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Autor Thema: Klima  (Gelesen 111265 mal)

Lilia

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Re:Klima
« Antwort #75 am: 01. Oktober 2004, 20:27:45 »

Sorry, aber da bin ich "so".
Verarschen kann ich mich nämlich selber, und das noch viel besser.
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Katrin

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Re:Klima
« Antwort #76 am: 01. Oktober 2004, 20:32:23 »

Würden wir uns 'in echt' treffen und du würdest das alles erzählen, würde ich 'etwas' nun ja.... mich ereifern...
Aber so: Mir persönlich kommt deine Meinung seltsam, um nicht zu sagen anfechtbar vor. Aber es ist deine Sache! :)
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

ich

Ismene

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Energiewald
« Antwort #77 am: 01. Oktober 2004, 20:57:21 »

Hochinteressant:
Im Osten Deutschlands (LAusitz) werden Wälder angepflanzt als Versuchsreihe, die 3x soviel Biomasse liefern sollen wie "normale" Agroforste. http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2188154,00.html
Allerdings keine Monokulturen, sondern Robinien, Weiden und Pappeln.
Zitat
Dazwischen, in Streifen von 18 Metern Breite, werden Luzerne, Roggen und Hanf angebaut. Diese Pflanzen reichern den Boden mit Nährstoffen an. Nach einigen Jahren kann die Ernte stattfinden. Dabei werden alle Bäume knapp über dem Boden abgesägt. Da ihre Wurzeln erhalten bleiben, schlagen sie wieder aus.
Es wird erwartet in Zukunft in D etwa 20% des gesamten Energiebedarfes damit decken zu können.

Dies würde ich mir als Nachbargrundstück auch wünschen. Mein konkretes Umweltproblem hier ist nämlich, dass es zwar einige tolle Naturschutzgebiete gibt. Die aber recht klein sind und teilweise keine Verbindungen miteinander haben.

Sinnvoller für Mensch und Tier wären meiner Meinung nach hier bei mir weniger Naturschutzgebiete und mehr Ökolandbau oder sowas wie der Energiewald. (Und keine Jäger mehr. :-X)


 



« Letzte Änderung: 01. Oktober 2004, 20:59:06 von Ismene »
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Mutabilis

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Re:Klima
« Antwort #78 am: 01. Oktober 2004, 21:40:59 »

das ist sehr interessant, was mich aber stutzig macht:
  Der Betrieb der kleinen, dezentralen Holzheizkraftwerke rechnet sich. Die Anlagen profitieren von der Einspeisevergütung durch das Gesetz zur Förderung erneuerbare Energien. Außerdem können sie nicht nur den Strom, sondern auch die Abwärme verkaufen.

sind die kraftwerke nur deshalb profitabel, weil sie pro eingespeistem kilowatt mehr bekommen, als sie für genutztes bezahlen müssen?
das verwirrt mich auch an solarhäusern:die speisen den strom, den sie erzeugen ins netz ein, und bekommen als öko bessere preise. aus der steckdose kommt dann der "normale" strom, zu den preisen, die wir alle zahlen. oder habe ich das falsch verstanden?


übrigens steht in dem artikel Experten wie Prof. Hüttl gehen davon aus, dass rund zehn Prozent des Strombedarfs in ländlichen Gebieten auf diese Weise gedeckt werden könnten , nicht 20 % des deutschen stromverbrauchs....
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2004, 21:43:42 von Mutabilis »
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Lilia

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Re:Klima
« Antwort #79 am: 01. Oktober 2004, 21:50:15 »

Mutabilis, Du hast das schon recht verstanden. Denk da einfach mal konsequent weiter, warum Strom wohl so teuer ist...... .

Katrin, was ist da dran komisch, wenn ich Dinge mal nicht durch die hellgrüne Ökobrille des Gutmenschen sehe, sondern kanllhart bin??
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Katrin

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Re:Klima
« Antwort #80 am: 01. Oktober 2004, 21:58:22 »

Es kommt mir nur komisch vor, vielleicht bin ja ich selbst komisch. Ich will nicht debattieren, wollte eigentlich nur sagen, dass ich deinen Standpunkt nicht begreifen kann.
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Ismene

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Re:Klima
« Antwort #81 am: 01. Oktober 2004, 22:08:24 »

Gut aufgepasst, Mutabilis! Ich war etwas zu huddelig. :-[
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fisalis

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Re:Klima
« Antwort #82 am: 04. Oktober 2004, 09:25:59 »

Holz soll ja CO2 neutral sein. Hihi, aber da wird doch ein kleines Detail ausgeblendet, nämlich die Zeit: Machen wir uns nichts vor, wenn wir HEUTE Holz verbrennen, setzen wir FRUEHER gebundenes CO2 frei. Wie bei Erdöl und Gas: Da wird CO2 freigesetzt, das noch früher gebunden worden ist. Erinnert mich ein wenig an den Handel mit Klimakontingenten: Industristaat unterstützt Aufforstung in Entwicklungsland, damit er die umwelt zu Hause weiterhin gleich stark verschmtuzen kann. Verschleierungsfaktor dort: nicht die Zeit, sondern der Ort. Nein, der einzige Weg zu weniger Luftverschmutzung läuft über das Wort weniger: weniger Heizen, weniger Autofahren. Einfach zu verstehen, schwierig umzusetzen.
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Hortulanus

  • Gast
Re:Klima
« Antwort #83 am: 04. Oktober 2004, 09:54:54 »

Nein, der einzige Weg zu weniger Luftverschmutzung läuft über das Wort weniger: weniger Heizen, weniger Autofahren.

Ist doch nur eine persönliche Beruhigungspille. Weniger Menschen wäre vermutlich die eigentliche, aber undenkbare Lösung.

Warum weniger heizen oder mit dem Auto fahren? Warum immer wieder die Verzichts-Postulate?

Pfiffiger und für die allgemeine Entwicklung wertvoller sind doch Forschungsanreize für abgasarme Maschinen, geringverbrauchende Autos, Energiealternativen, chemische Veränderungen von Heizöl und - gas.

Die Menscheit hat keinen Gewinn vom Verzicht, sondern von innovativen Erneuerungen/Veränderungen, die durch "ich auch" oder "davon mehr" ausgelöst werden.

Vor diesem Hintergrund sind die Verteuerungen von Benzin, Heizenergie und Strom schon in Ordnung, wenn sie nicht gleichzeitig so unsozial wären.
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2004, 09:55:28 von Hortulanus »
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fisalis

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Re:Klima
« Antwort #84 am: 04. Oktober 2004, 10:51:35 »

Es braucht beides: Innovation UND Verzicht. Das Bedenklichste ist ja, dass das Dreiliterbenzinauto schon lange bereitsteht, aber aus Rücksicht auf die Erdölindustrie nicht kommerzialisiert wird. Ob nun Anreize oder Verbote, es geht nicht, der Mensch will nicht, will nicht an die denken, die nach ihm kommen. Gleichzeitig stellt er sie aber auf die Welt, denn es soll ja was von ihm weiter leben. Schon ganz schön verwirrt, der 0815-Industriestaatenbewohner!
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Günther

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Re:Klima
« Antwort #85 am: 04. Oktober 2004, 16:22:45 »

Gaanz schwierige Frage:
In welchem Industriestaat laufen die meisten der am meisten saufenden Autos?
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fisalis

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Re:Klima
« Antwort #86 am: 04. Oktober 2004, 16:29:11 »

So spontan würd ich aufs Bushland tippen - obschon auch hier alles mit breitbereiften Differentialsperren rumdröhnt. Und was leiten wir nun daraus ab?
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Günther

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Re:Klima
« Antwort #87 am: 04. Oktober 2004, 16:31:22 »

Ich leite daraus ab, daß, wenn ein biederer Zentralalpenbewohner ein abgasärmeres Fahrrad=Velo benutzt, dieses der berühmte flatus in silva ist.
Mal dort anfangen, wo's was bringt, und dort womöglich über den Preis.
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fisalis

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Re:Klima
« Antwort #88 am: 04. Oktober 2004, 16:36:46 »

Gute Idee! :) Ähm, na und wie sollen wir das anhand nehmen dort bei den Billiggalonen-Schlürfern? Sollen wir ihnen italienische Pasta, Greyerzerkäse oder Sachertorte vorenthalten, bis sie sich gebessert haben? :-X
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Günther

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Re:Klima
« Antwort #89 am: 04. Oktober 2004, 16:50:16 »

DIE bessern sich nicht, die sterben höchstens, zwar zu spät, dafür aber verfettet.
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