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Autor Thema: Bestimmung alter Mostobstsorten  (Gelesen 7776 mal)

Katrin

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Bestimmung alter Mostobstsorten
« am: 16. Dezember 2003, 22:44:24 »

Hi ihr,
in letzter Zeit habe ich es mit dem Fragen ;D

Und die falsche Jahreszeit ist nochdazu, aber ich probier' es einfach mal: Mein Großvater und dessen Vater (und vermutlich auch alle vorher) haben einander die Kunst des Mosterzeugens weitergegeben. Vorletzten Sommer ist nun der Opa gestorben und wir sitzen da mit den Obstbäumen, von denen wir nur vage Dialektbezeichnungen kennen.

Ich mag Most nicht mal und brauen wird wohl auch niemand mehr, aber irgendwie würde mich interessieren, welche Äpfel- und Birnenbäume wir auf unseren Wiesen stehen haben.

Kennt ihr irgendwo eine Seite, auf der Beschreibungen einzelner Sorten sind? Klar, wenn jetzt Frühling wäre könnte ich mit der Digi ausrücken und euch mit Fotos nerven, so aber könnte ich mich mal im Winter damit beschäftigen um im Frühling schon genauer informiert zu sein, wenn die Bäume blühen, Blätter bekommen und fruchten.

Dazu kommt, dass ich bei Gehölzen völlig unbeschlagen bin...
Ich erinnere mich aber an den Kricherl-Ringlo-Mirabellen-usw. - Thread in planten, wo viele gute Links angegeben wurden...

Danke für eure Geduld,
Katrin
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Crocosmia

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #1 am: 17. Dezember 2003, 08:42:24 »

Hallo Katrin,
dieses Thema interessiert mich auch seit vielen Wochen! Im Frühjahr möchten wir eine Streuobstwiese anlegen. Einige Links von Baumschulen, mit recht guten Sortenlisten und Infoseiten habe ich gefunden. Beim NABU kannst du dir auch Infomaterial zusenden lassen (auch zum Thema Most)!

http://www.streuobstwiese.de/

http://www.alte-obstsorten.de/

http://www.baumgartner-baumschulen.de/index.html

http://www.baumschule-boysen.de/sortenliste.html
 

Herzliche Grüße - Crocosmia
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pinat

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #2 am: 17. Dezember 2003, 21:08:47 »

Hallo Katrin,

im Herbst (meist ab Anfang Oktober) gibt es einige Obstausstellungen, zu denen man oft auch eigene Früchte zum Bestimmen mitbringen kann. 3 bis 4 pro Sorte sollte man sich dazu einpacken und beschriften.
Das ist meiner Meinung nach der einfachste Weg zu erfahren, welche Sorten man hat. Bei uns in Bayern gibt es die Kreisfachberater für Gartenbau an den Landratsämtern, die einem auch weiterhelfen können (und wenn's nur Termine von solchen Obst-Ausstellungen sind).

Zur Sortenauswahl bei Neupflanzung habe ich in einem alten Obstbuch eine schöne Empfehlung gefunden:
(Schmidberger, Beiträge zur Obstbaumzucht, drittes Heft, Linz 1833, S. 13)
Wähle lauter solche Sorten, die in jedem Jahr zeitig werden. Was nützt es
dem Obstfreund, wenn er die besten Sorten in seinem Garten hat, diese ihm
aber selten oder gar nie zeitig werden, folglich sie nie in ihrer Güte
genießen kann? Es gibt Sorten, die selbst im gemäßigten Klima nur dann
zeitig werde, wenn der Sommer heiß und trocken war. Dieß sind größtentheils
solche Sorten, die in mehr südlichen, warmen Gegenden erzogen und gepflegt,
und späterhin nach Deutschland verpflanzt und verbreitet worden sind, ohne
daß man sich um die Zeit ihrer Reife bekümmert hat. Dahin gehören die
Winter=Butterbirn, (Bezi de Chaumontelle) die Winter=Gutchristenbirn,
(Bonchretiene d'hiver), die Virguleus, die Bergamotte Souleurs, die
Bergamotte de Bugi, die Sarasin, die Osterbergamotte, die deutsche
Muskateller u. a. , die ich alle aus der Baumschule verwiesen habe.


Auch wenn es viele Sorten, die Schmidberger erwähnt nicht mehr gibt, der Kern seiner Aussage ist heute so gültig wie vor 170 Jahren.
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Viele Grüße
pinat

Sepp

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #3 am: 18. Dezember 2003, 10:59:22 »

Ich denke, um ein gutes Buch kommt man da nicht rum.
Z.B. wäre der "Farbatlas Alte Obstsorten" von Hartmann, Ulmer Verlag, recht ratsam.

Mit dem Bestimmen lassen ist das so eine Sache.
Ich kenne persönlich einen Obstbau-Meister in einer Versuchsanstalt und dessen Probleme mit Leuten, die irgendwelche Äpfel von uralten Bäumen, die möglicherweise auch noch Sämlinge sind, mitnehmen und eine eindeutige Bestimmung wollen, was nicht möglich ist.
Ich weiss nicht mehr die geneue Zahl, aber es gibt tausende von Apfelsorten weltweit...
Damit die Leute dann zufrieden sind, wird auch mal Stuss erzählt und ein Name erfunden.
Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass Pomologen keine Ahnung hätten! Sie habens halt sehr schwer.

Grüsse,
Sepp
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ernst

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #4 am: 18. Dezember 2003, 11:32:43 »

Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass Pomologen keine Ahnung hätten! Sie habens halt sehr schwer.

Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
Das Problem ist vielseitig.
Die besten Ergebnisse erreicht man mit Büchern, die speziell eine Region beschreiben (zB.: "Neue Alte Obstsorten"- Bernkopf, Keppel, Novak für Niederösterreich oder "Land der Eistränen"- Dreiseitl..... für das südliche Salzburg etc.)
Lokale Sorten, wie zum Beispiel der Mostapfel aus der Steiermark, der Maschanska, sind kaum zu bestimmen, da anderswo vollkommen unbekannt.

Auch die Verbreitungswege der Sorten sind wichtig, so gibt es zum Beispiel im Lungau noch etliche Apfelsorten aus Südtitol, die Anfang des 20. Jhdt.-s von eingewanderten Lehrern aus diesem Raum mitgebracht wurden, zum Beispiel der Cellini.

Was solls, wenn ich einen schmackhaften Apfel finde, schneide ich mir Veredelungsreiser- egal, wie er heißt! ;D
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Katrin

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #5 am: 18. Dezember 2003, 17:23:24 »

Hallo,
danke für die Links, werde mich demnächst mal durchklicken; fand aber erstmal keine Bilder dort.
Wegen einem Buch... so speziell wollte ich eigentlich nicht werden :-\
Ein großes Problem ist sicher, dass hier am Land Sämlinge eventuell als Sorten weitergegeben wurden, selbst veedelt und womöglich sogar benannt wurde und wohl keine reinen Sorten mehr zu finden sind. Einige Äpfel haben ja den typisch sauren Geschmack, der zuerst süß, dann sauer und zuletzt so seltsam wird, wir nennen es die Frucht 'hòpt' aber das ist wohl kein gültiger Begriff - gemeint wird, dass der Gaumen davon trocken wird... Birnen gibt es da auch und das richtige Mischen zur Mostgewinnung ist unerlässlich - sonst ist alles ungenießbar...

Tja, werde mich wohl irgendwann mal genauer damit beschäftigen müssen - danke jedenfalls!

VLG, Katrin
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SouthernBelle

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #6 am: 18. Dezember 2003, 19:24:58 »

Hallo Katrin, gibt es da vielleicht noch einen Mostmacher-
Kollegen von Deinem Opa, mit dem der immer mal seine Baeume
angeguckt und bequatscht hat? Vielleicht koenntest Du so
wenigstens an einige Namen kommen- meistens haben solche Freaks
doch auch die richtigen einschlaegigen Freunde!
Selbst Lokalnamen koennten dann dem oertlichen Obstbaumberater
vielleicht ein Stueck weiterhelfen.

Gruesse
Cornelia
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Gruesse

angelika

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #7 am: 23. Dezember 2003, 22:28:45 »

Hallo Katrin !
Beim niederösterreichischen Obstsortentag habe ich ein Buch gesehen,das "Die Mostbirnen " heißt und 2001 im Verein Neue Alte Obstsorten herausgegeben wurde.
Dort könntest Du vielleicht einige der Sorten finden(anhand der Früchte)
Im Rahmen der Obstsortentage kann man auch die Früchte kostenlos bestimmen lassen.Das ist meistens Anfang bis Mitte Oktober, näheres darüber erfährt man auf der Homepage der NÖ Landesreg.(noel.gv.at),da gibt es auch einige Experten für alte Obstsorten, mit denen Du Kontakt aufnehmen könntest(Hr.Burgstaller, DI Gaber)

Hoffe, Du kannst damit was anfangen
LG Angelika

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Laurin

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #8 am: 27. Dezember 2003, 19:56:51 »

Hallo
Ich befasse mich schon mehrere Jahre mit alten Obstsorten in Oberösterreich und muss sagen, dass mir kein Buch zur Bestimmung von Obstsorten bekannt ist, wie es eben bei den Wildpflanzen genügend gibt. Auch die alte Literatur, zwar sauteuer, aber sie taugt nichts.
 Bei den Edelobstsorten gibt es ganz gute Werke, am meisten bringt Petzold, zwar aus der ehem. DDR , aber viele SOrten sind bei uns verbreitet. Mich würden die Sorten im Herbst interessieren, da ich noch nach einigen Raritäten suche, die Löschnig vor 60 Jahren erwähnt hat ( Nichtblüher, Abkamp Apfel usw). Meine eMail Anschrift ist ja verfügbar.
 Die Neuauflage der 100 Mostobstbirnen ist recht gut, kann bei einigen weiterhelfen, es gibt aber wesentlich mehr bei uns
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Katrin

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #9 am: 27. Dezember 2003, 20:13:41 »

Hallo Laurin,
deine Mail-Adresse wird nicht angegeben.
Aber ich werde sicher im Frühling mit Blütenfotos wiederkommen und mit Blättern und mit Früchten dann im Herbst.

Cornelia, danke für den Tipp, meist sind das nur vage Bezeichnungen, oft sogar ohne Namen und nur mit ihrer Eigenschaft oder wie sie auf den Most wirken, manchmal heißt es auch nur: "Ach der, von dem darfst pro Fass nur x Kilos nehmen, sonst..." Aber es stimmt, Anhaltspunkte gibt es dann!

Angelika, danke für den Namen, da werde ich dran bleiben! Ihr erfahrt es, wenn sich was ergibt.

VLG und danke,
Katrin
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brennnessel

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #10 am: 21. September 2004, 06:22:33 »

Hallo Katrin!
Wenn du Interesse hast, besuche die Obstausstellung in Viechtwang vom 1. bis 3. Oktober 2004! Im Agrarium Steinerkirchen ist auch am selben Wochenende solch eine Veranstaltung. Da könntest du von deinen alten Sorten was zum Bestimmen mitbringen, falls ihr hinkommen könnt!
LG Lisl
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Re-Mark

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #11 am: 21. September 2004, 14:52:59 »

[...]
ja den typisch sauren Geschmack, der zuerst süß, dann sauer und zuletzt so seltsam wird, wir nennen es die Frucht 'hòpt' aber das ist wohl kein gültiger Begriff - gemeint wird, dass der Gaumen davon trocken wird...
[...]

Was den Gaumen (und vermutlich auch die restliche Mundschleimhaut) trocken werden lässt, nennt man das nicht 'adstringierend'? Verantwortlich sind AFAIK Gerbstoffe, die zwar nicht direkt giftig sind, aber die Frucht eben für den Rohgenuß ungeeignet machen.
Meine Apfelbeeren sind auch solche Kandidaten (obwohl, ein Strauch geht eigentlich...). Oder recht deutlich ausgeprägt: beim Speierling. Oft ist es die Eigenschaft, keine adstringierenden Stoffe mehr zu enthalten, die Kultursorten von Wildsorten unterscheidet.
« Letzte Änderung: 21. September 2004, 14:54:04 von Re-Mark »
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Ismene

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« Antwort #12 am: 21. September 2004, 16:34:30 »

http://library.wur.nl/speccol/fruithof/aepfel/Strtbest/SortAlf.htm

Die Uni Wageningen war so nett alte deutsche Obstbücher einzuscannen.
Damals waren die Beschreibungen sehr genau und teilweise auch poetisch. Schade, dass der Opa nicht mehr helfen kann, :'( der hätte sich bestimmt gut erinnert an alle Unarten und Eigenarten der alten Bäume.

Bei mir war auch mal ein Pomologe, der hat wirklich gute Arbeit geleistet und auch überall hineingebissen. ;D

Ist schon ein tolles Gefühl zu wissen, dass man den Transparante de Croncels oder Dönnissens Gelbe Knorpelkirsche im Garten beherbergt. 8)

Viel Erfolg!!
Gruß Ismenerl

 
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"Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen." Griechisches Sprichwort

Katrin

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #13 am: 21. September 2004, 17:06:39 »

Oha, da hat mein alter Thread wieder mal an die Oberfläche gefunden :)

Lisl, ich glaube heuer macht mir die Schule einen Strich durch sämtliche Rechnungen, genauso wie sie (und der Maturaball) es schon im Frühling gemacht hat, als ich eigentlich Blüten fotografieren wollte. Wir haben angefangen zu schuften und 2 Wochen später, als ich die Sonne wieder mal bewusst wahrnahm, blüht kein einziger Baum mehr ::)

Also wieder alles nur halb... ich werde aber dahinterbleiben, um zumindest ein paar Früchte zu fotografieren. Außerdem halte ich hartnäckig an meiner Idee fest, ein paar der sauren Mostäpfel dörren zu können - voriges Jahr habe ich 2 Kübel geschnitten und getrocknet, was garnicht mal so üble Ergebnisse brachte.

Re-Mark, diesen Begriff habe ich diesen Frühling auch schon kennen gelernt. Das ist genau das, was ich meinte. Roh ungeniessbar? Gut dass das hier niemand weiß... alle knabbern am Obst und lassen auch die Kinder ran - große Mengen kriegt eh niemand runter.

Hi Ismene,
das ist ja ein tolles Online-Nachschlagewerk! Aber man sollte halt schon wissen, wie der gesuchte Baum heißt, sonst ist man genauso ahnungslos wie zuvor. Als Vergleich werde ich es aber sicher noch oft zu Rate ziehen, danke!
Der Opa hätte sicher vieles zu erzählen gewusst... aber wie es eben so läuft, als er noch lebte, haben wir halt Obst sammeln ('klauben') geholfen, aber nachgefragt hat niemand....

VLG; Katrin
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Sepp

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Re:Bestimmung alter Mostobstsorten
« Antwort #14 am: 21. September 2004, 18:25:27 »

Oft ist es die Eigenschaft, keine adstringierenden Stoffe mehr zu enthalten, die Kultursorten von Wildsorten unterscheidet.


Nicht ganz, Robert.
Bei den Mostäpfeln, die selbstverständlich auch zu den Kultursorten gehören, gehören diese Stoffe dazu und verleihen dem Most Geschmack und bessere Haltbarkeit (-> Speierling).

Zum Rohverzehr sind solche Früchte wirklich nur bedingt geeignet.
(Mache traditionell als Mostäpfel angebauten Sorten schmecken übrigens ausgezeichnet! Man muss jedoch etwas Säure vertragen können und keinen 'Jonagold' o.ä. erwarten).


Grüsse,
Sepp
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