Ist schon ein krasses Teil, diese R.D. Ich hab' schon Probleme, Veilchenblau (Hochstamm) oder Westerland (Containerrose) zu integrieren, konnte aber nicht widerstehen, weil man die quasi zum Saisonende "verschenkt" hat (zusammen 10 Euro).
Wie auch bei diesen, versuche ich nicht partout, farblich passende Rosen, sondern andere Rosenbegleiter zu finden, die die Schönheit der jeweiligen Rose erst unterstreichen und etwaige farbliche Gewagtheiten abmildern. Meine Rosen stehen fast ausschließlich mehr oder weniger für sich, ohne andere Rosen in unmittelbarer Nachbarschaft, aber in einem Kontext mit Clematis, Stauden etc.
Im vorliegenden Fall würde ich wohl genauso vorgehen; die immense Auswahl unter Clemis/Stauden erleichtert außerdem die Suche.
Nun habe ich leicht reden; denn bei konsequenter Nutzung sämtlicher Platzressourcen des Grundstücks schätze ich, einschl. Kübelrosen, die Anzahl der unterzubringenden Rosen auf mindestens 100. Da kann man sich diese Vorgehensweise - Einbindung der einzelnen Rosen in einen Gesamtkontext, in den die gesamte umgebende Bepflanzung eingebunden ist - ohne weiteres leisten. Zuviel Rosen unter teilweisem Verzicht auf Bäume, Sträucher, Kletterpflanzen, Stauden etc. fände ich für eine ausgewogene Gartengestaltung eher kontraproduktiv.
Im vorliegenden Fall würde ich gelbliche bzw. rosafarbene Clemis/Stauden, evtl. auch blaue, möglichst gleichzeitig/langblühend, als Begleiter einsetzen, ggfs. auch kleine Sträucher wie Fingerstrauch, Hypericum, Bartblume, Blauraute, Ceanothus o.ä. Auch ein farblich passender Hibiskus-Halbstamm ergäbe als Kombi mit dieser farblich gewöhnungsbedürftigen Rose nebst passender
niedriger Unterpflanzung einen schönen Dreiklang. Die Möglichkeiten sind jedenfalls ausgesprochen vielfältig.