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Autor Thema: Kornelkirschenmarmelade  (Gelesen 9998 mal)

frauenschuh

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Re: Kornelkirschenmarmelade
« Antwort #30 am: 15. September 2022, 08:50:30 »

Von gestern hatte ich noch die paar Kerndl aufgehoben. Da würde ja sogar ein profanes Nudelsieb scheinbar reichen, oder? Ich bekomme die Kerne da nicht durchgedrückt.

Die Kerne hatte ich aufgehoben, weil bei Wiki steht, dass man die angeröstet als Kaffeeersatz vermahlen könne. Mit Vanillearoma. Da ich auch eine Kaffeemühle alter Art habe (kein Dekoartikel), würde ich das glatt mal probieren. So im Kleinstversuch  ;D Im Holzbackofen trocknen seit gestern Pilze. Da kann ich die dazu gesellen und auf den passenden Zeitmoment des Selbstversuchs warten.

Hat schon mal jemand versucht daraus ein Getränk zu machen? Ich dachte gar nicht unbedingt an die alleinige Verwendung dessen, sondern als Beimischung zum normalen Kaffee. Senkt vielleicht den Koffeingehalt? Das Koffein tut mir nicht mehr so gut. Aber ganz versichten will ich darauf auch nicht  ::)
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Asinella

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Re: Kornelkirschenmarmelade
« Antwort #31 am: 17. September 2022, 14:26:39 »

Ich habe es dieses Jahr auch zum ersten Mal geschafft, Kornelkirschenmarmelade zu machen. Die hängen heuer so rappelvoll, dass es eine Pracht ist. Die zwei Kilo, die ich gepflückt habe, hat man gar nicht gemerkt. Den Rest holt voraussichtlich einen kleine Manufaktur, die Spezialitäten aus Wildfrüchten herstellt. Ich hatte erst Bedenken, dass Pflücken suboptimal ist und sie dann noch zu herb sind. Das war aber kein Problem, hab nur die genommen, die mir schon fast in die Hand gefallen sind.
Für den ersten Versuch einer kleineren Menge hatte ich ein Nudelsieb mit "Fußrand" und diverse Löffel (Esslöffel, Kochlöffel mit und ohne Loch). Ging, war aber nicht optimal. Die Pulpe hing auch in dem Spalt am Fuß des Siebes und das Durchdrücken mit Löffel ging auch nicht so gut.
Für den zweiten Versuch habe ich ein Sieb mit drei geraden Füßchen und einen Teigschaber verwendet, das war wesentlich effizienter. Wichtig ist auch, eher kleine Portionen in das Sieb zugeben, geht schneller als viel auf ein Mal. Die Löcher im Sieb können gar nicht groß genug sein, also kein feines Passiersieb.
Das Wasser vom Dämpfen der Kornelkirschen habe ich mit in die Marmelade gegeben, trotzdem ist sie eher fest geworden. Einen Teil der Marmelade habe ich mit Zimt und Nelken gewürzt, das passt gut.
Nach dem ersten Testlauf war noch Pulpe an den Kernen gewesen, die mir zu schade war für den Kompost. Ich habe am nächsten Morgen was ins Müsli gegeben. Schmeckt nicht schlecht, aber nach gefühlten 1000 ausgespuckten Kernen kam der Rest doch weg  ;D.  Pulpe ohne Kerne kann man sicher auch einfrieren und portionsweise fürs Müsli oder sonstiges nehmen.
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Das mit den gemahlenen Kernen klingt interessant, könnte man mal probieren.
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Asinella

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Re: Kornelkirschenmarmelade
« Antwort #32 am: 21. September 2022, 11:53:42 »

Da noch immer so viele Kornelkirschen da waren, habe ich gestern Sirup gemacht, das stelle ich mir zu Vanilleeis oder auf Grießbrei auch ganz fein vor. Wegen der Haltbarkeit habe ich 1:1 Zucker und Fruchtpulpe verwendet, bei der Marmelade war es 2:1 , das fand ich besser. Außerdem hatten die Biester so viel Pektin, dass der "Sirup" recht fest wurde. Mal sehen, wie ich den wieder aus den Flaschen bekomme  ::).
Beim Passieren der Kornelkirschen trat ein seltsames Phänomen auf: wenn ich die Kerne nach dem Passieren aus dem Sieb nahm und in eine Schüssel gab, knisterten die Kerne ganz leise. Ähnlich wie das knistern von Brennholz, nur ganz, ganz leise. Einzige Erklärung die mit einfiel ist, dass sie im Inneren doch noch heiß waren, außen rum aber schon kühl und es dadurch zu Spannungen kam.
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netrag

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Re: Kornelkirschenmarmelade
« Antwort #33 am: 02. Oktober 2022, 10:24:34 »

Ich habe mir züfällig diesen Faden durchgelesen. Dabei ist mir eingefallen, daß es ev. einfacher wäre aus den Kornelkirschen Gelee zu kochen. Um an den Saft zu kommen würde ich vorschlagen die Früchte mit einer Weinhefe einzumaischen. Ich habe das mal mit Schlehen so gemacht. Allerdings wollte ich Wein herstellen. Nach dem Maischen die Früchte durch ein Tuch drücken, wie bei Kartoffelklösen. Den geringen Alkoholgehalt sollte man nach dem Geleekochen nicht mehr spüren bzw. ist er nicht mehr vorhanden.
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Herzl.Gruß aus der Schorfheide
netrag
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