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News: Kaum macht man etwas richtig, klappt es auch.  (Thomas)
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28. September 2020, 13:42:58
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News: Kaum macht man etwas richtig, klappt es auch.  (Thomas)

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Autor Thema: Heidelbeeren  (Gelesen 36490 mal)

floXIII

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #210 am: 07. Juni 2020, 09:56:14 »

Sorry, :-[ habe den Text nachträglich geändert, neues Foto, das aber auch nicht besser wird.  ::)
Nicht schlimm. Wie gesagt, von veredelten Heidelbeeren hab ich noch nichts gehört. Bei meinen Heidelbeeren schauen die Jungtreibe auch schon gleich so aus wie die Alten. Aber im Grunde auch egal. Denn egal was es ist, du willst die Triebe vermutlich eh entfernen oder?  ;D
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Weidenkatz

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #211 am: 07. Juni 2020, 12:32:32 »

;D, ich würde mich freuen, wenn der Trieb zu dem schwächlichen Ding gehört und das sieht ja nun so aus. Danke Dir :D.
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Eine Bibliothek, ein Garten und eine Katze - drei wichtige "Dinge" zum Glück!

thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #212 am: 07. Juni 2020, 21:44:48 »

Ich würde das Unkraut eher früher wie später rupfen. In den Heidelbeersubstraten ist das Wurzelwachstum vom Unkraut enorm, wenn man da erst spät jätet kann das die Pilze empfindlich stören.
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minthe

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #213 am: 07. Juni 2020, 23:59:20 »

Habe heute gesehen, dass die ersten Beeren umfaerben. Es geht loooos!

Bei mir konkurrieren diesjahr: Patriot, Blue Crop, BluesBrothers, Blueroma, Blue Dessert
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Gartenkater

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #214 am: 09. Juni 2020, 00:19:26 »

Hallo,

habe seit März/April folgende Heidelbeersorten: Bluecrop, Goldtraube, Nui, Hortblue, Reka, Perpetua. Alle aktuell so 35-65cm hoch und in 20l Kübeln umgetopft. Habe das so gemacht: Wegen den mit Heidelbeeren in Symbiose lebenden und daher wichtigen Mykorrhiza-Pilzen direkt Fichtennadelstreu aus dem Wald geholt (wer keinen eigenen Wald hat bitte wie ein anständiger Mensch die Erlaubnis einholen) und in die 20l Kübel eingefüllt. Dann eine Mulde für die Heidelbeeren aus dem 6l Topf gemacht, Hornspäne reingestreut und fertig. Gegossen wird mit eigenem Brunnenwasser (Brunnen ca. 400 Jahre alt), das laut Analysen einen pH-Wert von 4,9 hat. Das Wasser ist auf 25 Parameter untersucht und wäre, wenn der Nitrat-Wert nicht bei 68mg/l liegen würde, auch zum Trinken geeignet. Vielleicht liegt es auch an dem erhöhten Nitrat-Wert warum die Heidelbeeren so gut gedeihen und teilweise kräftige neue Triebe haben, zusätzlichen Stickstoff ausser dem im Gießwasser und den Hornspänen bekommen sie jedenfalls nicht oder es liegt an der ordentlichen Portion an Mykorrhiza-Pilzen oder an beidem  :). Bis auf Bluecrop haben alle Blüten bzw. schon die ersten grünen Heidelbeeren. Nochwas habe ich gemacht, was man bei Heidelbeeren eigentlich nicht machen soll: Je einen Teelöffel voll Belandris Urgesteinsmehl (Diabas-Gestein, körnig), dass natürlich alkalisch ist, oberflächlich aufgestreut. Da ich aber sowohl Substrat, als auch das Gießwasser klar im saueren Bereich habe, macht das wenige und schwer lösliche alkalische Gestein wohl nur wenig aus beim pH-Wert. Die Heidelbeeren stehen auf der Südseite und haben volle Sonne. Sind ja viele nützliche Infos hier, lese schon länger mit, wollte euch mal mein "Erfolgsrezept" mitteilen und euere Meinung dazu hören.     
« Letzte Änderung: 09. Juni 2020, 00:29:05 von Gartenkater »
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minthe

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #215 am: 09. Juni 2020, 08:31:25 »

Das klingt doch prima!

Kannst Du schon sagen, welche Beeren Dir am besten schmecken?
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thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #216 am: 09. Juni 2020, 09:41:16 »

Ständige, gering dosierte Stickstoffdüngung ist das beste was man Heidelbeeren antun kann. Ich würde nur aufpassen das ab August weniger Stickstoff in die Erde kommt, das das Holz noch gut ausreifen kann.
Gibts Fotos von den Pflanzen?

Der Grund warum ich verschiedene Sorten habe ist die Verlängerung der Erntezeit. Für Marmelade usw, also für eine möglichst konzentrierte Ernte, habe ich mehrere Bluecrop.
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Gartenkater

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #217 am: 09. Juni 2020, 23:25:41 »

@minthe

Ich habe die Heidelbeeren erst seit diesem Jahr, wenn sie reif sind kann ich deine Frage beantworten

@thuja thujon

Ab August werde ich die Heidelbeeren mit nitratfreiem Regenwasser gießen. Zum Überwintern stehen sie dann auch noch geschützt in einer Scheune zusammen mit einer Violetta Feige.

Von den 6 Heidelbeersorten sind 2 Stück 2x tragend, Heidelbeeren gibts so auch gut verteilt über die Saison zum Naschen. Falls es einen Überschuss gibt, so hoffe ich, werden die Beeren eingefroren. Hab mal von einer Selberpflückplantage 20kg mitgebracht, das ging in Portionsbeutel ganz gut.
« Letzte Änderung: 09. Juni 2020, 23:33:53 von Gartenkater »
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Gartenkater

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #218 am: 09. Juni 2020, 23:43:30 »

Das ist die Bluecrop. Wächst zwar ziemlich flott, aber wie gesagt mit der Ernte wirds wohl dieses Jahr noch nichts.
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thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #219 am: 09. Juni 2020, 23:55:32 »

Einfrieren geht gut, kann ich bestätigen.

Ist doch gut wenn sie dieses Jahr nichts tragen. Dann können sie die Energie in Substanzaufbau stecken der in den nächsten Jahren verhältnismäßig deutlich mehr und gleichmäßigeren Ertrag liefert als ein Strohfeuer kurz nach dem umtopfen. Ich beobachte hier jedenfalls bei den Heidelbeeren teils gravierende Alternanzprobleme. Vor allem in den Gärten, wo sie über Sommer mal zu trocken gestanden haben oder wo zuviele Nährstoffe (Versalzung) bzw zu wenig Wurzelwachstum im Spiel ist.

Eine Heidelbeere voller Früchte und nicht wenigstens 1-2 Neutriebe aus der Stockbasis ist für mich jedenfalls ein Zeichen, das da was nicht stimmt und man sich eher früher wie später drum kümmern sollte.

Aus Interesse, kann hier aus dem milden Oberrheingraben nicht mitreden: machen Heidelbeeren wirklich Überwinterungsprobleme? Dachte die sind bis um die -20 Frostfest? Hat schon mal jemand echte Holzfrostschäden gehabt die über das erfrieren von nicht ausgereiften Triebspitzen hinaus gingen?
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Gartenkater

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #220 am: 10. Juni 2020, 00:16:56 »

Bin hier in Ostbayern in exponierter Einzellage auf einem Berg in 640m NHN. Vor 12 Jahren pfiff der Ostwind noch um 6 Uhr früh mit -22°C, das bleibt im Hinterkopf. Bei Kübelpflanzen bin ich daher grundsätzlich vorsichtig, der Wurzelballen friert da doch schnell durch. Die Winter wurden aber bekanntlich milder und wenn man zusätzlich noch in einer milden Gegend wohnt hätte ich persönlich da jetzt weniger bedenken. Die Kulturheidelbeeren müssen in ihrem Herkunftsort Nordamerika auch mit teils sehr kalten Wintern klar kommen, sind aber auch etwas geschützt im Wald, teils unter einer Schneedecke und die Wurzeln richtig im Boden und nicht nur im Kübel. 
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thuja thujon

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #221 am: 10. Juni 2020, 00:20:17 »

Den Unterschied gibts bei Kübelpflanzen immer. Auch deswegen bin ich hier im Kahlfrostgebiet, falls es Frost gibt, eher vorsichtig.
Sie stehen bei mir trotzdem komplett ungeschützt, ich passe nur die Düngung an, zumindest solange das noch gut geht. Sicher ist man nie. 
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555Nase

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #222 am: 10. Juni 2020, 05:13:33 »

Schneedecke !? - Wo gibts denn sowas.???  ;D
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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

strohblume

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #223 am: 10. Juni 2020, 06:59:59 »

 Ja meine Heidelbeeren mache mir Sorgen! kein Neuaustrieb kaum Büten, was also sollte ich tun? Die Stöcke herausnehmen, sie stehen in guter Schwarzerde vermischt mit Rindenmulch. Angelegt hatte ich das ganze vor 13 Jahren mit auskoffern und auch Torf. Was sollte ich düngen?
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Starking007

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Re: Heidelbeeren
« Antwort #224 am: 10. Juni 2020, 07:15:20 »

"Was sollte ich düngen?"
VIEL!

Heidelbeeren sind keine Kultur, sondern Kunst.
Gut, auf manchen Böden und in besonderen Lagen geht es,
mit viel Feingefühl und Können auch.
Mir sind sie viel zu schwierig, aufwendig.
Ich hatte nie welche und werde keine haben.

Diejenigen, die das können, bitte kommentieren!
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Gruß Arthur
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