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Autor Thema: Waschbär - was im Garten beachten  (Gelesen 2596 mal)

Amur

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #15 am: 23. Juni 2009, 20:35:34 »

...Weiss eigentlich wer, ob es sinnvoll waere, die betreffenden Tiere zu kastrieren? Schiessen, toeten ect. - ist nonsense, und wer will das. Dadurch wird nur eine hoehere Vermehrungsrate provoziert. Wildparkplaetze sind bereits vergeben. Mir wuerde so was vorschweben wie Katzenkastrationen im Sueden.... Reviere besetzt, Nachwuchsrate sinkt... ob das Sinn machen taete?

Liebe Gruesse
Sabine
Waschbären haben m. W. keine Reviere. Insofern ist die Kastrierei nonsense.
Aber durch die aktuellen Gesetze und fehlende aktive Jäger wird man dem Waschbär durch jagdliche Massnahmen nicht herr.
In den meisten Ländern ist der Fang zwar nach Lehrgang im eigenen Garten zulässig aber die meisten hoffen ja auf die heile Welt und die friedliche Regulierung. Also Fallenlehrgang machen oder hoffen.

Kletterrosen werden vermutlich eher als Kletterhilfen verwendet.


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we-went-to-goe

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #16 am: 23. Juni 2009, 20:38:15 »

Abschuss nutzt nicht. Die Faehen reagieren mit erhoehter Vermehrungsrate. Keine Reviere - mag richtig sein. Aber die Nahrung fehlt, wenn bereits welche im Raum XY sitzen, oder?

Echt? Die ziehen sich mit ihren "Haenden" keine Schiefer ein? Ich wuenscht, ich haett Waschbaerenhaende ;) Das taete die Arbeit an den Rosen sehr erleichtern!
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Staudo

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #17 am: 23. Juni 2009, 22:09:30 »

Tja, da muss der Verfolger immer einen Tick schneller sein als die Vermehrung. Allerdings muss man sich dabei von der Vorstellung trennen, dass Tiere, die dem menschlichen Kindchenschema nahekommen auch kleine Menschen sind.

Hier gibt es einen Nutriafänger im Auftrag des Naturschutzes. Er ist immer auf der Flucht vor Tierliebhabern ...
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Amur

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #18 am: 23. Juni 2009, 22:16:38 »

Abschuss ists eh nicht, sondern Fallenfang. Und der hat schon immer geholfen, soferns genug machen.
Aber wie Staudo schon sagte: Bei der derzeitigen heilen Welt Mentalität und bloss nix selber um die Ecke bringen wird man mit den Waschbären leben müssen.
Und Nahrung fehlt nie, weils genug gibt die meinen sie müssen füttern. Siehe Wildschweine in Berlin oder anderen Großstädten. Auch der Müll enthält für Waschbären sehr viel fressbares.
Bevor denen das Fressen ausgeht, sind deine Nerven schon lange kaputt.
« Letzte Änderung: 23. Juni 2009, 22:18:37 von Amur »
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we-went-to-goe

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #19 am: 23. Juni 2009, 22:21:00 »

auch wenn Du ihn wegfaengst - produziert die Faehe nur mehr Nachwuchs. Und bleibt eben - wenn nicht Abschuss- die Frage - wohin mit den Gefangenen? Fangen und meucheln - pardon, ist Schuss schneller. Fangen und wohin? Die Tierparks sind voll. Fangen und auswildern wie jetzt in GÖ - ist kritisch, insbesondere, wenn Du Stadtbaeren mit anderen Eigenschaften ( aufs oeffnen von Kompostern, Muelltonnen und gelben Saecken so spezialisiert wie auf die Unterkunft Dach oder Kamin) in die "Wildnis" entlaesst.
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Staudo

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #20 am: 23. Juni 2009, 22:22:28 »

Töten.
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we-went-to-goe

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #21 am: 23. Juni 2009, 22:26:18 »

auf die Gefahr mich zu wiederholen - geht ein Jungtier in die ewigen Jagdgruende, setzt die Faehe einen zweiten Zyklus in Gang. Sprich, locker einen Satz mit 5 Jungtieren, den zweiten im Jahr. Zudem - pardon, darf in Stadtgebieten wie Kassel und Göttingen nicht geschossen werden. Ja, Du kannst fangen und dann toeten - wuerde indes behaupten - und ich finde die Tiere weder putzig noch meinem Kindchen Schema entsprechend - dass das dem Tierschutzgesetz widerspricht. In der Stadt fangen und aussen entlassen - hatten wir schon als Thema.
Draussen bum baeng - faende ich schnell und artgerecht. Aber eben nutzlos. Weil setzt nur erhoehte Vermehrungsrate in Gang.
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Staudo

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #22 am: 23. Juni 2009, 22:28:13 »

Das ist ein Artikel von heute. ::)

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Natalie

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #23 am: 23. Juni 2009, 22:44:08 »

Der Marderhund ist auch nicht mehr weit von Göttingen (oder wahrscheinlich schon da). Im Eichsfeld (Nachbarkreis) ist er schon angekommen. Hier gibt es im Übrigen schätzungsweise 5000 Waschbären, die größte Population in Thüringen. Die Jäger sind fleißig am Abschießen, nützt aber nichts (wurde ja schon mehrfach erklärt, warum).

Ich wohne im Eichsfeld am Stadtrand, gleich angrenzend an Wald und Flur. In den letzten sechs Jahren habe ich hier mal einen einzigen Waschbären gesehen, der wohl auf der Durchreise war.

Wie ich mich vorbereitet habe auf die Invasion? Ich habe auf dem Schornstein ein Dohlengitter, damit sie dort nicht einsteigen können. Ich habe den Film über Kassel ebenfalls gesehen und wollte dann auf keinen Fall, dass sie sich mal im Kamin einnisten. Für die Fallrohre gibt es wohl irgendwelche Drahtteile mit pieksenden Spitzen nach unten, wo die Bärchen dann wenig Lust haben, dran hochzuklettern.

LG
Natalie

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we-went-to-goe

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Re:Waschbär - was im Garten beachten
« Antwort #24 am: 24. Juni 2009, 09:39:03 »

mein erstes Exemplar dieser Spezies sah ich dagegen in Bayern - auch tot am Strassenrand.
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Amur

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