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|28|10|Soviele Gehege wie ich für die Männer brauche, kann ich bald nicht mehr im Garten unter bringen. (Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Aster tongolensis  (Gelesen 1009 mal)

Danilo

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Aster tongolensis
« am: 02. Dezember 2009, 00:43:07 »

Hallo,

hat vielleicht jemand diese Aster oder ihre Sorten in Kultur?

Mich interessiert ihr Wuchsverhalten, welchen Typ "Ausläufer" sie treiben (kurz und gleichmäßig oder eher unberechenbar), Blühfreudigkeit, remontierend, ob Pinzieren sinnvoll ist und ob es nennenswerte Unterschiede in Wuchs und Farbe der höheren Sorten (ab 40 cm) gibt.
Am ehesten fand ich Informationen über die Sorte 'Wartburgstern', aber mit den verschiedensten Angaben, die sich teils widersprechen. Allein das Farbspektrum reicht auf Bildern von hellrosa bis kräftigviolett...
Schon im Voraus vielen Dank für jede Information

Gruß, Danilo
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Dunkleborus

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Re:Aster tongolensis
« Antwort #1 am: 02. Dezember 2009, 07:02:53 »

Erst mal willkommen!
Diese Informationen (klick) sollten stimmen.
Ich hatte die Aster mal ausgepflanzt, in unserem schweren Boden ist sie aber leider nach zwei Jahren rückwärts gewachsen.
Die Ausläuferbildung war recht moderat, in anderen Gärten gibts vielleicht andere Erfahrungen.
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Staudo

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Re:Aster tongolensis
« Antwort #2 am: 02. Dezember 2009, 07:24:27 »

'Wartburgstern' wird aus Samen vermehrt, weshalb die Pflanzen im Aussehen spielen. Farbbeschreibungen sind subjektiv. Außerdem blühen die Pflanzen nicht, wenn die Listen und Kataloge im Winter zusammengestellt werden. Vieles wird da irgendwie aus der Erinnerung oder nach Fotos beschrieben. ;)
Ich habe die Sorte 'Berggarten', eine vegetativ zu vermehrende Sorte. Sie wächst bei mir nur in Töpfen, dort aber zuverlässig.
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Susanne

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Re:Aster tongolensis
« Antwort #3 am: 02. Dezember 2009, 07:38:10 »



Ich habe seit Jahren eine Aster tongolensis, weiß die Sorte aber nicht. Je sonniger sie steht, desto besser gedeiht sie und nimmt dabei auch schweren Boden in Kauf. Ausläufer bildet sie kaum, sie wächst langsam.
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sarastro

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Re:Aster tongolensis
« Antwort #4 am: 02. Dezember 2009, 07:44:41 »

Aster tongolensis ist nur noch in wenigen Sorten im Handel, sie sind aus der Mode gekommen. Trotzdem sind sie gesund und wüchsig, bilden kleinere Horste. Kultur ähnlich der Bergastern, zu denen sie im Grunde ja gehören, nur dass sie aus dem Himalaya stammen. Die violettblaue 'Wartburgstern' wird wie alle anderen Sorten auch durch Teilung vermehrt.
Hier steht ein Typ, welcher in den Bergen Yünnans gesammelt wurde. Zu welcher Art er gehört, ist schwierig, da der Artstatus nicht leicht zu bestimmen ist.
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Staudo

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Re:Aster tongolensis
« Antwort #5 am: 02. Dezember 2009, 08:18:46 »

Die violettblaue 'Wartburgstern' wird wie alle anderen Sorten auch durch Teilung vermehrt.

Leider schon lange nicht mehr. Schau mal in den Katalog von Jelitto.
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sarastro

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Re:Aster tongolensis
« Antwort #6 am: 02. Dezember 2009, 08:33:26 »

Dann ist er der erste, der dies von mir im April am Kiekeberg anhören muss. Diese Sorte ist schon durch Teilung vermehrt worden, als Jel. seine Samen noch im Schuhkarton sammelte.
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Dunkleborus

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Re:Aster tongolensis
« Antwort #7 am: 02. Dezember 2009, 19:19:57 »

Ich kenne sie bisher auch nur traditionell vermehrt.
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Staudo

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Re:Aster tongolensis
« Antwort #8 am: 02. Dezember 2009, 20:05:50 »

Das geht durch die kurzen Ausläufer auch sehr einfach. Im großen Maßstab wurde die 'Wartburgstern' durch Saat vermehrt, weshalb viele der in den Gärten wachsenden Pflanzen auf diese Sämlinge zurückgehen dürften. Derzeit spielen Aster tongolensis keine große Rolle im Sortiment. Das schrieb Sarastro bereits.
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