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Boden für Rosen austauschen: Probleme (Gelesen 5413 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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Töpfchenliebe
Beiträge: 4
Registriert: 22. Okt 2009, 14:50

Boden für Rosen austauschen: Probleme

Töpfchenliebe »

Hallo liebe Forummitglieder,ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich machen soll. Auf dem Beet, auf dem ich eine Rose pflanzen möchte, haben 25 Jahre lang Bodendeckerrosen gestanden – hat man mir so gesagt, ich selbst habe das Beet "nackt" übernommen, sie sind beim Mieterwechsel im Frühjahr alle herausgenommen worden, sagten die Nachbarn. Die Erde des Beets wurde schon vor zwei Wochen mit Hornspänen behandelt und ist gemulcht. Dass ich die Erde über eine Fläche von 60 cm bis in vorzugsweise 1 m Tiefe austauschen soll, ist mir klar. Doch da fangen die Probleme an. Erde aus einer anderen Ecke des Gartens nehmen kann ich nicht – es gibt ja keinen Garten, es gibt nur dieses Beet. Die Rosenschule meinte, ich sollte keine Rosenerde verwenden, Rosenerden würden zuviel Torf beinhalten. Gartenerde oder Mutterboden kriege ich nicht geliefert (ich bekam bei mehreren Unternehmen die Antwort: "zu kleine Menge, lohnt sich für uns nicht"). Ich kenne niemanden, der mir Gartenerde privat bringen könnte. Ich habe kein Auto und kann selbst keine irgendwo abholen. Soll ich nun eher die Rosenerde von Neudorff nehmen, von der es heißt, sie würde keinen Torf enthalten? Oder Rosenerde mit der ausgelaugten Erde aus dem Beet vermischen? Und wenn ja, in welchem Verhältnis? Und wieviel brauche ich denn für so ein Loch? Oder soll ich normale Blumenerde aus dem Supermarkt nehmen? Pur? Gemischt?Bitte-bitte helft mir! Ich höre so viele widersprüchliche Dinge, dass ich nicht weiß, was ich denken soll.Danke im VorausEureTöpfchenliebe
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invivo
Beiträge: 1458
Registriert: 17. Jun 2007, 10:23

Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

invivo » Antwort #1 am:

Na jetzt hast du es auch ins größte deutsche Gartenforum geschafft. ;) Klar bist du verwirrt, je mehr Leute man fragt, desto mehr unterschiedliche Meinungen hört man auch. ;D Einen ganzen Meter auszuschachten finde ich etwas übertrieben, ein Spatenstich weniger tut es auch. Du musst die alte Erde (wenn du sonst keinen Garten hast) schließlich auch wieder los werden. Da du offenbar nicht schlafen kannst solange du nicht alles richtig gemacht hast ist mein Vorschlag locker zu bleiben, Rosen sind eigentlich ganz genügsam. Tausche für deinen Seelenfrieden die Erde für jede Rose komplett aus ohne zu mischen. So bist du auf der sicheren Seite, es kostet nur mehr. Ob die Erde Torf enthalten darf ist eine Frage deines ökologischen Gewissens, weniger wichtig ist sie für die Rose. Ich achte immer auf tonhaltige Substrate, damit verbessere ich die Waserhaltefähigkeit meines Sandbodens, auch das kostet mehr. Dann könntest du noch Gesteinsmehl einbringen, wie es als Bodenaktivator z.B. von Oscorna vertrieben wird, nach Anleitung eingebracht kann es nicht schaden und macht auch dein Portemonnaie leichter. Wenn du dann in Zukunft auch noch etwas organisches Material in Form von Mist (Bauer), oder Kompost (Kompostwerk) einbringst sollte dem Rosenglück nichts mehr im Wege stehen.
Grüße
invivo
zwerggarten

Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

zwerggarten » Antwort #2 am:

wenn ich dich richtig verstehe, reden wir über ein kleines vorgartenbeet inmitten von versiegelter gehwegfläche, z.b. an einem reihenhaus - ohne rasen oder sonstige gartenfläche darumherum.in torf-blumen(rosen)erde aber auch in torffreie rosenerde würde ich nie mehr rosen pflanzen, das ist unnatürlich und meine kübelrosen nehmen es mir übel. erde austauschen kannst du nicht und willst du offenbar auch nicht. wenn doch, lasse es von einem landschaftsgärtner machen lassen - der hätte ein auto und werkzeug, kostet aber natürlich geld.ansonsten würde ich ein, zwei jahre bodenkur-/gründungungspflanzen mit geeigneten einjährigen sommerblumen (vor allem tagetes) anbauen und dann nochmal den boden organisch/biodynamisch aufbessern und wieder rosen in das beet pflanzen. ;)
zwerggarten

Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

zwerggarten » Antwort #3 am:

ps:wenn ein, zwei jahre definitiv zu lang sind, würde ich die bodenverbesserung jetzt durchführen (oscorna finde ich auch super), die rose pflanzen und dann die tageten nächstes jahr parallel anbauen. 8) ;)
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lubuli
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Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

lubuli » Antwort #4 am:

halt stop!tagetes zur bodenverbesserung sind zwar super, aber rosen und tagetes: absolut no go. die mögen sich so, wie du und ich zahnschmerzen mögen.falls du die rosen schon hast, heb großzügige pflanzlöcher aus und setz die rosen darein in gekaufte blumenerde. und in den nächsten 2-3 jahren werden ringelblumen deine rosenbegleiter zum bodenverbessern. die vertragen sich gegenseitig. und die übriggebliebene erde verteilst du auf das beet oder zum nachbarn. im frühjahr düngen natürlich nicht vergessen.
der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli
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Mathilda1
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Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

Mathilda1 » Antwort #5 am:

rosenerde mit oder ohne torf ist schon nach wenigen jahren sehr schlecht für rosen(habs selbst gesehn) die rosen bekamen richtige mangelerscheinungen.ich würd wirklich, wenns dir nicht zu teuer ist, einen landschaftsgärtner fragen, die machen vor geschäften etc auch immer mal wieder kleinere flächen. 25 jahre ist schon verflucht lang.
zwerggarten

Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

zwerggarten » Antwort #6 am:

lubuli, irgendwo hier im forum meine ich gelesen zu haben, dass die niederländischen rosenproduzenten in lottum gegen bodenermüdung auf ihren rosenäckern tagetes anbauen würden. ???sorry, wenn ich da was verwechselt habe... :-[
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lubuli
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Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

lubuli » Antwort #7 am:

kriegen wir deshalb keine bestellungen zugesandt? ;D
der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli
zwerggarten

Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

zwerggarten » Antwort #8 am:

in dem fall wäre es ja besser so... ;D
martina.
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Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

martina. » Antwort #9 am:

lubuli, irgendwo hier im forum meine ich gelesen zu haben, dass die niederländischen rosenproduzenten in lottum gegen bodenermüdung auf ihren rosenäckern tagetes anbauen würden. ???sorry, wenn ich da was verwechselt habe... :-[
Nein, hast du nicht. Die Rosenfelder werden alle paar Jahre komplett mit Tagetes bepflanzt.
Ganzjährig Sommerzeit bitte
=^..^=
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lubuli
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Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

lubuli » Antwort #10 am:

während noch rosen drauf sind?
der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli
martina.
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Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

martina. » Antwort #11 am:

Nein. Alle paar Jahre bekommen die Flächen Ruhe und werden dann mit Tagetes bepflanzt. Die Rosen stehen dort in Monokultur bis zur Ernte.
Ganzjährig Sommerzeit bitte
=^..^=
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lubuli
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Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

lubuli » Antwort #12 am:

okay, nach den rosen ist das super, aber nicht dabei.
der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli
zwerggarten

Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

zwerggarten » Antwort #13 am:

hm. ich bin ja, was sowas ausschließliches angeht, eher ein zweifler. ::)hier jedenfalls wird das gegenteil behauptet...
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marygold
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Re:Boden für Rosen austauschen: Probleme

marygold » Antwort #14 am:

soweit ich weiss, wirken auch nicht alle Tagetesarten gleich gut als Bodenverbesserer.
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