Das mit der obersten Bodenschicht, die irgendwo abgekratzt wurde, kann ich bestätigen. Als meine Eltern nach dem Hausbau 'Mutterboden' für den Garten anfahren ließen, war das ein relativ helles, relativ sandiges Zeug. Und zwei Jahre lang wuchs im ganzen Garten Raps... eindeutig von irgendeinem Acker gekratzt.
Yvonne: was heißt "zuwenig davon"? Also die gute, humose Schicht ist zu dünn, aber was ist darunter? Wenn es Sand ist, dann wäre vielleicht eine Ladung schweren, lehmigen Bodens angesagt, oder gar Bentonit.
Wenn Ihr darunter Lehm habt, dann vielleicht eher etwas lockerndes.
Wenn Ihr vor allem mehr Humus haben wollt, dann könnte man versuchen ein Kompostwerk zu finden, das bei niedrigem Preis trotzdem gute Qualität liefert (hier in Berlin wollten die Stadtwerke bei Anfrage mal einen Preis, der schon fast an Blumenerde rankam...)
Aber organische Substanz wird u.U. recht schnell wieder abgebaut, weshalb ja auch Torf bzw. Blumenerde langfristig Blödsinn ist. Um dauerhaft Humus in den Boden zu bekommen wird man sich um seine Stabilität bemühen müssen. Ich denke da z.B. an Ton-Humus-Komplexe, wozu eben ein gewisser Tonanteil im Boden nötig ist. Und natürlich an entsprechende Bodenpflege. Also nicht zuviel umgraben, Boden möglichst mit Mulch bedecken, und natürlich auch Gründüngerpflanzen.
Grüße,
Robert