Das vergesse ich auch nicht. Wir waren bei den Schwiegereltern. Erst hat es tagelang geregnet und dann gab es einen Temperatursturz um ca. 20 Grad.
In der Folge gab es 1 Woche keinen Strom und damit keine Fernheizung, Öl- und Gasheizung (keine Umwälzpumpen), es läuft ohne Strom kein Heizlüfter und kein Ölradiator. Es konnten die froh sein, die noch einen Ofen oder einen Kamin hatten. Meine Schwiegereltern kochten damals noch mit Gas und da lief eben der Gasherd als Notheizung. Ohne Strom fährt aber auch keine Straßenbahn und so mussten wir am nächsten Tag bei -15 ... -20 °C und starkem Wind 15 km nach Hause laufen.
Ich möchte gar nicht daran denken, was das jetzt ohne Strom bedeuten würde. Ohne Strom keine laufende Umwälzpumpe und damit keine Heizung. Ich habe schon seit Jahren die übrig gebliebenen Kerzen gesammelt. Da mein Haus sehr gut gedämmt ist, reichen je nach Außentemperatur 4 bis 6 Kerzen, um das Haus auf 21 Grad zu halten, aber bei Dauerbetrieb sind diese Kerzenvorräte schnell aufgebraucht.
Vielleicht hole ich mir doch mal eine Campingheizung für solche Notfälle. Ein Notstromaggregat ist auch angedacht, aber bei denen ist der Tank auch meist nach 3 bis 4 h alle und die elektrische Anbindung an das Hausnetz ist auch kompliziert und teuer, insbesondere weil es seit kurzem neue Sicherheitsvorschriften gibt.
Habt Ihr für solche Fälle vorgesorgt?