Hallo Eric,
doch, Krautfäule kenn ich auch - deshalb der Hinweis mit dem frühen Legen der Kartoffeln und der Sortenwahl. (Allerdings haben wir hier kontinentaleres Klima, also eher trockene Sommer, keine Ahnung, wieviel das ausmacht.)
Sorten: da kann Dir July bestimmt noch mehr zu sagen! Ich habe in diesem Jahr wieder dieselben Frühen im Anbau wie im letzten Jahr, weil sie gesund und sehr lecker und haltbar waren. Gelbes Fleisch haben die Naglerner Kipfler, die anderen, die ich sehr liebe, hiessen Rosalinde, heissen jetzt Rosemarie (die
ersten habe ich heute aus der Erde geholt und zum Abendessen waren sie eine echte Freude).
Pflanzgut bekommst Du
hier oder Du fragst mich noch mal, wenn ich die Kartoffeln ernte - ein paar hab ich bestimmt übrig.
July, ich habe noch nicht so viel Erfahrung mit der Überwinterung, weil wir das Grundstück und den darauf befindlichen Keller erst seit drei Jahren haben. Der Keller ist ein altes Sandsteintonnengewölbe mit offenem Boden und er ist sehr feucht. Perfekt zur Obst- und Gemüseeinlagerung, aber jedes aus Papier oder Karton bestehende Etikett übersteht keine zwei Wochen darin. Die Naglerner Kipfler und die Rosalinde hatte ich am 20. Juli letzten Jahres geerntet, die letzten haben wir im April gegessen bzw. ins neue Beet gelegt. (Und Äpfel, die nicht mürbe oder matt geworden, sondern immer noch knackig sind, haben wir immer noch.)
Welche Sorten würdest Du als unverzichtbar empfehlen? Wunscheigenschaften: wohlschmeckend, gesund, robust, möglichst keine tief liegenden Augen und einigermassen glatte (egal ob rund oder länglich oder oval) Form.