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News: Schon irgendwie sehr verrückt, gestern im Schweiße des Angesichts und unter Schmerzen gebuddelt und heute wieder gierig nach neuem Zeug. Aber ich fühle mich ja überhaupt nicht allein mit dieser Verrücktheit. (pearl)
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Autor Thema: Staudenknöterich - Die Chance  (Gelesen 31456 mal)

marygold

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #105 am: 05. September 2012, 21:26:58 »

Ich habe gehört, es würde funktionieren unverdünntes Roundup mit einer Injektionsspritze im Mai in die hochschießenden Halme zu spritzen. Vermutlich ist diese Behandlungsmethode aber nicht zugelassen.

Eine Freundin von mir kämpft seit einigen Jahren mit dem Knöterich. Unter anderen auch mit der Injektionsspritze. Das hilft, der Knöterich treibt nur noch verkrüppelte schwächere Triebe, die sie dann im Laufe des Sommers immer wieder abbricht.
Der Knöterich ist jetzt ziemlich eingedämmt, trotzdem kommen immer noch vereinzelt Neutriebe.
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Gänselieschen

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #106 am: 28. Juni 2013, 14:17:04 »

Na so etwas - noch kein Eintrag in 2013 ::)

Die Situation ist eine gänzlich Veränderte. Im Winter haben Wildschweine die gesamte Fläche offenbar über lange Zeit zum wühlen, schlafen oder was auch immer genutzt.
Als im Frühling der Schnee weg war und ich das erste Mal hinter den Zaun schaute, glaubte ich meinen Augen kaum. Es sah aus, als hätte jemand wahllos mit einem Bagger dort rumgebaggert.

Ergebnis ist, es kommt wesentlich weniger Knöterich, die haben offenbar nach Knöterichwurzeln gebuddelt und sie gefressen. Aber die Fläche ist absolut nicht mehr mit einem Rasenmäher oder ähnlichem Gerät zu bearbeiten.

Mein LAP hat im Mai einmal im Schweiße seines Angesichts die ganze Fläche mit der Machete umgelegt. Ich reiße immer mal Knöterich komplett raus. Bei jedem Gang mit der Schubkarre zum "Flächenkompost" - die Karre über Berg und Tal - reiße ich 10 Knöteriche raus ;D .

Ansonsten wuchert Brennessel um Topi und auch noch einiges an starkem Knöterich, vor allem dort, wo ich nicht mit der Karre lang muss.

Es sieht schlimm aus, kann ich Euch sagen - aber der Knöterich ist deutlich dezimiert.
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Zausel

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #107 am: 31. August 2013, 11:44:12 »

... Es sieht schlimm aus, kann ich Euch sagen - aber der Knöterich ist deutlich dezimiert.
Hoffentlich ist noch was da (von den Wildschweinen und dem Knöterich).
Jean-Marie Dumas beschreibt ein Rezept "Wildschweinfilet mit Rheinrhabarber".
600 g Wildschweinfilet und 400 g japan. Knöterich gehen dabei drauf.
Je nach Wildschwein- und Knöterichaufkommen kann man dann die Menge der einzuladenden Gäste ermitteln.
« Letzte Änderung: 31. August 2013, 12:26:01 von Zausel »
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Weck Lüd sünd klauk, un weck sünd daesig, un weck, dei sünd wat aewernäsig.
Lat`t ehr spijöken. Kinnings lat`t! De Klock hett lürrt. De Häkt is fat`t!
(Hechtsage Teterow: Hechtbrunnen)
.

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #108 am: 25. Oktober 2013, 11:29:22 »

@ Zausel - das ist ja mal eine gute Idee ;D, nur haben die Schweine den Knöterich ja schon im Magen, hm ::) ::) ::)

Du hast ja das Chaos inzwischen schon gesehen ;D

Die Schweine haben offenbar den ganzen Sommer über dort weiter gewildert. Die haben den ca. 3m hohen Topinambur umgelegt und die Knollen ausgebuddlt und immer weitere Pfade und Gruben gemacht. Als es mit den ersten Äpfeln losging, habe ich fast täglich Fallobst hingeschmissen. Dann konnte ich immer sehen, ob sie die Nacht da gewesen sind, oder eine Pause eingelegt haben.

Woran es liegt weiß ich nicht, aber seit mehr als einer Woche sind keine Wildschweine mehr da. Das Futter ist nicht angerührt worden. Vielleicht haben sie wirklich den Boden jetzt so durchwühlt, dass es sich für sie nicht mehr lohnt, dort eine Nacht zu verbringen. Es ist auch kaum noch was Grünes da. Auch Knöterich ist nur noch wenig zu sehen. Der erste Frost ist ja auch schon durch.

Das ich mich nochmal so über die Aktivität von Schweinen freuen würde, hätte ich wirklich nicht gedacht.

Über den Sommer habe ich weiter grobe Grünabfälle dort als Flächenkompost aufgebracht und hatte eine Kürbispflanze als Testballon reingepflanzt. Die war sogar fast bis zur Ernte unversehrt und hat ohne einen Tropfen zusätzlcihes Wasser auch einen schönen Kürbis gebracht. Offenbar haben die Schweine ihn nicht als Futter angesehen. Ich musste ihn nach dem Frost reinnehmen - leider - er war noch nicht ausgereift und hätte sicher noch zugelegt.

Dort Kürbisse zu pflanzen ist meine Option für das nächste Jahr. Diese wilde Fläche ist dafür momentan bestens geeignet. Und dann muss ich natürlich sehen, wieviel Knöterich nun wirklich noch nachwächst im nächsten Jahr. Direkt hinter dem Garten sieht es wirklich erstaunlich gut aus - weiter rechts bin ich noch nicht gewesen. Dort könnte noch mehr übrig sein.



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Tapete

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #109 am: 30. Oktober 2013, 07:27:59 »

Mein erster Gedanke war, als ich anfing, diesen Thread zu lesen: Leg dir ein Schwein, Ziegen, Schafe oder Gänse zu ;D.
« Letzte Änderung: 05. November 2013, 00:45:54 von Tapete »
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Gänselieschen

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #110 am: 12. März 2014, 12:45:17 »

Hätte ich mehr Zeit, wäre das eine echte Alternative.

Die Wildschweine haben ihr Territorium im Winter weiter vergrößert und auch bei den Nachbarn alles tiefgründig aufgewühlt und sicher auch weiter Topinambur und Knöterich gerodet.
Es sieht unglaublich verwüstet aus - aber ein dichtes Gestrüpp von Staudenknöterich wird es auf dieser Fläche nicht mehr geben - soviel ist sicher.

Ich habe im Herbst den Flächenkompost weiter bestückt mit Buchenlaub und anderem. Jetzt kommen die Grassoden meines künftigen Gemüsegartens oben drauf. Im Sommer versuche ich es mit Kürbissen. Allerdings könnte das schief gehen, falls die Schweine auch im Sommer weiter hier hausieren wollen. Ich werde noch einige Sicherungskopien von Kürbissen im Garten kultivieren.

Theoretisch wäre jetzt folgendes möglich:

-trockene Strauch- und Pflanzenreste einsammeln und verbrennen
-tiefe Löcher zubagger
- die Fläche verdichten/planieren
- und dann alle vier Wochen mit dem Mäher drüber

Das Ergebnis würde mich sehr interessieren. Ich habe überhaupt keine Vorstellung mehr, wieviel Knöterich dort tatsächlich noch ist. Aber in ein paar Wochen werde ich es wissen.

L.G.
Gänselieschen

PS: Obwohl es theoretisch möglich wäre - ich hatte seit drei Jahren keine Wildschweine mehr im Garten. Die buddeln wirklich nur draußen - *klopft auf Holz*
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Gänselieschen

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #111 am: 28. April 2014, 10:48:55 »

So, die Wildschweine haben mir viel Arbeit abgenommen - die stehen auf Knöterichwurzeln und Topinambur. Allerdings machen sie die Krater nicht zu - es sieht sehr wild aus.

Inzwischen lagern dort die abgestochenen Grasstücke vom neuen Gemüsegarten - und weitere Reste. Eines Abends habe ich die Grasstücke mal umsortiert und z.T. in die Löcher gelegt. Rollrasen sozusagen - aber es hat den Schweinen nicht gefallen - sie haben gleich in der ersten Nacht neu verlegt ;D aber ein Teil liegt und wächst sogar weiter.

Immer, wenn ich dort eine Karre Gartenabfälle hinschaffe, versuche ich ein Loch damit zu füllen. Auf dem Rückweg reiße ich dann immer etliche Knöteriche raus. Natürlich kommen die noch nach - aber schon viel schwächer.

Also :

- Löcher mit Gartenresten füllen,
- Knöterich immer weiter abreißen
- einen Teil als Flächenkompost etwas hochwertiger befüllen - dort ggf. Kürbisse pflanzen (im letzten Jahr hatte ich dort eine Kürbispflanze als Test - die blieb von Schweinen verschont und hat getragen.
- irgendwann einmal mit der Motorsense durch, die Brennnesseln und der Topi werden auch einen Dschungel bilden.

Und die Schweine kommen übrigens immer noch zum Buddeln. Dort, wo sie aktiv noch Knöterichwurzeln ausgraben, schütte ich keine Löcher zu. Wäre Quatsch.

L.G.

« Letzte Änderung: 28. April 2014, 10:49:35 von Gänselieschen »
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Gänselieschen

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #112 am: 01. September 2014, 17:47:00 »

Mal die aktuelle Sachlage.

Von ca. 6 gepflanzten guten Kürbissämlingen haben dennoch nur drei Sämlinge überlebt. Es waren reichlich Schnecken dort und ich habe das zu spät bemerk. Die drei Pflanzen haben sich erstaunlich gut entwickelt, trotzdem ich sehr selten zusätzlich gewässert habe - und die Schweine, die ganz sicher immer mal da waren (neu gebuddelt) haben kein Interesse an dem, was unter den Kürbissen ist. Offenbar eben kein Knöterich mehr. Der Fruchtansatz ist schwach - ein großer Ölkürbis liegt - immerhin.

Ansonsten kommt sehr wenig Knöterich nach - überwuchert ist viel vom Topinambur - das stört mich jetzt eher nicht. Mir geht es ja um die Bekämpfung des zerstörerischen Knöterichs.

Ich habe im August einmal gesenst - fein nach Sensenkurs vom Forumstreffen. Das geht sogar bei diesem Chaos. Es sind vor allem Brennnesseln, die ich wegsenste und der junge Knöterich. Sonst komme ich mit der Schubkarre nirgends mehr durch, wenn ich dort mal was abladen will. Allerdings habe ich wenig rausgebracht. Fast den ganzen Rasenschnitt bekamen die Kartoffeln.

Es macht sich - wie's aussieht ist erstmal Wurscht - aber ohne die Wildschweine sähe es zwar ordentlicher aus, aber es wäre mehr Knöterich da.

« Letzte Änderung: 01. September 2014, 17:47:53 von Gänselieschen »
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Gänselieschen

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #113 am: 23. März 2015, 12:40:02 »

Die Rudelralfläche hinter meinem Garten - und inzwischen auch komplett hinter dem Garten meines rechten Nachbarn gleicht einer Mondlandschaft. Die Schweine leisten ganze Arbeit und haben auch in diesem Winter, den fast nie richtig tief gefrorenen Boden in tiefen Kratern bearbeitet. Insbesondere auch die Topi-knollen dürften sie in großer Menge raussortiert haben. Gesehen habe ich die Schweine nicht ein einziges Mal ;D

Nun haben sie den Hang, der ja keine nennenswerte Bewurzelung hatte durch den Fallopia-befall so locker durchgepflügt, dass es schon eine richtige Schräge zum Fließ gibt. Das Ufer ist komplett zerstört, die uralten Randpflöcke sind weggefault und der Hang rutscht sichtbar ins Fließ. Früher kam man garnicht runter bis ans Wasser. Jetzt könnte ich - den Wildschweintrampelpfad in 50 cm Abstand zur Wasseroberfläche begehen. Das kann leider auch nicht gut sein.

Ich habe letztens schon etwas Schutt - ja schimpft nur - an zwei Stellen fest eingearbeitet, in der Hoffnung, dass die Schweine dort nicht weiter buddeln können. Allerdings wird das auch weiter mit runter rutschen im Laufe der Zeit.

Wie o.g. - ich weiß nicht, wem der Streifen hinter meinem Garten gehört. Die Nachbarn links und rechts von mir behaupten, diesen Streifen mit gekauft zu haben. Ich würde das Gegenteil behaupten für meinen Teil - denn an der Verantwortung für dieses Ufer ist mir nicht gelegen.

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Klar ist, das Ufer ist hin - wenn es befestigt sein sollte aus Hochwasserschutzgründen o.ä. Das ist der Schaden, den Fallopia und Wildschweine in friedlicher Koexistens angerichtet haben. Allerdings - so lange ich den Knöterich nicht bekämpft habe, haben die Schweine dort auch nicht gebuddelt - also hänge ich mit drin.

Unweit weiter flussabwärts ist das Ufer Berliner Gebiet, bei uns gehört es zu MOL. Die andere Seite ist Europawanderweg und Landschaftsschutzgebiet. Aber bei uns ist - bisher fand ich das gut - keine Aktivität. Einmal im Jahr sind Männer mit Motorsensen das Ufer langgesenst und haben es ca. 1m !!!!!!!!!!!!!!! vom Wasser aus gesehen frei gesenst. Wat'n Blödsinn. Zumindest müssten die Beauftrager dieser Maßnahme wissen, wie es um das Ufer steht.

Ich finde es zwar viel besser, wenn der Fluss ein natürliches Bett hat, aber so locker wie das alles ist, die 15 m bis zu meinem Zaun sind auch nicht viel. In diesem Jahr wird bei Hochwasser schon erstmals sehr viel überflutet werden können. Da kann ich Studien treiben.

Habe grad eine Drachenweide geschenkt bekommen. Die würde ich gern dort ans Ufer pflanzen. Aber wenn die dann doch mal mit Gerät kommen, ist sie sicher futsch.

Wie stark wächst das Teil?

Viele Grüße Elke

Das "Teil" wächst unbändig, wenn man es lässt. Das war auch der Grund, weshalb ich diese hübsche Weide an das Ufer des Fließes gesetzt habe, das einen Steilhang hat und diesen befestigen sollte. Diese Weide steht jetzt schon das achte Jahr und ging dermaßen in die Breite, dass wir sie durch Schnittmaßnahmen versuchen zu bändigen. Die Höhe liegt inzwischen bei ca. 2,50 m. Laut Literatur kann sie aber zu einer Höhe von 8-10 m heranwachsen. in unmittelbarer Nähe dieser Salix sehen meine Stachelbeerbüsche und Johannisbeerbüsche, die aber seit Jahren dennoch immer wieder tragen. Ab und zu sendet Salix Äste in Richtung dieser Büsche, die werden dann einfach gekürzt. Bislang wächst alles etwas unorthodox in friedlicher Koexistenz! ;D
Wir haben auch eine Korkenzieherweide, die inzwischen zu einem hohen Schatten werfenden Baum herangewachsen war. Vorletztes Jahr wurde einfach die Krone in gewünschter Höhe gekappt, sie ist danach wieder willig ausgetrieben. Weiden nehmen offensichtlich nichts übel und befestigen unseren Steilhang prima!
LG
carlina
carlina

Was soll ich tun?
Will ich wissen, wem das Land gehört?
Ist es vielleicht gut, wenn das Ufer kaputt ist und der Fluss wieder auf ca. 50 m keine Uferbefestigung mehr hat?
Kann ich dort was sinnvolles Anpflanzen?
Oder soll ich jetzt in die Spur gehen und dafür sorgen, dass das Ufer vielleicht saniert wird?
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oile

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #114 am: 23. März 2015, 12:51:12 »

Guck doch mal in den Grundbucheintrag. Dort müsste doch stehen, welche Flurstücke Dir gehören.
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Zwiebeltom

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #115 am: 23. März 2015, 12:52:16 »

Ich weiß nicht, ob es dir tatäschlich weiterhilft, aber mit etwas Zeit kannst du dich ja mal durch die Verfahrensvorschriften zur Behandlung von Gewässern des Landes Brandenburg lesen. Möglicherweise wird ja deine Situation auch irgendwo beschrieben.
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Staudo

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #116 am: 23. März 2015, 12:55:15 »

15 Meter Abstand zum Garten sind ja schon eine ganze Menge und ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass der Boden unbewachsen bleibt. Im Juni sollte alles wieder grün sein. Ich würde vorerst weiter beobachten und nichts tun. Eine Grabenaufweitung hat durchaus auch ihren Reiz.
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Gänselieschen

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #117 am: 23. März 2015, 13:03:14 »

Danke Oile *haut sich vor die Stirn*

Danke Zwiebeltom - ich denke es ist ein befestigtes Gewässer und müsste so auch wieder hergerichtet werden, je nachdem wer dafür verantwortlich ist. Es war ja mal gaaaanz früher so eine Begradigung und so. Allerdings dürfte auf unserem Stück die Erpe (oder Neuenhagener Mühlenfließ) schon immer recht gerade geflossen sein.

@ Staudo - das ist die Überlegung, die so bissel reizt. Wenn davon keine Gefahr ausgeht, könnte ich hier viel beobachten. Das Ufer ist jetzt schon viel nasser als früher, ca 2m, sind dunkel. Ist gut zu sehen, da es wirklich sandig und trocken ist. Wachsen wird dort nur dort etwas, wo ich keinen Flächenkompost anrichte ??? ::), Brennnesseln, Topi ein paar Knallerpsen die kommen sicher auch wieder. Im letzten Jahr habe ich dicken ausgestochenen Rasen hingeschmissen, ein Teil wird bestimmt wieder kommen - aber die Schweine haben wirklich alles umgepflügt. Den Knöterich werde ich aber weiter rausreißen, oder? Soll ich die Weide nun pflanzen - und wie weit weg vom Uferrand? Auf der anderen Seite, wo das Ufer ziemlich intakt ist, stehen auch Weiden.
« Letzte Änderung: 23. März 2015, 13:05:17 von Gänselieschen »
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Staudo

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #118 am: 23. März 2015, 13:06:18 »

Den Knöterich würde ich mit aller Konsequenz bekämpfen. Die Chance, den so „leicht“ loszuwerden bietet sich so schnell nicht wieder. Ob Du die Weide pflanzt oder nicht, ist Geschmackssache. Zumindest im jetzt feuchten Bereich wird sie gut wachsen, falls Schweine und Knöterich nicht schneller sind.
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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #119 am: 23. März 2015, 13:53:28 »

Ich werde ein sehr stabiles Dreibein drum herum errichten und den Boden sehr tief von Wurzeln freimachen, damit es nicht so lecker riecht für die Schweinderl. Das Dreibein mit Schild könnte theoretisch auch irgendwelche Akteure, die doch dort im Sommer wieder sensen werden davon abhalten die kleine Weide mit umzuhauen.

Bin neugierig, wieviel Knöterich in diesem Jahr noch kommt. Bei der Aktivität muss es deutlich weniger werden.
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