Es hat 12° und hagelt heute bereits zum zweiten Mal 
Panne, dass kenn ich nur zu gut.
Was uns im restlichen Verlauf des Juni erwartet ist alles andere als spaßig. Der mittlere Osten, der Südosten und der Alpenrand werden erstmal ertränkt. Zwischen 80 und 120 Liter werden die nächsten 72 Stunden erwartet.
Danach kommt ab Mittwoch Donnerstag eine Warmluftpumpe in Einsatz, die aus dem nördlichen Afrika über das östliche Mittelmeer (wo die Warmluft so richtig Feuchte tanken kann) hinweg die feuchtegeschwängerte Warmluft um die Alpen herum zu uns nach Deutschland führt. Da dann über uns kaum ein Jet aktiv ist bleibt die Suppe ortsfest und es werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit heftige, ortsfeste Gewitter bilden die dann lokal wieder für enorme Regenmengen sorgen. Und das Ganze soll bis Ende des Monats so bestehen bleiben. Prost Mahlzeit. Hoffen wir mal das es nicht so kommt.
Allerdings sagt die Karte der Standardabweichung eine hohe Eintreffwahrscheinlichkeit voraus, will heißen die Computermodelle gleichen die bevorstehende Wetterlage mit vergangenen Ereignissen ab und werfen eine Zahl aus die besagt wie hoch die Eintreffwahrscheinlichkeit ist, einfach gesagt. Und die Zahl ist niedrig, sprich es erscheint ziemlich gesichert das die Suppe genauso um die Alpen schwappt.
Bei
Bolam kann man übrigens sehr schön sehen wie das kommende Regengebiet sich auf den Weg um die Alpen macht und sich dann am Alpenrand so richtig ausläßt. Dazu auf
Movie bei
Tot. Prec. mm/12h)
klicken und die Animation starten.
Ist übrigens ein super Modell für Niederschlagsereignisse in Alpennähe, da es die Alpen nicht nur in einen grobenKlotz auflöst sondern durch die engen Gitterpunkte auch Täler und Gebirgsketten erfasst.
So genug geschwafelt, lassen wir uns überraschen.