Nachdem einige Purlerinnen und Purler am letzten Wochenende meine Astilbenkinder schon im Original begutachten konnten, möchte ich sie nun auch hier vorstellen. Für alle, die hier nicht mitgelesen haben, eine kurze Zusammenfassung zu ihrer Herkunft.
Vor zwei Jahren brachte mir Tiarello einen Topf mit Sämlingen einer Astilbe mit, die mich interessierte, weil ich sie damals noch nicht so recht einordnen konnte. Diese Astibe stammt ursprünglich aus der Gärtnerei Hagemann und soll in einem Bestand von Astilbe chinensis var. pumila entstanden sein.
15 Sämlinge habe ich pikiert und im dritten Jahr haben sich davon vier Pflanzen so interessant präsentiert, dass sie es wert sein könnten, als Sorte erhalten zu werden oder aber wenigstens als Mutterpflanze genutzt zu werden, um zu schauen, ob man kleine Fehler "herauszüchten" kann.
Zur Einordung dieses Astilbentyps habe ich inzwischen herausgefunden, dass sie in eine kleine Gruppe von A. chinensis Hybriden gehören müssen, die der hochbetagte Georg Arends in den 50er Jahren eingeführt hat. Dies sind
'Finale',
'Intermezzo' und
'Serenade', die aus einer Kreuzung von A. chin. var. pumila mit A. simplicifolia entstanden und die in Hinblick auf Wuchs, Laubform und Blüteneigenschaften einschließlich der Blütezeit die größten Ähnlichkeiten im Astilbensortiment zeigen.
Da die Kinder Namen brauchten, habe ich ausgehend von dem Nickname des Spenders "italienisch" anmutende Arbeitsnamen gewählt.