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Autor Thema: Astilben - empfehlenswerte Sorten?  (Gelesen 113204 mal)

Krokosmian

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #525 am: 22. November 2015, 20:49:53 »

Meinte das "rein" rein ::) ;) auf die Bezeichnung gemünzt, diese Unterscheidung bei Japonica- und Arendsii-Sorten hab ich nie so ganz verstanden und jeder Versuch sie nachzuvollziehen schlug auch bei bestem Willen fehl.

Schacht/Jelitto 60er:

A. japonica und A. astilboides aus Japan, erstere am längsten in Kultur, letztere gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. `Floribunda´ (als Zufallssämling in Belgien entstanden), wahrscheinlich auch `Gladstone´, `Washington´ und die Rasse A. x lemonei sind aus beiden Arten hervorgegangen.



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troll13

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #526 am: 22. November 2015, 21:25:13 »

A. astilboides ist nach heutiger botanischer Meinung nichts anderes als ein Typ der Wildform A. japonica, der 1880 unter dem namen "Spiraea astilboides" nach GB eingeführt wurde. ' Floribunda' ist wohl die erste nachweislich in Europa entstandene Sorte, entstanden A. astilboides und A. japonica 'Compacta' einem anderen historischen Kultivar, den Lemoine und Arends als eine Ausgangspflanze für ihre Züchtungen verwendeten.

An Zufall mag ich bei 'Gladstone' und 'Washington' nicht so recht glauben, da sie gleichzeitig von der Großhandelsgärtnerei van Waveren & Kruijff in GB 1900 eingeführt wurden. 'Queen of Holland' wurde ein Jahr später auf den Markt gebracht . Ob sie selbst "gezüchtet" haben, konnte ich bislang noch nicht herausfinden. Aber es ist belegt, dass sie die ersten Sämlingssätze mit Hybriden von Georg Arends aufgekauft haben und aus ihnen 'Peach Blossom' und Queen Alexandra ausgelesen und benannt haben. Es gibt offenbar auch noch andere Sorten von ihnen, wie 'Amerika' (1908 ?), die auch aus den Sämlingen von G. Arends ausgelesen und benannt sein könnten.

Diese Zeitspanne zwischen 1890 und dem I. Weltkrieg ist wohl die spannendste Periode in der Astilbenzüchtung, in der Lemoine, Arends, später auch noch Ruys und eben diese Großhandelsgärtnerei mitmischen.

Für 2016 ist hier im Garten eine kleine Ecke mit diesen historichen Sorten geplant. Vorhanden sind schon 'Gladstone', 'Peach Blossom' und 'Amerika'. Bezugsquellen für 'Washington' und die erste Sorte von Ruys gibt es aber ich suche noch nach einer der Sorten von Lemoine und hätte auch gerne noch 'Ceres', die erste Sorte, die Arends selbst benannt hat.
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troll13

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #527 am: 28. November 2015, 14:28:10 »

Liest hier  noch jemand mit? ;)

Inken hatte für mich eine deutsche Sortmentssichtung aus den 5oer Jahren ausgegraben und nun habe ich nun auch noch eine niederländische Sortmentssichtung aus den 60er Jahren gefunden.

Die Sichtungen sind zwar schon sehr alt und brücksichtigen die vielen modernen Neueinführungen nicht. Sie jedoch von daher sehr interessant, dass sie bei der Beschreibung der Ergebnisse ausdrücklich auf unterschiedliche regionale Gartensituationen Bezug eingehen.

Sichtungsstandorte in D waren damals die Sichtungsgärten Hamburg, Weihenstephan und Stuttgart (Killesberg), also von den Boden- und Klimaverhältnissen recht unterschiedliche Gartenstandorte. In den Niederlanden wurde in Wageningen(Lehm)  und Boskoop (Moorboden). Für ein und dieselbe Sorte aber auch innerhalb der verschiedenen Astilbengruppe (z. B. den A. Japonica-Hybriden) gab es hier recht unterschiedliche Bewertungen und Empehlungen.

Wenn ihr mögt, stelle ich diese verschiedenen Sichtungserbnisse einmal für euch zusammen und stelle sie sie Interessierten zur Verfügung.

Oder kann man hier inzwischen PDF-Dateien anhängen?
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enaira

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #528 am: 28. November 2015, 16:19:02 »

Liest hier  noch jemand mit? ;)

Na klar doch! ;D

Klingt alles sehr interessant, allerdings habe ich gerade zu viel Korrekturstress, als dass ich das genauer verfolgen könnte...
In den Weihnachtsferien kann ich mich wieder intensiver damit beschäftigen.

Zwei meiner neuen Sämlinge haben übrigens immer noch Blättchen. :D
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enaira

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #529 am: 06. Dezember 2015, 11:54:05 »

Die neuen Sämlinge zeigen noch immer Farbe! :)
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cornishsnow

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #530 am: 06. Dezember 2015, 14:51:21 »

Also ich lese auch mit, auch wenn ich nur eine einzige Astilbe habe. :)



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troll13

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #531 am: 06. Dezember 2015, 20:16:07 »

Cornishsnow,

ist der Winzling ein Sämling?

Enaira,

Ich kann leider nur mit "gelb dienen. 'Spätzunder' ist einer von Tiarellos Sämlingen. Derjenige, der erst im Herbst zur Blüte kam.
Hoffentlich bleibt das so.

Eigentlich sollte ich den Blütenstand von 'Delft Lace' auch noch ausklopfen und aussäen. Da kann vielleicht wirklich etwas spannendes herauskommen.
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cornishsnow

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #532 am: 06. Dezember 2015, 20:23:08 »

Kein Sämling, die Pflanze war ein Mitbringsel von deinem Hortensienfest. :)

Troll, ich hab von Dir bei deinem Hortensienfest eine Astilbe bekommen, aber total vergessen was mich erwartet? Es scheint jedenfalls eine Zwergform zu sein, daher hab ich sie entsprechend gepflanzt, in der Hoffnung das es keine Jungpflanzen ist, die die Ausmasse von einem Waldgeisbart einnimmt, wenn sie ausgewachsen ist. ;D

Na... da habe ich mich wohl geirrt, meine unbekannte Pflanze stammt nicht von Dir sondern von Ulrich.  ;)

Als Du das erwähntest, hat es bei mir geklingelt.  ;D

...
Ulrich brachte mir im Sommer einen Typ (vermutlich auch sämlingsvermehrt) mit, der im Topf deutlich niedriger ist als ein Exemplar meines vegetativen Klons im 9er Topf. Diesen Typ habe ich letztes Jahr in natura im Gartenbestand gesehen und war ganz angetan. Ich werde beide Typen nächstes Jahr einmal nebeneinander aufpflanzen, um wirklich Unterschiede zu vergleichen.

...
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troll13

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #533 am: 06. Dezember 2015, 20:51:05 »

Was hatte ich denn da in das Töpfchen gesteckt? ??? Ich selbst habe beim Einräumen ins Winterquartier auch noch ein 7er Töpfchen mit einer vom Blatt her ähnlichen Astilbe gefunden, die jetzt auch noch grün ist und die ich irgendwie nicht zuordnen kann. :-\
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cornishsnow

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #534 am: 06. Dezember 2015, 20:59:33 »

 ;D

Ich weiß nicht und lass mich mal überraschen... Hauptsache sie wird nicht zu groß! ;)
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #535 am: 06. Dezember 2015, 21:13:25 »

Na dann...

berichte mal, was daraus geworden ist. Eigentlich sollte das Pflänzchen nächstes Jahr zur Blüte kommen.

Dann ist es hoffentlich kein Abkömmling von A. chinensis. Da gibt es hier schon Typen, die deutlich mehr als 1 Meter hoch werden. :-X
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cornishsnow

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #536 am: 06. Dezember 2015, 21:16:02 »

Ich denke es ist ein Teilstück der Pflanze von Ulrich, ich kann mich an die Geschichte jedenfalls erinnern. ;)
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #537 am: 06. Dezember 2015, 21:33:01 »

Also Entwarnung!

Dieser Typ von 'Pumila' scheint noch niedriger zu bleiben als der vegetativ vermehrte Typ, den ich von Pöppel-Stauden habe und hat eine intensivere Rotfärbung in der Blüte.

Allerdings scheint er recht ausbreitungsfreudig zu sein.. Ich habe ihn in Hannover als größeren, sehr dichten Teppich gesehen, der zudem noch sehr sonnig stand.
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cornishsnow

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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #538 am: 06. Dezember 2015, 21:36:25 »

Das hört sich doch vielversprechend an! :D
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Re: Astilben - empfehlenswerte Sorten?
« Antwort #539 am: 07. Dezember 2015, 21:15:01 »

In einem Jahresbericht der FH Weihenstephan aus dem Jahr 1975, den ich von Inken bekommen habe, sind Ergebnisse der vermutlich letzten Astilbensichtung veröffentlicht.

Hier wurden unter anderem auch noch Wildformen gesichtet und bewertet.

Neben Astilbe chinensis, A. davidii,, A. rivularis A. koreana und A. simplicifolia taucht hier auch A. glaberrima auf,  Für mich ist das bis jetzt der früheste Beleg für lebende Pflanzen dieser Wildform in einer europäischen Literaturquelle.

Irgendwer muss sie  damals in Deutschland kultiviert haben. Nur .... wer kommt dafür in Frage?
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