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News: Ich kann mir einen verzinkten Garten auch nicht so hübsch vorstellen  (Zitat aus einem Fachthread bei garten-pur)
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26. März 2019, 13:25:51
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News: Ich kann mir einen verzinkten Garten auch nicht so hübsch vorstellen  (Zitat aus einem Fachthread bei garten-pur)

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|17|9|Charme ist das, was manche Menschen haben, bis sie beginnen, sich darauf zu verlassen. (Simone de Beauvoir)

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Autor Thema: Staudenknöterich - Die Chance  (Gelesen 28320 mal)

Gänselieschen

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #135 am: 01. September 2016, 16:46:57 »

Es sind doch aber nur Grünabfälle, also Grasschnitt, Staudenschnitt und grüne Sträucher und Laub - da ist nix für die Schweine dabei. Ich will aber, dass der Boden dort fruchtbarer wird - in weiter Sicht eben. Noch wächst dort weiterhin Topinambur, weniger Knöterich, viel Brennnesseln, Schneeberen (wenig) und leider auch etwas Hopfen...

Der Topi und der Hopfen - das sind Leckerlis, wie es aussieht....
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mifasola

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #136 am: 01. September 2016, 16:54:04 »

Normale Gartenabfälle aber wohl auch.
Dort wo Rasenschnitt und Laub haufenweise im Wald verrotten, sammeln sich viele Schnecken und Würmer. Und die locken wiederum die Wildschweine direkt an den Ortsrand.
Von hier.

Ähnliches findet man in Mitteilungen etlicher Kommunen.
Unter den Haufen aus Gartenabfällen entsteht ein typisches Kompostklima begleitet von erhöhten Temperaturen und damit auch von Kleinlebewesen wie Würmern, Käfern, Mäusen, Larven etc. Diese Lebewesen stellen im Winter eine wichtige Eiweißquelle für die Bachen und ihre Frischlinge dar, die bevorzugt genutzt wird.
« Letzte Änderung: 01. September 2016, 17:02:08 von mifasola »
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Gänselieschen

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #137 am: 01. September 2016, 17:12:15 »

Nicht von der Hand zu weisen - aber die Schweine waren dort auch schon davor - zugegeben, nicht ganz so intensiv. In diesem Jahr habe ich wesentlich weniger Grünabfall rausgebracht als in den letzten beiden Jahren. Meinen Grasschnitt verarbeite ich inzwischen komplett im eigenen Garten - eine Miete habe ich auch noch angelegt.... In diesem Jahr waren es vielleicht 5 Karren grobes Zeug - und es ist kein Wald. Aber es stimmt schon - so geht es jedenfalls nicht weiter.

Ich werde es mal plattmachen mit der Motorsense und versuchen auch die alten trockenen Zweighaufen abzubrennen. Dort wächst das grobe Zeug durch und lässt sich nicht kurzhalten. Und dann werde ich erstmal sehen, ob die Schweine überhaupt da wühlen, wo ich Grünzeug hingeschmissen habe. Ich meine, sie buddeln nur nach Wurzeln...
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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #138 am: 01. September 2016, 18:37:42 »

...
Richtig lästig finde ich da draußen inzwischen das Brennnesselgestrüpp..da kann man nur noch mit Ganzkörperschutz raus...
...


..Ich will aber, dass der Boden dort fruchtbarer wird - in weiter Sicht eben. ..., viel Brennnesseln, ...



Brennesseln zeigen stickstoffreichen Boden an - dein Boden ist schon längst fruchtbar.
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Staudo

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #139 am: 01. September 2016, 20:58:00 »

Ich würde öfters mähen. Die Schweine finden auch woanders Unterschlupf. Allerdings steht hier robuste Technik im Schuppen.
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Melisende

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Re:Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #140 am: 01. September 2016, 22:10:35 »

Ich habe jetzt den ganzen Faden durchgelesen: Ein interessanter Krimi mit offenem Ausgang.

Interessant ist ja dieses Zitat:

Direkt hinter meinem Zaun mache ich einen richtigen 'Todesstreifen', auf dem wird nichts mehr wachsen - garnichts-  ;D  Ich denke, dann ist mit dem Knöterich direkt bei mir im Garten sehr bald fine.

Zufriedene Grüße

Gänselieschen

und was sich dann wirklich entwickelt hat.

Zwei Fragen habe ich noch:

Kümmert sich die Gemeinde jetzt eigentlich gar nicht mehr um den Knöterich?
Weißt Du inzwischen, ob der "Todesstreifen" Dir gehört?

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Staudo

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #141 am: 01. September 2016, 22:15:45 »

Nach meinen Erfahrungen und denen eines Bekannten braucht man zwei Jahre, um den Knöterich umzubringen. In der Zeit darf wirklich kein Trieb die Chance haben, das Rhizom zu ernähren. Wenn da gelegentlich, und wie es passt ein paar Gemeinedarbeiter herummähen, schadet das dem Knöterich nicht ernsthaft. Man sollte alle Triebe anfangs möglichst wöchentlich abmähen und ab dem Sommer des ersten Jahres wöchentlich abreißen.
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Gänselieschen

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #142 am: 02. September 2016, 10:03:17 »

Nein - die Eigentümerfrage habe ich nirgends gestellt - sie ist offen ;D

Die Gemeinde ist einmal gekommen und hat auf meinen Wunsch alles kurz gemacht. Danach konnte ich mehrmals mähen - das hätte gut werden können.

Dann kamen - gleich im Winter danach die Schweine und die entstehende Kraterlandschaft lässt sich inzwischen wirklich nicht mehr bearbeiten. Allerdings ist mein Anteil daran, durch diverse Haufen grober Gartenabfälle, auch nicht gering. Ich hatte hierfür einen breiten Streifen am Rand vorgesehen. Aber durch die vielen Brennnesseln kam ich mit der Karre dann irgendwann dort nicht mehr ran...Der Knöterich ist wirklich dezimiert, da die Schweine ihn ausgraben. Vielleicht hat meine Aktion auch etwas geholfen, aber so richtig dran glauben kann ich eigentlich nicht. Ich habe aber noch mehere Aktionen gemacht und im Frühling immer bestimmt 2x alle größeren Stauden abgerissen oder umgetreten. Das schwächt schon. In diesem Jahr habe ich es einmal sehr gründlich gemacht, sogar auf dem Streifen hinter dem Nachbargrundstück...

Wichtig wäre wirklich, dass ich das trockene Geäst endlich mal verbrenne dort vor Ort. Vielleicht könnte das auch am 17.9. passieren, wenn das Wetter geeignet ist.

Diese Ulmen, die hinten an meiner Grundstücksgrenze stehen, die habe ich ja jährlich auf Kopf geschnitten. Diese bis 3m langen Peitschen liegen dort auch noch fast alle am Rand zum Zaun - das ist eigentlich mein Wildschweinschutz. Dadurch kommen die Schweine nur direkt an dem kleinen Törchen bis ran - am Zaun eher nicht. Aber dort durch wachsen munter die Brennnesseln und tw. auch noch Knöterich.

Das mit dem "Todesstreifen" ist lustig - die grüne Hölle ist dort draußen inzwischen - und ne Kraterlandschaft 4 m breit am Ufer entlang....

Toll, dass du alles gelesen hast Melisende. Ist schon chaotisch - vor allem, weil ich ja doch inzwischen etwas planlos bin.... das erste Vorhaben hat ja nun definitiv nicht geklappt.

Heute früh waren keine Schweine da  :D
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Gänselieschen

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #143 am: 03. Mai 2018, 10:55:08 »

Angeregt vom andren Faden, auch mal hier wieder ein Sachstandsbericht.

Der Staudenknöterich ist ganz klar auf dem Rückmarsch. Es gibt wirklich nur noch einzelne Stauden. In diesem Jahr habe ich zweimal die neuen Triebe abgerissen. Das geht inzwischen recht schnell, so wenig ist es. Aber das Gelände ist eindeutig in Wildschweinbesitz... eine Kraterlandschaft.

Die Brennnesseln sichel ich ab und zu runter, damit es flach bleibt. Dort wühlen die Schweine nicht. Die brennen vielleicht auch auf den Schweineschnäuzchen ;)

Im Herbst habe ich drei Weiden gepflanzt - rosa blühend  ;D, Ich habe richtige Latten als Gerüst rumgemacht und mit rot-Weißem Flatterband bissel umwickelt. Ein echter Schutz ist das nicht, aber die Weiden haben den ersten Wildschweinwinter überstanden. Drum herum war alles durchwühlt - nur die Weiden nicht. Nun hoffe ich mal, dass sie es weiter schaffen und auch emsige Gemeindearbeiter, die einmal im Jahr direkt am Wasser den Rand absensen, Respekt vor dieser Anpflanzung haben.

@ Staudo - das gelbe Schild an meinem Insektenhotel ist verschwunden. Ich habe keine Ahnung, ob es offiziell entfernt wurde oder einfach nur geklaut.... Die Löcher für das Hotel muss ich nochmal neu machen, das ist alles noch nicht so, wie es sein sollte...

Auch bei der Nachbarin hinter dem Garten wird der Knöterich weniger - die Schweine sind inzwischen auch dort, bestimmt wird bei mir die Nahrung knapp...es ist unglaublich wie gründlich die den Boden bearbeiten.  ;D ;D ;D

Im Grunde ist der Boden tw. schon so sauber durchwühlt, dass man ihn schon einebnen könnte. Aber dazu sollte dann eine kleine Planierraupe oder so herhalten. Und wenn die dann wieder kommen, war alles umsonst....

Fotos liefer ich nach.
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Natternkopf

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #144 am: 03. Mai 2018, 19:43:47 »

Nachdem ich alles gelesen habe.


Fotos liefer ich nach.

Gerne 🌷

Kann jetzt besser nachvollziehen, was du mir letztes Jahr in deinem Garten erzählt hast.
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MarkusG

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #145 am: 18. Juli 2018, 09:02:16 »

Auch ich habe den Thread jetzt gelesen. Es ist doch toll, dass Du so fleißige Mitarbeiter gefunden hast.

Es hört sich jetzt vielleicht erst einmal seltsam an, aber die Kommunen könnten ähnlich dem Einsatz von Schafen und Ziegen hier in Natursteillagen in den Weinbergen auf Schweine setzen, um den Knöterich einzudämmen. Es gibt ja sehr robuste, aber friedliche Rassen, die man ganzjährig draußen halten kann.

Aber dazu bräuchte es ja zunächst einmal ein Problembewusstsein. 

Interessanter Verlauf!

Weiterhin viel Glück bei der Knöterichbekämpfung!

Markus
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Gänselieschen

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Re: Staudenknöterich - Die Chance
« Antwort #146 am: 09. Januar 2019, 15:31:57 »

Sorry, diese Antwort ist mir durchgerutscht.

Schweine planmäßig dort einzusetzen - das wäre cool, aber ich glaube nicht, dass ich mit so einer Idee irgendwo auf offene Ohren stoßen würde. Das Terrain müsste ja auch (einschließlich Zugang zum Ufer) abgesichert werden, damit die Schweine dort auch bleiben. Wollschweine, Sattelschweine.... da ginge schon was....

Die wilden Ecken in meinem Garten neigen sich dem Ende zu, dann sind die Sachen in Form zu halten. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für das Jahr 2019, dass es der Ruderalfläche nochmal an die Wurzeln gehen könnte.

Am letzten Sonntag haben wir noch drei Weiden gepflanzt - inzwischen sind es also 6 Stück.

3 x Salix (rosablühend)
2 x Immerblühende Weid
1 x Kugelweide

Ich habe alle in ca 2,5 m vom Ufer gepflanzt, außerhalb des Streifens, den die Arbeiter 1x jährlich platt machen. Vielleicht überleben sie auch die Aktion, falls das Ufer von Amts wegen mal wieder befestigt wird.

Auf meinem und dem Stück der Nachbarin sind die Uferpfosten fast nicht mehr vorhanden. Schuld daran ist sicher der Knöterich, der die Uferverfestigung durch normale Sträucher verhindert hat und die Schweine, die alles immer wieder locker machen. Es ist deutlich zu sehen, bis wo das Wasser aus dem Flüsschen ins Ufer abgesaugt wird. Die Weiden dürften noch genug Wasser bekommen. Die drei älteren haben auch den trockenen Sommer dort schon überlebt.

Im Frühling möchte ich dort einmal tabula rasa machen, alles verbrennen, was rumliegt - bevor irgendwas neu austreibt und einmal die Löcher zuziehen. Dann will ich  auch mal die Nachbarin ansprechen und sie mal überhaupt informieren, was ich dort schon seit Jahren so vor mich hin treibe...bei ihr steht der Knöterich doch noch über 3 Meter hoch.

Durch das Brennnesselgestrüpp haben wir in diesem sommer eine Art Weg gelegt. Alles, was abgeschnitten oder rausgerissen wurde, haben wir als Weg quer wieder hingelegt. Dadurch kam man sogar mit der Schubkarre bis weit ans Ufer.
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