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Autor Thema: Essig-Trotteleien  (Gelesen 21035 mal)

birgit.s

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #75 am: 15. Dezember 2009, 19:46:50 »

Was kann ich jetzt damit machen?

Essig ;D ??? :P

Gruß Birgit
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nicoffset

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #76 am: 15. Dezember 2009, 19:47:11 »

Autsch - sorry, die goldigen Ladies verwirren mich offensichtlich.
Also auf ein Neues: Marygold, willkommen im Club ... ;D
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marygold

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #77 am: 15. Dezember 2009, 19:49:00 »

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Gartenlady

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #78 am: 15. Dezember 2009, 21:12:51 »

Bei mir wird es sicher auch zu den Kahmhefen kommen, ich habe doch null Ahnung ::)

Blöd ist ja, dass ich die Mutter nicht mehr aus der Flasche bekomme, also muss ich Essig in Flaschen machen, kann Mütterchen nicht teilen, irgendwann sprengt sie die Flasche.

Erst mal sollte ich den Balsamico entsorgen, der schmeckt nicht besonders und wurde deshalb vernachlässigt. Wie muss die Mutter denn aufbewahrt werden? In Essig?

Besonders schnell wuchs eine Essigmutter bei mir immer in Apfelessig, da ich nicht wusste was das war, habe ich Essig und Mutter immer ganz schnell entsorgt und meide in lezter Zeit den Apfelessig, weil es wirklich sehr schnell zu dieser Mutterbildung kam.

Ich bin sehr empfindlich gegen die Essigsäure, fange sofort zu husten an, wenn eine für mich zu saure Vinaigrette meinen Rachen trifft ;) deshalb wird sie bei mir nur sparsam verwendet, ich nehme immer nur einen Bruchteil dessen was in Rezepten empfohlen wird.

Vielleicht sollte ich mit Apfelessig anfangen, in ganz kleinen Mengen ;) ::) :P
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marygold

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #79 am: 15. Dezember 2009, 21:22:55 »

Apfelessig? warum nicht!

der fertige Essig wird soviel Säure haben, wie der Viez (Apfelwein) Alkohol %
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partisanengärtner

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #80 am: 15. Dezember 2009, 21:28:56 »



Blöd ist ja, dass ich die Mutter nicht mehr aus der Flasche bekomme, also muss ich Essig in Flaschen machen, kann Mütterchen nicht teilen, irgendwann sprengt sie die Flasche.

Mit einem dünnen scharfen Messer könnte das gehen. Auch kräftig schütteln und in einen neuen Ansatz kippen ist erfolgversprechend, denn es reissen immer winzige Stücke ab die dann zu neuen Häuten heranwachsen.
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Axel

Susanne

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #81 am: 15. Dezember 2009, 21:31:53 »

Zitat
Ich bin sehr empfindlich gegen die Essigsäure, fange sofort zu husten an, wenn eine für mich zu saure Vinaigrette meinen Rachen trifft

Versuche doch mal japanischen Reisessig - der ist so mild, das man ihn regelrecht löffeln kann.
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birgit.s

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #82 am: 15. Dezember 2009, 21:33:30 »

Laß die Mutter erst mal wo sie ist.

Du brauchst einen Behälter in der die Flüssigkeit eine große Oberfläche hat und einen sehr dicht gewebten Stoff z.B. Molton zum Abdecken.

Den Stoff auskochen. Den Behälter entweder mit heißem Wasser desinfizieren oder bei einem heißen Programm in den Geschirrspüler. Wein einfüllen. Essigmutter dazu mit dem Molton abdecken und zubinden und dann warten eventuell mal lüften.

Die Essigmutter bekommst Du wahrscheinlich mit einer Häkelnadel aus der Flasche, wenn sie auseinanderreist macht dieses nicht.

Du kannst den Wein leicht verdünnen dann ist die Säure nicht so stark.

Gruß Birgit
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Gartenlady

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #83 am: 15. Dezember 2009, 21:45:59 »

@Susanne, ich habe ein paar Mal gelesen, dass Du diesen Essig bevorzugst, ich muss mal danach schauen. Allerdings ist es ja kein Problem, ich nehme halt weniger Essig.

Es gibt auch aus Wein Trinkessige, im Doktorenhof z.B., bei dem ich kürzlich schönen Essig für die Küche gekauft habe, gibt es viele Sorten zu stolzen Preisen. Ich weiß nicht ob ich mich trauen würde, ich habe keine Info zum Säuregehalt gefunden.

Danke Birgit für die Info, aber ich weiß nicht wie die Essigmutter aufbewahrt wird, wenn man gerade keinen Essig machen möchte (jetzt z.B. ;) ) ich kann sie natürlich in der Flasche lassen, aber sie wird wachsen und immer schlechter rauszubekommen sein.
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2009, 21:46:48 von Gartenlady »
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Waldfreund

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #84 am: 15. Dezember 2009, 22:19:41 »

Meine Essigmutter lebt in einem großen Gurkenglas. Brauch ich mal nicht so viel, wie jetzt über den Winter, kommt ein Stückchen mit Most in ein Joghurtglas und wartet. Dann kann sich eine Schicht bilden die oft bis zu einem cm dick ist. Brauch ich wieder mehr kommt sie wieder in ein großes Glas mit dem produzierten Essig und Most. Ist eigentlich ein angenehmer Zeitgenosse. Und warm braucht sie auch nicht.
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Gartenlady

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #85 am: 15. Dezember 2009, 22:26:15 »

Produziert sie auch aus Most Essig? Muss es kein Wein sein?
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Waldfreund

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #86 am: 15. Dezember 2009, 22:39:31 »

Das müsste gehen, weil die Bakterien und Hefen identisch sind. Nur ist mein Most nicht geschwefelt und vielleicht nicht so hochprozentig wie Wein. Ich habe immer den Verdacht, dass das Schwefeln nicht gut ist beim Essig produzieren. Von einem Freund bekam ich Traubenmost den ich selbst vergären lies. Da hat es prima geklappt.
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birgit.s

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #87 am: 16. Dezember 2009, 00:18:53 »

Das müsste gehen, weil die Bakterien und Hefen identisch sind. Nur ist mein Most nicht geschwefelt und vielleicht nicht so hochprozentig wie Wein. Ich habe immer den Verdacht, dass das Schwefeln nicht gut ist beim Essig produzieren. Von einem Freund bekam ich Traubenmost den ich selbst vergären lies. Da hat es prima geklappt.

Also die Essigsäurebakterien und die Hefen sind ganz sicher nicht identisch, sonst hätte jeder Wein einen Essigstich ::) allerdings vergesellschaften sich beide gerne.

Der übliche Weg ist erst einen Wein herzustellen und diesen dann zu Essig zu verarbeiten. Wenn man mit Most arbeitet wird eine wilde Gärung einsetzen und der daraus entstandene Alkohol wird dann von den Essigbakterien weiterverarbeitet. Da aus einer wilden Gärung nicht unbedingt ein guter Wein wird, ist das vielleicht nicht der beste Weg.

@Gartenlady
Gib etwas Essig in ein Twist-Off Glas, darein etwas Wein und die Essigmutter. Kühl aber nicht kalt stellen.

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Katrin

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #88 am: 16. Dezember 2009, 08:49:38 »

Vielleicht meint Waltfreund mit "Most" Apfelwein, in Ö und dem süddeutschen Raum sagt man so. Frischer Apfel- und Birnensaft ist hingegen "Süßmost".

Unsere Essigmutter liegt im Mostkeller in einem Kübel und produziert Essig aus dem alten Most vom Vorjahr. Ich mag das Produkt allerdings nicht :-X .
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

ich

Waldfreund

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Re:Essig-Trotteleien
« Antwort #89 am: 16. Dezember 2009, 09:01:31 »

Das müsste gehen, weil die Bakterien und Hefen identisch sind. Nur ist mein Most nicht geschwefelt und vielleicht nicht so hochprozentig wie Wein. Ich habe immer den Verdacht, dass das Schwefeln nicht gut ist beim Essig produzieren. Von einem Freund bekam ich Traubenmost den ich selbst vergären lies. Da hat es prima geklappt.

Also die Essigsäurebakterien und die Hefen sind ganz sicher nicht identisch, sonst hätte jeder Wein einen Essigstich ::) allerdings vergesellschaften sich beide gerne.

Der übliche Weg ist erst einen Wein herzustellen und diesen dann zu Essig zu verarbeiten. Wenn man mit Most arbeitet wird eine wilde Gärung einsetzen und der daraus entstandene Alkohol wird dann von den Essigbakterien weiterverarbeitet. Da aus einer wilden Gärung nicht unbedingt ein guter Wein wird, ist das vielleicht nicht der beste Weg.

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Gruß Birgit

Sorry Birgit im Schwäbischen ist Most vergorener Apfelsaft. und guter Schwäbischer Most klopft gut ans Bein. Wildes Vergären in allen Ehren aber beim Apfelsaft kommt Reinzuchthefe rein. Isch besser so.
Süßmost ist süßer Obstsaft. Übrigends viele Tiere sind ganz scharf auf Obstessig. Nachbars Hunde überfallen mich regelrecht wenn ich mit Apfelessig gearbeitet habe. Die Schleckattacken sind immer heftig bei den Wolfshunden. Der Obstessig eignet sich übrigends gut zur Sanitärreinigung.
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