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Autor Thema: Astilben - empfehlenswerte Sorten?  (Gelesen 113204 mal)

troll13

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #405 am: 15. August 2015, 20:40:49 »

Heute einfach nur Fotos von drei Astilben, die gerade aufgeblüht sind.

Die A. Chinensis-Hybride 'Finale' sieht auf den ersten Blick aus wie eine 'Sprite' mit dem Laub von Astilbe chinensis 'Pumila'.
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troll13

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #406 am: 15. August 2015, 20:46:40 »

Die A. Chinensis-Hybride 'Veronica Klose' ist ihr recht ähnlich. Allerdings hat sie die für A. chinensis typischen rosalila gefärbten Blütenblätter. Allerdings sind die Blütenstände bei ihr  ebenso filigran und locker wie bei 'Finale'.
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #407 am: 15. August 2015, 20:51:01 »

Ein Sämling mit dem Arbeitsnamen 'Purpurfeder', der durch den feineren Blütenstand und die dunklere Blütenfarbe etwas aus dem Rahmen der sich sonst recht ähnlichen Sämlimge von A. chin. var taquetii hier fällt. Zudem fällt er durch sehr großes, fast glänzend grünes Laub mit beinahe rundlichen Blattabschnitten auf.
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #408 am: 16. August 2015, 10:31:56 »

So langsam zeigt, der Findling 'Tiarello', was wirklich in ihm steckt. :D

Bei einem flachen Blatthorst von nicht ganz 20 cm hat er Blütenstände ausgebildet, die sage uns schreibe 60 cm lang sind! Sogar 'Cattleya', bisher die Astilbe mit den längsten Blütenständen hier, erreicht am feuten Teichrand nur ein Länge von 45 cm.
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #409 am: 16. August 2015, 10:37:26 »

Die Einzelblüten sind vergleichsweise groß und zeigen ein helles rosaweiß. Damit hat sie zwar nicht die Fernwirkung wie z. B. 'Delft Lace', die einen noch schöneren Kontrast zwischen den weißen Blütenblättern und rötlichen Stängeln aufweist aber etwas besonderes ist sie allemal. 
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Krokosmian

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #410 am: 16. August 2015, 10:48:05 »

was Krokosmian in seinen Literaturquellen dazu ausgräbt.

Vermutlich nichts  Erhellendes oder bisher Unbekanntes. Ich denke Du kennst die tiefergehenden Quellen(#393).


Die "Freilandschmuckstaude Band 1",  aus den 1960ern nennt für  Astilbe chinensis var. pumila Tibet als Heimat. Die Ausgabe von 2002 lässt die Herkunft weg und nennt pumila "botanisch nicht fundiert", was ja auch Deine Sicht ist. Bei beiden Versionen wird sie als Zwergform von A. chinensis  beschrieben, für diese wiederum nennen ebenfalls beide das Amurgebiet als Heimat. Die neue Ausgabe widerspricht sich allerdings selbst, denn im Nebensatz wird sie zur Hybride. Der Autor des entsprechenden Textes ist Fritz Köhlein, einen Kommentar spare ich mir.

Meine eigene Beobachtung zur pumila aus #381, dass eben jener eine Typ sehr gleichmäßig aus Samen fällt, wurde mir zwischenzeitlich von jemanden der die Pflanzen ebenfalls kannte bestätigt. Ich bin kein Botaniker, aber ich hätte ebendies dann als Kennzeichen einer Art gesehen. Ich weis, hilft auch nicht.


Zu den roten Arendsii:

Der zweite Band der "Freilandschmuckstaude" aus den 60ern reist die Züchtung der Astilben nur an und verweist auf Georg Arends [...] " Mein Leben als Gärtner und Züchter" (Heft 91 der Sammlung "Grundlagen und Fortschritte...") [...].  Dies habe ich leider nicht , muss aber wohl mal eine Zusammenfassung oder einen Auszug daraus besessen haben, diesen Text finde ich gerade nicht.

Klaus Kaiser schreibt zur roten Arendsii in der GP 1/1999, dass bei Arends ein (nicht näher beschriebener) rosafarbener Sämling einen roten Sport gebildet habe, dieser wurde zu `Fanal´ und damit ersten tiefroten Sorte. Demnach ist das reine Rot nicht direkt durch Kreuzung entstanden. Wie genau hier "Sport" definiert ist, kann ich nicht sagen, dass manche (aber absolut nicht jede) Sorte eher instabil ist, weis ich aus eigener Beobachtung.
« Letzte Änderung: 16. August 2015, 10:50:25 von Krokosmian »
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #411 am: 16. August 2015, 15:16:58 »

Meine Quellen sind eben auch nicht ergiebiger und bleiben in Hinblick auf Artbezeichnungen und Synomyme recht nebulös.

Die Geschichte mit den 'Sports' habe ich auch gelesen. Sie soll übrigens auch wohl auf A. thunbergii 'Straußenfeder' und 'Rote Straußenfeder zutreffen.

Bei den Typen, die allgemeinhin  A. chinensis zugeordnet werden, kann ich nur meine eigenen Beobachtungen interpretieren. Alle älteren Sorten, wie die A. taquetii-Formen und auch "A. chin. var. pumila' haben offenbar folgende Merkmale gemeinsam:

ein mehr der weniger kriechendes Rhizom,
einen straff aufrechten Wuchs mit vergleichsweise schmalem Blütenstand.
dicht mit Einzelblüten besetzte Blütenstängel und Seitenverzeigungen sowie
relativ einheitlich durchgefärbte Einzelblüten in rosa bzw. lilarosa.

Der gestern von mir gezeigte A. taquetii-Sämling mit dem Arbeitsnamen 'Purpurfeder' weicht von dieser Merkmalskombination nur dadurch ab, dass der Blütenstand vielleicht etwas breiter sein mag und lockerer mit Einzelblüten besetzt ist. Dies mag als natürliche Variabilität einer botanischen Art sicher noch durchgehen.

Die hier von mir begutachteten Sorten 'Finale', 'Delft Lace' und auch der Typ 'Tiarello' weichen jedoch in mindestens zwei oder sogar mehr Einzelmerkmalen von dem "typischen Erscheinungsbild" einer Astilbe chinensis ab. Dies mag ich mir dann doch nicht mehr mit "natürlicher Variabilität' erklären.

Interessanterweise finden sich die Merkmalskombinationen "Zweifarbigkeit der Blüte mit weißen Kronblättern und rötlichen Kelchblattspitzen" sowie der lockere, leicht überhängende Blütenstand mit einem lockeren Besatz an Einzelblüten sich offenbar bei der Wildform A. glaberrima MAKINO ud bei deren Hybride 'Sprite' wieder, die zudem auch noch zur gleichen Zeit blüht wie die Formen von A. chinensis. Also "fühlt" sich die Theorie einer Hybridisierung für mich plausibel an.

Alles andere scheint nicht so recht zu passen.

Leider habe ich es versäumt, mir die reinweißen (?) neuen A. chin.-Sorten, wie 'Diamonds and Pearls' oder 'Visions in White' zu besorgen. Die Bilder im Netz sind hier leider nicht hoch genug aufgelöst, um Details zu erkennen und mit meinen bisherigen Ergebnissen vergleichen zu können.

Das muss ich dann wohl auf nächstes Jahr verschieben.
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #412 am: 17. August 2015, 21:04:39 »

Heute eine Anmerkung zu dem, was über die ersten Züchtungen von Georg Arends so im Netz zu finden ist. Hier ist zu lesen, dass Astilbe japonica und Astilbe (chinensis var.) davidii die Basis für die Arendssche Zuchtarbeit bildeten.

Nach dem Georg Arends Förderkreis e.V. wurden als erste Hybriden Astilbe jap. hybr. 'Queen Alexandra' und 'Peach Blossom' ind den Jahren 1902/04 in den Handel gebracht. Diese frühen Sorten werden oder wurden auch als "Astilbe x rosea" bezeichnet.

Im "Hortus Veitchii" aus dem Jahr 1906 ist jedoch zu lesen (S. 415.), dass Astilbe davidii, durch Ernest Wilson von China nach Großbritannien eingeführt, in der Veitch'chen Baumschule im Jahr 1901 erstmals blühte.

Sollten diese Informationen stimmen, müsste der frühe Georg Arends ein "Turbozüchter" gewesen sein, der innerhalb eines bzw. drei Jahren Astilben gekreuzt, ausgelesen und auf den Markt geworfen hat. ;D

Entweder die Jahreszahlen über die Einführung der o.g. Sorten stimmen nicht oder Arends hat eine ganz andere chinesische Astilbe als Grundlage für seine Züchtungen benutzt.

Hier gibt es eine Astilbe, die bereits im Jahr 1859 unter dem Namen Hoteia chinensis erstbeschrieben und 1873 in die Gattung "Astilbe" unter der Bezeichnung "A. chinensis" eingeordnet wurde und die aus dem Amurgebiet stammt bzw. dort gesammelt wurde. (Über die botanischen Erstbeschreibungen oder vielleicht auch Pflanzeneinführungen des russischen Botanikers Carl Johann Maximowicz, der auch in Japan war bin ich übrigens schon öfter gestolpert.)

Zu den ominösen Astilbe simplicifolia und A. x crispa-Hybriden habe ich übrigens noch eine viel krudere Verschwörungstheorie. ;D ;D ;D
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #413 am: 17. August 2015, 21:48:01 »

Heute eine Anmerkung zu dem, was über die ersten Züchtungen von Georg Arends so im Netz zu finden ist. Hier ist zu lesen, dass Astilbe japonica und Astilbe (chinensis var.) davidii die Basis für die Arendssche Zuchtarbeit bildeten.

Nach dem Georg Arends Förderkreis e.V. wurden als erste Hybriden Astilbe jap. hybr. 'Queen Alexandra' und 'Peach Blossom' ind den Jahren 1902/04 in den Handel gebracht. Diese frühen Sorten werden oder wurden auch als "Astilbe x rosea" bezeichnet.

Im "Hortus Veitchii" aus dem Jahr 1906 ist jedoch zu lesen (S. 415.), dass Astilbe davidii, durch Ernest Wilson von China nach Großbritannien eingeführt, in der Veitch'chen Baumschule im Jahr 1901 erstmals blühte.

Sollten diese Informationen stimmen, müsste der frühe Georg Arends ein "Turbozüchter" gewesen sein, der innerhalb eines bzw. drei Jahren Astilben gekreuzt, ausgelesen und auf den Markt geworfen hat. ;D

Den ersten Link kann ich nicht aufrufen.

Der o. g. zweite Band der alten Freilandschmuckstaude kratzt bei der Astilbenzüchtung wie gesagt nur an der Oberfläche, das Meiste ist nicht erläutert. Es wird aber unterschieden zwischen:

Einerseits "A. chinensis. hort. engl. x A. japonica von 1900-1908 von Arends gezüchtet, verbreitet von van Waveren & Kruyff; Namenssorten: `Queen Alexandra´ und `Peach Blossom´."

Andererseits "A. davidii (von Veitch eingeführt) x A. japonica = A. arendsii; erste Züchtungen von Arends ab 1909. Standardsorten ab 1909 1920." Es folgen diverse Namen von teilweise heute noch bekannten Arendsii-Sorten.
« Letzte Änderung: 18. August 2015, 19:51:29 von Krokosmian »
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #414 am: 17. August 2015, 22:22:09 »

Der erste Link sollte eigentlich zu dem Halter der "National Collection of Astilbe" in GB führen.

Deine Ausführungen bringen jedoch vielleicht etwas mehr "Licht ins Dunkel". Der Zeitraum "ab 1909" erscheint für Astilbe davidii schon plausibler. Aber was ist "A. chinensis hort."? Vielleicht wirklich diese "Hoteia chinensis " von Maximowicz ?

'Peach Blossom' ist übrigens offenbar noch in Vermehrung und ist bei Stade gelistet. Es gibt offenbar auch ein für mich spanndendes Astilbenjahr 2016. ;D
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #415 am: 18. August 2015, 19:51:09 »

Andererseits "A. davidii (von Veitch eingeführt) x A. japonica = A. arendsii; erste Züchtungen von Arends ab 1909. Standardsorten ab 1909." Es folgen diverse Namen von teilweise heute noch bekannten Arendsii-Sorten.

Hier ist mir leider ein Fehler beim Abschreiben unterlaufen, es muss "...Standardsorten ab 1920..." heißen. ich verbessere es sofort. G. Arends hatte also noch mehr "Spielraum".
« Letzte Änderung: 18. August 2015, 20:08:20 von Krokosmian »
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #416 am: 18. August 2015, 20:00:49 »

Aber was ist "A. chinensis hort."? Vielleicht wirklich diese "Hoteia chinensis " von Maximowicz ?

Dies ist leider nicht näher erläutert, Hoteia wird nicht mal erwähnt, der Name war wohl schon vor fünfzig Jahren vergessen.

Zitat
'Peach Blossom' ist übrigens offenbar noch in Vermehrung und ist bei Stade gelistet. Es gibt offenbar auch ein für mich spanndendes Astilbenjahr 2016. ;D

Ich habe sie noch nie live gesehen, finde es aber schon bemerkenswert, dass sich eine Sorte mit (laut Webbildern) eher stillerer Farbe seit über Hundert Jahren hält. Falls sie es noch ist, oder, was bei historischen Sorten allgemein ja "gerne" mal passiert, sich unter dem Namen verschiedene Typen verbergen. Auf Deine Erfahrungen mit ihr, bin ich auf jeden Fall gespannt.
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #417 am: 18. August 2015, 21:00:08 »

Vor ca. fünfzig Jahren muss die botanische Umbenennungswut wohl insgesamt recht groß gewesen sein. In alten Baumschulkatalogen ist mir aufgefallen, dass einunddieselbe Gehölzsorte innerhalb von wenigen Jahren den Artnamen gewechselt hat und eben oft den Zusatz "hort." erhielt.

Wenn man nach der Entstehung von gärtnerischen Sortimenten forscht, stößt man hier dann jedoch auch auf allerlei Unsinn wie zum Beispiel die Bezeichnung "Hydrangea aspera macrophylla  Hort. (H. aspera ssp. strigosa McClintock)", wobei die Gartensorte 'Macrophylla' nun auch überhaupt nichts mit der asiatischen Wildform gemein hat.

Und auch bei den Astilben vermute ich, dass im Zusammenhang mit der botanischen Neueinordnung von Wildformen einiges durcheinandergeraten ist oder es zu Missverständnissen gekommen ist.

Durch Zufall bin ich hier darauf gestoßen, dass der französische Trivialname für Astilbe simplicifolia "Astilbe glabre" (also "kahle" Astilbe) sein soll. Ein Schelm, der sich dabei Gedanken macht, wenn er so große Ähnlichkeiten mancher A. Simplicifolia-Hybriden mit der japanischen Wildform A. glaberrima entdeckt. ;)

Erstaunlich ist übrigens die große Übereinstimmung von Bildern bei Google von 'Peach Blossom', die abgesehen von vermutlich fototechnischen Farbabweichungen fast alle eine sehr ähnliche Pflanze zeigen. Das findet man bei vielen neueren Astilbensorten so nicht. ::)
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #418 am: 19. August 2015, 20:55:03 »

Nachdem sich die ersten Blüten geöffnet haben, eine Zwischenbilanz meiner Sichtung von 'Tiarello'-Sämlingen.

Von 15 pikierten Sämlingen ähneln 11 der Mutterpflanze sehr. Große Überraschungen erwarte ich hier nicht mehr obwohl nur 9 von 15 Sämlingen dieses Jahr Blüten ansetzen werden.

Ein Beispiel für die "Mainstream-Sämlinge" ist dieser.
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #419 am: 19. August 2015, 20:58:36 »

Das Laub ist hier nur "einfach" dreigeteilt, wesentlich größer als das von A. chin. var. pumila-Typen, die ich bislang gesehen habe und die deutlich stärker geteilt sind und immer schmalere Laubabschnitte haben.
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