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News: Kein Mensch käme auf die Idee, in einer Porzellansammlung ein Basketballturnier auszutragen. Aber Fußball wird auf Rasen gespielt!  >:(
(Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)
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|14|6|Um eine Kultur zu schaffen, genügt es nicht, mit dem Lineal auf die Finger zu klopfen. (Albert Camus)

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Autor Thema: Rehbesuch  (Gelesen 14306 mal)

jutta

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Rehbesuch
« am: 03. Februar 2010, 20:42:09 »

Wir erneuern gerade unser Hecke und auch den Zaun, der wurde im Herbst nur notdürftig geflickt. Jetzt besuchen uns die Rehe.

Der Zaun ist im Garten, nur die Begrenzung vom Katzengarten!
Das Foto enstand in der Morgendämmerung, vom Fenster aus, also entsprechend schlecht.

Dass Ihnen Rosen, Efeu und vertrocknete Birnen schmecken wusste ich,
aber Sie knabbern auch an Eiben. Die sind doch für die meisten Tiere giftig, oder?

Jutta

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partisanengärtner

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Re:Rehbesuch
« Antwort #1 am: 03. Februar 2010, 20:50:11 »

Für Rehe sind Eiben nicht giftig. Einer der Gründe das dieses leckere Rehgemüse in unseren Wäldern kaum Naturverjüngung hat.
Pferde sterben dran. ;D
« Letzte Änderung: 03. Februar 2010, 20:51:06 von axel partisanengärtner »
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Axel

jutta

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Re:Rehbesuch
« Antwort #2 am: 03. Februar 2010, 20:59:28 »

Na Gott sei Dank, wenigstens keine vergifteten Rehe im Garten!!

Die kleinen Eiben in der neuen Hecke haben wir eh schon vermummt.
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Lisa15

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Re:Rehbesuch
« Antwort #3 am: 03. Februar 2010, 21:02:06 »

Gebt Ihr den Rehen trotzdem was zu fressen? Der NABU hat diesen Winter die Bevölkerung aufgerufen, anders als in anderen Jahren und als Ausnahme von der Regel, die Wildtiere zu füttern. Bauern wurden gebeten, Stroh, Heu, Rüben, Kartoffeln etc. zu spenden. Die hohen Schneemassen erschweren es den Tieren, an ihre natürlichen Fressstellen ranzukommen.
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Staudo

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Re:Rehbesuch
« Antwort #4 am: 03. Februar 2010, 21:02:56 »

Bei uns ist das Füttern der Wildtiere nach wie vor ausdrücklich verboten.
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pearl

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Re:Rehbesuch
« Antwort #5 am: 03. Februar 2010, 21:04:19 »

wenn ich den erwische, der das in meinem Wald- und Wiesengarten macht, dann, dann, ... fällt mir auch nichts mehr ein
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partisanengärtner

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Re:Rehbesuch
« Antwort #6 am: 03. Februar 2010, 21:05:27 »

Notwehr Rehe futtern 8) 8) 8)
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Axel

Staudo

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Re:Rehbesuch
« Antwort #7 am: 03. Februar 2010, 21:10:25 »

Zitat
Eigentlich müsste mit geeignetem Rauhfutter gefüttert werden. Doch dies ist verboten, solange die Untere Jagdbehörde keine Notzeit verkündigt. Die Jagdbehörde sieht im Gegensatz zu Jägerschaft und Hegering keinen Handlungsbedarf und setzt auf natürliche Auslese.

Quelle



Zusammenfassend: Die Jäger würden gern füttern, die Untere Jagdbehörde beim Umweltamt ist dagegen.

Meine Meinung: Ich gebe dem Amt Recht. Die Rehe wühlen sich unter Eichen den Schnee beiseite und fressen die reichlichst vorhandenen Eicheln.
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jutta

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Re:Rehbesuch
« Antwort #8 am: 03. Februar 2010, 21:14:38 »

@ Lisa15: Also bei uns liegt zwar auch schon seit Anfang Jänner durchgehend Schnee, aber nur so 15 - 20 cm.
Die Rehe kommen auch schon einige Jahre, von Herbst bis Frühjahr, neben uns ist ein freies Feld. Wenn der Zaun intakt ist, knabbern sie von außen an der Hecke herum, bei uns und beim Nachbarn. Das dürfen sie gerne.

@ Macir:auch Vögel nicht???
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Lisa15

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Re:Rehbesuch
« Antwort #9 am: 03. Februar 2010, 21:21:30 »

Bei uns ist das Füttern der Wildtiere nach wie vor ausdrücklich verboten.

Und in unserer Lokalzeitung wurden die Jäger und Aufsichtsjäger unserer Region aufgerufen, das Wild zu füttern und sich bei der Bevölkerung Unterstützung zu holen, sei es durch sog. Hegespenden oder bei den Bauern durch Heu, Stroh, Rüben und Gehölzschnitt. Die Waldschäden durch Schalenwild seihen höher, wenn das Wild in Notlagen wie jetzt nicht gefüttert wird. Und die Waldschäden seien unterm Strich kostspieliger als das Futter. Füttern sollen aber nur Jäger, die hierfür ausgebildet sind.
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*Falk*

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Re:Rehbesuch
« Antwort #10 am: 03. Februar 2010, 21:27:56 »

uns besuchen jede Nacht ein Bock und drei Ricken. Sogar tagsüber
tauchen sie gelegentlich auf und fressen Eicheln aus dem Laubhaufen.
Den Laubhaufen habe ich deshalb schon auseinandergezogen, damit
sie auch fein säuberlich die Eicheln raussammeln können. ;D
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„Ein Garten ist kurzlebig, kein Gemälde an der Wand, sondern veränderlich.“ Beth Chatto

Falk

Lisa15

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Re:Rehbesuch
« Antwort #11 am: 03. Februar 2010, 21:33:43 »

...

Zusammenfassend: Die Jäger würden gern füttern, die Untere Jagdbehörde beim Umweltamt ist dagegen.

Meine Meinung: Ich gebe dem Amt Recht. Die Rehe wühlen sich unter Eichen den Schnee beiseite und fressen die reichlichst vorhandenen Eicheln.

Die untere Naturschutzbehörde in unserem Landkreis (Bad Homburg v.d.Höhe) ist anderer Meinung.
Das Rot-, Scharz- und Muffelwild brauche im Winter Ruhe und müsse mit seinen Energien haushalten. Stundenlang hohe Schneemassen wegzuscharren, kostet Rehe das Energiepensum von mind. 3 Tagen. Auf Dauer führt der Energieverlust zum Verenden des Tieres. Viele Kleinsträucher sind völlig von Schneemassen bedeckt, diese liegen schwer und sind zusammengesackt. Die Tiere kommen nicht mehr an die Zweige ran, geschweige denn an Buchenecker und Eicheln. Die Schneemassen seien zu hoch.
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jutta

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Re:Rehbesuch
« Antwort #12 am: 03. Februar 2010, 21:35:03 »

Und was naschen sie sonst noch aus Deinem Garten?
Schönes Foto!

Jutta
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Lisa15

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Re:Rehbesuch
« Antwort #13 am: 03. Februar 2010, 21:38:37 »

uns besuchen jede Nacht ein Bock und drei Ricken. Sogar tagsüber
tauchen sie gelegentlich auf und fressen Eicheln aus dem Laubhaufen.
Den Laubhaufen habe ich deshalb schon auseinandergezogen, damit
sie auch fein säuberlich die Eicheln raussammeln können. ;D

Prima! :D :D :D :D
Wir hier im Dorf haben am Wochenende angefangen, unsere Eichen freizulegen, den Schnee wegzuschaufeln, so dass das Wild an die Eicheln ran kann. Einige Männer sind am Wochenende in den Wald, der unserem Dorf angrenzt und haben dort auch Schneemassen unter diversen Bäumen weggeräumt.
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max.

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Re:Rehbesuch
« Antwort #14 am: 03. Februar 2010, 21:45:07 »

eigenartig ist, daß die naturschützer bisher recht plausibel nachgewiesen haben, daß es in deutschland viel zuviel wild gibt; sowohl rot- als auch schwarzwild, und die hohen bestandszahlen der naturverjüngung des waldes schaden.
jetzt, da endlich mal ein richtiger winter für eine "naturverjüngung" beim wild sorgen könnte, mischen sich die selbsternannten wildschützer mit fragwürdigen hilfsmaßnahmen ein. dem wald schadet das auf jeden fall.
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