Astilben "funktionieren" hier, wie auch Cimicifuga, Actaea (also "echte" Christophskräuter) oder Rodgersia. Aber alles andere als gerade Astilben scheinen für das Gartenpublikum im Augenblick wohl spannender zu sein?
Hier in der Gegend klappts leider nicht so richtig mit den Astilben. Es wird ihnen wohl im Sommer einfach zu trocken und heiß, jedenfalls sehen sie entsprechend aus. Es macht hier nur bei besonders günstigen kleinklimatischen Voraussetzungen Sinn, oder man betreibt einen relativ immensen Aufwand, ansonsten versagt der Großteil des Sortiments. Vor einem Umzug konnte ich sie zwischen drei Gebäuden zu pflanzen, einerseits herrschte fast Dauerschatten, andererseits gab es keinen Wurzeldruck. Diese Möglichkeit habe ich leider nicht mehr, der Großteil dessen was ich hatte verging am neuen Standort. Und außerdem machen ihnen auch Dickmaulrüssler immer wieder zu schaffen.
Was bisher seit Jahren allen Widrigkeiten mit am Besten widerstanden hat, ist etwas was ich als Astilbe biternata erhalten hatte, nach den Webbildern passt es auch. Es handelt sich wohl um die einzige nordamerikanische Art, sie scheint äußerst robust und hitzefest. Allerdings wirkt sie auch etwas langweilig, man könnte statt ihrer auch einen Aruncus pflanzen und hätte wohl mehr davon. Vielleicht könnte man aber züchterisch etwas mit ihr machen, sofern ihre Robustheit hier nicht der reine Zufall ist.
Leider sind meine Pflanzen momentan nicht fotografierbar, sie sind vorübergehend in Töpfen geparkt und diese habe ich einmal zu wenig gegossen, tot sind sie glücklicherweise aber nicht.