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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)
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|2|1| Die heutige News ist eine Ente. Natürlich gab es heute schon etwas Neues. Seit 00:00 Uhr einen neuen Tag ( auch wenn es noch Nacht ist ;))  (kasi)

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Autor Thema: Gladiolus  (Gelesen 802 mal)

thegardener

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Gladiolus
« am: 21. November 2009, 23:24:44 »

Gibt es hier eigentlich Gladiolusfanatiker ?
Aktuell würde mich die Winterhärte von Gladiolus carneus interessieren . Ich habe sie als winterhart bekommen und wollte sie heute versenken aber da sie schon ausgetrieben sind habe ich sie vorsichtshalber in Töpfe gesetzt . Dort sollen sie kalt bei den Kamelien bleiben bis zum Frühjahr ( und dann weiss ich ja auch wo die anderen Zwiebeln sind... ::) ) und sie dann auspflanzen.
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Phalaina

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Re:Gladiolus
« Antwort #1 am: 22. November 2009, 07:50:50 »

Ich habe zwar diese Art nicht, würde ihre Winterhärte bestenfalls aber ungefähr mit Zone 8 annehmen und sie in Zone 7 nicht ohne etwas zusätzlichen Schutz ausgepflanzt versuchen. Hast du da andere Quellen, was ihre Härte anbelangt?
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thegardener

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Re:Gladiolus
« Antwort #2 am: 22. November 2009, 23:56:02 »

Tja , der Anbieter bei dem ich sie gekauft schrieb das die Art winterhart sei . Aber winterhart in Holland heisst ja nicht auch hier - obwohl G. communis ssp byzantinus den letzten sehr kalten Winter hier tadellos überstanden haben. Die Topfvariante ist wohl die bessere Wahl für den ersten Winter .
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Phalaina

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Re:Gladiolus
« Antwort #3 am: 24. November 2009, 22:38:38 »

In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet (zum Beispiel im Bereich des Cold Bokkeveld) ist diese Art eigentlich kaum härteren Frösten ausgesetzt. Falls sich dein Bestand zufriendenstellend im Topf entwickelt, kannst du die Winterhärte in einem der kommenden Winter mit einem Teil der Knollen ja mal einfach austesten. :)
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Brigitte1

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Re:Gladiolus
« Antwort #4 am: 28. November 2009, 11:57:42 »

Gladiolus communiss ssp. byzantinus ist m.W. winterhart, wenn die Gegend nicht zu rauh ist; auch die sog. Nanus-Gladiolen haben bei mir ohne Abdeckung einige Winter überlebt (den letzten allerdings nicht).

Gladiolus carneus halte ich nicht für winterhart, bei mir ist sie schon im ersten Winter erfroren (ohne Abdeckung), obwohl der Winter keineswegs besonders kalt war.


Liebe Grüße,
Brigitte1
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Berthold

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Re:Gladiolus
« Antwort #5 am: 29. November 2009, 00:28:09 »

Bei mir im nördlichen Ruhrgebiet ist G. carneus draussen erfroren.
Sie treiben bei mir im Herbst aus und würden dann mit frischem Laub in den härtesten Frost ziehen. Das kann doch nicht gut gehen.
Wenn man sie auf Frühlingsaustrieb umsynchronisieren kann, könnte ich mir Winterhärte vorstellen.
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thegardener

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Re:Gladiolus
« Antwort #6 am: 29. November 2009, 00:39:01 »

Ich hatte eigentlich auch erwartet das sie sofort austreiben aber bisher sind sie nicht zu sehen . Das lässt mich hoffen sie gut durch die lichtarme Jahreszeit zu bekommen , im Winter werden sie es grad mal über der Frostgrenze haben. Mit etwas Glück klappt dann das Umpolen .
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Phalaina

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Re:Gladiolus
« Antwort #7 am: 30. November 2009, 21:39:05 »

Frostfreiheit reicht völlig aus. ;) Im allgemeinen wachsen sie auch bei solch niedrigen Temperaturen, aber langsamer als bei höheren, also kann der Austrieb noch etwas auf sich warten lassen.

Zum 'Umpolen' würde ich allerdings eher empfehlen, die trockene Ruhezeit entsprechend auszudehnen, also bis in den Winter hinein.
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Berthold

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Re:Gladiolus
« Antwort #8 am: 30. November 2009, 21:44:02 »


Zum 'Umpolen' würde ich allerdings eher empfehlen, die trockene Ruhezeit entsprechend auszudehnen, also bis in den Winter hinein.

das dürfte schwierig sein, denn sie haben eine eingebaute Uhr als Zusatzsicherung. Nach einer gewissen Zeit treiben sie auch aus, wenn es noch ganz trocken ist.
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Phalaina

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Re:Gladiolus
« Antwort #9 am: 03. Dezember 2009, 12:33:59 »

Ja, das ist korrekt, Berthold - aber diese Uhren gehen nur ungefähr mit dem Jahrestakt. Mein Gladiolus brevifolius zum Beispiel hatte am Anfang, nachdem ich ihn bekam, typischerweise im August geblüht - mit der Folge, dass er wegen der großen Wärme zu dieser Jahreszeit nach zwei Wochen abgeblüht war. Durch allmähliche Umgewöhnung blüht er jetzt erst im Oktober/November, und bei bis zu 20 °C niedrigeren Durchschnittstemperaturen habe ich bis zu sechs Wochen etwas von der Blüte.

Anderes Beispiel: Meine Disa sagittalis war die einzige sommerwachsende Orchidee inmitten meines Bestandes von Winterwachsern - nach einem Umerziehungsprozess treibt sie jetzt auch erst im Herbst aus. ;)
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