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News: Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
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15. August 2022, 20:58:38
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News: Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)

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|26|9|Was immer auch geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken; von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken. (Erich Kästner)

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Autor Thema: Bohnenerfahrungen  (Gelesen 25761 mal)

Apfelbaeuerin

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #120 am: 12. Mai 2022, 11:04:48 »

Meine (drei Sorten Stangenbohnen) hab ich in Aussaaterde vorgezogen. Sie sind jetzt gute 10 cm hoch und kommen heute raus. Die Bohnengerüste sind schon aufgestellt. Direktsaat hat bei mir nie zufriedenstellend funktioniert.
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oile

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #121 am: 12. Mai 2022, 11:24:39 »

Meine Erfahrung: vor allem alte Kerne vertragen Vorquellen gar nicht.
Alle Bohnen ziehe ich vor und pflanze sie dann aus, frühestens, wenn das zweite Blattpaar erscheint. Dieses Jahr sind schon fast alle an Ort und Stelle, ausgenommen sehr altes Erhaltungssaatgut, das lange gebraucht hat um zu keimen (immerhin noch 50%).
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Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

Deutschland durchseucht sich.

thuja thujon

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #122 am: 12. Mai 2022, 12:30:36 »

Ich werde sie die Tage irgendwann legen, direkt ins Beet.

Bisher ist nur das Beet selbst vorbereitet, also es setzt sich gerade, deshalb habe ich es nicht eilig. Ich muss da auch dran denken was 6 Wochen später bei der Ernte an Arbeit auf mich zukommt.

Mit in Wasser vorquellen lassen wäre ich auch vorsichtig, selbst angießen im Beet kann die Keimquote reduzieren, wenn sie zu schnell quellen. 
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Nox

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #123 am: 12. Mai 2022, 13:56:53 »

Oh, danke für die Erfahrungen über das Vorquellen !
Dann aber los jetzt mit dem Topfen.
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tomma

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #124 am: 12. Mai 2022, 14:47:45 »

Dann befürchte ich Schlimmes: Ich habe meine Bohnen 24 Std. vorquellen lassen und dann direkt gesät. Sie waren schon ganz weich, als sie in die Erde kamen. In diesem Fall wären wohl die Multitopfplatten, die ich kürzlich weggeschmissen hatte, genau richtig zum Vorkeimen gewesen.  :(
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Nox

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #125 am: 12. Mai 2022, 14:52:42 »

Ich mach mir jetzt keinen Kopf - vergoren waren sie noch nicht und ich habe schon alles zwischen 0% und 80 % Erfolg bei dieser Methode gehabt.
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thuja thujon

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #126 am: 12. Mai 2022, 15:49:55 »

Ich würde mir da auch keinen Kopf machen solange sie beim in die Erde drücken nicht zu Brei wurden.
Manche drücken sie ja auch nicht in die Erde sondern legen sie rein und decken sie zu.

Hat beides Vor- und Nachteile.
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lucullus_52

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #127 am: 13. Mai 2022, 10:55:09 »

Mit in Wasser vorquellen lassen wäre ich auch vorsichtig, selbst angießen im Beet kann die Keimquote reduzieren, wenn sie zu schnell quellen.

Hmmm, auf der INCREASE-Seite steht im Bohnenprojekt unter "Vorkeimung und Aussaat", daß die Samen  für 20-24 Stunden im Kühlschrank (ca. 4°C) in Wasser vorquellen sollen, bevor sie in die Erde kommen. Ich hoffe doch, daß bei dieser Anleitung der Sachverstand des IPK eingeflossen ist.
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thuja thujon

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #128 am: 13. Mai 2022, 11:10:13 »

Das wird vermutlich älteres Saatgut aus den Saatgutbanken sein und da kann es etwas anders laufen als bei frischem Saatgut.

Bei 4°C ist jedenfalls auch die Atmung deutlich eingeschränkt und sie ersticken weniger schnell, das ist im Kühlschrank was anderes als Bohnen bei 20°C 20h liegen zu lassen.

PS: Das Experiment mit der Wärmeentwicklung bei keimenden Erbsen kennt ihr?
http://www.kappenberg.com/experiments/bio/pdf-aka11/p02.pdf
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lucullus_52

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #129 am: 13. Mai 2022, 11:36:22 »

Das Experiment kannte ich nicht, ist aber interessant. Die Ergebnisse passen in mein Verständnis zur Biologie  :).
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thuja thujon

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Re: Bohnenerfahrungen
« Antwort #130 am: 19. Mai 2022, 22:43:44 »

Ich habe die Bohnen noch nicht ausgesät, brennt noch nicht, ich muss da nicht der erste sein und die Bohnenfliege ist seit 2 Wochen unterwegs und hat wohl demnächst den Höhepunkt überschritten.

Ich säe dieses Jahr nach Feldsalat, der konnte im September nicht mehr gehackt werden und wirklich gejätet wurde dort auch nicht. Dementsprechend war die Verunkrautung und so wurde alles im Frühjahr einmal Bodeneben abgeschnitten und von der Fläche geharkt. Danach habe ich gewartet bis die Hirse aufgelaufen ist, anschließend mit der Fräse relativ grob durch. Danach wurde angewalzt und liegen gelassen, das die hochgewühlte Hirse wieder keimen kann. Heute mit dem Gartenwiesel 2-3cm tief durch und jetzt habe ich ein gutes Gefühl bei der Fläche, das die bereit ist für Bohnen.
Wenn die gekeimt sind, einmal nach dem Auflaufen mit dem Wiesel durch und kurz vor Reihenschluss nochmal, dann sollte es halbwegs unkrautfrei bleiben und vor allem, es ist jetzt warm genug und nicht mehr die Hauptflugzeit der Bohnenfliege und die Schnecken sind jetzt auch eher links und rechts und nicht mehr auf der Fläche, so das die Bohnen auch halbwegs vernünftig auflaufen können.

Manche Vorbereitung sollte sein, und bei Bohnen der Boden nicht zu fein.
« Letzte Änderung: 19. Mai 2022, 22:45:17 von thuja thujon »
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