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Autor Thema: Hängeulme/Trauerulme  (Gelesen 4110 mal)

Waldfreund

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Hängeulme/Trauerulme
« am: 21. Januar 2010, 21:51:51 »

Wie ist das bei Ulmen, werden diese veredelt? Oder wachsen die so? Und wenn sie veredelt werden, wann und Wie.Und was für eine Ulme ist die Unterlage? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
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bristlecone

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Re:Hängeulme/Trauerulme
« Antwort #1 am: 22. Januar 2010, 08:38:16 »

Ja, die werden höchstämmig veredelt, nach Angaben in "Krüssmanns Gehölzvermehrung" auf Sämlinge derselben Art oder auf andere Ulmensorten wie U. x hollandica 'Vegeta'. Angegeben wird Keilpropfung, offenbar im Frühjahr.
« Letzte Änderung: 22. Januar 2010, 14:43:26 von bristlecone »
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Waldfreund

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Re:Hängeulme/Trauerulme
« Antwort #2 am: 22. Januar 2010, 13:59:16 »

Ja, die werden höchstämmig veredelt, nach Angaben in "Krüssmanns Gehölzvermehrung" auf Sämlinge derselben Art oder auf andere Ulmensorten wie U. x hollandica 'Vegeta'. Angegeben wird Keilprofung, offenbar im Frühjahr.
Da mir einige junge Ulmen zur verfügung stehen, und ich eine Trauerulme nicht weit weg gesehen habe, könnte man ja sich mal dran versuchen, hab ich so gedacht. So eine Trauerulme macht schon was her.
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Danilo

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Re:Hängeulme/Trauerulme
« Antwort #3 am: 22. Januar 2010, 17:47:56 »

Achte aber auf die verwendete Unterlage, vielleicht geben Altbäume in der Umgebung Hinweise auf ihre Eigenschaften. Nicht nur im Hinblick auf die Krankheitsanfälligkeit verhalten sich die heimischen Arten und Varietäten sehr unterschiedlich. Auch Wasserreiser- und Ausläuferbildung sind ja nicht immer erwünscht, sind aber bei einigen Standortrassen sehr ausgeprägt. Das Potential zur Herbstfärbung ist auch nicht allein im Edelreis festgelegt, sondern kann sehr wohl auch von Eigenschaften der Unterlage beeinflusst sein.
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troll13

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Re:Hängeulme/Trauerulme
« Antwort #4 am: 22. Januar 2010, 23:02:19 »

Theoretisch könnte man als Alternativmethode vielleicht auch Steckholzvermehrung versuchen. Könnte bei Ulmen vielleicht möglich sein.

Ich kenne Ulmus glabra 'Pendula' zwar auch nur als Stammveredelung.

Sie macht einen gewaltigen Jahreszuwachs. Wenn Steckhölzer bewurzeln, sollte man eigentlich in relativ kurzer Zeit einen Stamm in gewünschter Höhe hinbekommen.

Den stärksten Austrieb eines Steckholzes an einem Bambusstab bis zur gewünschten Stammhöhe ziehen, dann kappen und den Kronenaufbau zurechtschneiden...

Ist nur so ein Gedankenspiel, da ich durch diese nicht unbedingt erwerbsgärtnerische Methode schon einige Stämme gezogen habe, die freiwachsend keinen geraden Stamm ausbilden.

Wie empfindlich sind eigentlich Trauerulmen auf das Ulmensterben?

Gruß

troll
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