
Oder Perlite und Reste mit neuem Material (Torf und Sägespäne frisch) vermischen und dann zurück in den Topf..?

Ich mag diese Pflanzen sehr und möchte sie nicht verlieren...
Zudem sind die Beeren sehr lecker.
 
Ich habe soeben noch einige Sorten von Schlüter bestellt.
Hoffentlich war ich dabei nicht zu optimistisch und ich kann sie gesund erhalten und so pflegen, dass sie sich bei uns wohlfühlen.

Die junge Frau sagt irgendwo im Video, dass sie nur immer wieder oben Rindenmulch nachfüllt. Und natürlich ihre Pflanzen 2x / Jahr düngt.

LG,
Tünde
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2019, 00:38:39 von Tünde »
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