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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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|13|1|Man muß sich auf etwas verlassen können, von dem man nicht verlassen wird. (Laotse)

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Autor Thema: Selbst gemacht vs. Fertigprodukt  (Gelesen 11505 mal)

uliginosa

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #75 am: 12. März 2010, 09:27:12 »

Und für's Hühner ganz kaufen und selber zerlegen spricht einiges:

Aus Brust, Keulen und Flügeln kann man so leckere Schmorgerichte machen (Coq au vin, Paprikahühnchen ...)

Aus den Resten wird eine leckere Hühnerbrühe, die mit Gemüse zu leckeren Suppen verarbeitet werden kann.

Und keine aufgetauten, gammelnden "Frozen chickenparts" überschwemmen die Märkte Afrikas und ruinieren die einheimischen Geflügelzüchter ...

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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Lehm

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #76 am: 12. März 2010, 09:31:53 »

 ;D
Nur sind auch ganze Hühner oft bereits vorgereinigt, viele "Abfälle" fehlen.
Ein Kompromiss sind die ganzen Hühner mit Kopf, bereits tot und gerupft (Convenience!), die in südlichen Ländern aus den Schaufenstern der Metzger lächeln. Nordländische Urlauber glotzen da bisweilen schockiert drauf.
« Letzte Änderung: 12. März 2010, 09:36:04 von Lehm »
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uliginosa

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #77 am: 12. März 2010, 09:33:29 »

Früher gabs sehr wohl Hausschlachtungen.
Einschließlich Wurstbereitung und Räuchern.
Und die züchtige Hausfrau buk nicht nur Brot, sondern braute auch Bier...
Selbstgerührter Senf war ebenfalls Standard, manchmal sogar selbstgesottene Seife (NICHT zum Essen!).

Ok, ok, die Hausfrau, die auch Bäuerin war, in der Stadt wohl weniger.

Lehm, mein Nachbar schlachtet regelmäßig seine Kaninchen. Manchmal ist das zuhören schon Stress.

Mehrere Bekannte halten Schafe auf ihrer Wiese - nicht alle essen sie auch selber - eigentlich dumm, denn da weiß man wenigstens, dass das Schaf ein gutes - wenn auch nicht allzu langes - Leben gehabt hat.
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

uliginosa

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #78 am: 12. März 2010, 09:36:49 »

Nach meinen bescheidenen Erfahrungen im Geflügel rupfen (eine Taube und eine Ente), bin ich froh auf gerupfte Convenience-Hühner zurückgreifen zu können. ;)

Obwohl mir Hühnerhaltung schon gefallen :) könnte ...
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Lehm

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #79 am: 12. März 2010, 09:41:13 »

Ja, es gibts sie noch, die Hausschlächter, äh -schlachter.
Die Masse der urbaneren Bevölkerung hat aber am liebsten alles paniert und vorfritiert, mindestens mariniert, jedenfalls so, dass möglichst wenig Anschein der mörderischen Herkunft übrig bleibt. Schwein soll ja nicht nach Schwein schmecken, lieber nach "Provencal". Merke: ein Convenience-Schnitzel ist so eine Art lecker gewürztes Brot, könnte gut auf Bäumen wachsen, gleich wie Würste, eine Art wohlschmeckendes Gemüse. ;)

Ich würde mal behaupten: Fleisch kommt ohne Convenience schlicht nicht aus.
« Letzte Änderung: 12. März 2010, 09:43:22 von Lehm »
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fars

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #80 am: 12. März 2010, 09:52:20 »

Wemm Covenience-Schnitzel nicht schmecken, dem sei McDonalds empfohlen. Die Burger sind unpaniert und das Brötchen kann man ja wegschmeißen.
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Marion

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #81 am: 12. März 2010, 10:40:35 »

Die Burger sind unpaniert und das Brötchen kann man ja wegschmeißen.

 ;D

Nicht doch. Das Brötchen trocknen und Panade draus machen. Für Burger z.B.

Im Supermarkt an der Kasse: Die Dame vor mir legt zum bezahlen 3 Kohlrabi auf's Band. Die Kassiererin (jüngeren Datums) nimmt diese Dinger, betrachtet sie verblüfft und fragt: "Was ist das denn?" :P
« Letzte Änderung: 12. März 2010, 11:04:02 von Marion »
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Solanin

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #82 am: 12. März 2010, 11:49:48 »

Auweia, das ist ja schon gruselig.
dabei ist in Butter gedünsteter Kohlrabi eine Delikatesse.
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Gruß Solanin

Günther

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #83 am: 12. März 2010, 12:00:41 »

Gut Holz! ;D
(nicht immer....)
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SouthernBelle

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #84 am: 12. März 2010, 12:02:27 »

Etwas Lokalwerbung:
wenn es mal schnell gehen soll (Gemuese ordentlich fein zerlegen dauert...) gibt es mal die einschlaegigen Tiefkuehl- Tueten von FR..TA, die mit dem Reinheitsgebot. Das Zeugs ist wirklich sehr dezent gewuerzt und ordentlich geputzt und fein zerlegt. Es gibt auch vegetarische Tueten.
Oder ebenfalls Bio-Flammkuchen oder -Pizza von einer Firma, die die Boeden richtig duenn hinkriegt. Guten fertigen Hefeteig hab ich bisher noch nicht gefunden- und ueber dem Gehenlassen schlaf ich einfach ein. Manchmal mache ich dafuer Blaetterteig-Pizza.

Also verwende ich fertigen frischen (nicht gefrorenen) Blaetterteig
Ansonsten: Saucenfond als Paste oder fluessig
Tomten aus der Dose, wenn mein eigener Sugo nicht bis zur neuen Ernte reicht
Vollkornnudeln, auch mal gefuellte aus der Kuehlung
Suesskram und Kekse (selbstgebackenen Kuchen kriege ich von meiner Mutter mit)
Brot , Broetchen und Knaeckebrot, Brot krieg ich regelmaessig von meiner Mutter aus Eigenproduktion; in USA hab ichs selbst machen muessen.
Joghurt pur (selbstgemacht verlangt entsprechende Anwesenheit), Quark, saure Sahne, Kaese (immerhin hab ich schon mal welchen selbergemacht und danach nicht mehr ueber die Preise gemeckert)
Senf und generischen Essig (dh Quittenessig aus Quittenwein, nicht aromatisiert)
Oele
Tiefkuehlerbsen fuer allerfeinste Erbsensuppe ausserhalb der Saison

sehr wenig (Bio)fleisch oder -gefluegel. Kaninchen aus Privathaltung. Fisch und verschiedene Krustentiere gibts hier auch mal frisch zu kaufen
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Gruesse

Staudo

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #85 am: 12. März 2010, 12:07:35 »

Ich mache jetzt Plinsen. Das brauche ich nicht dafür und trotzdem bin ich in 20 Minuten fertig.
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Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

Lehm

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #86 am: 12. März 2010, 12:10:27 »

Am liebsten nehme ich bei Zeitnot dort Halbfertigprodukte, wo es sich nicht besonders auswirkt. Also z.B. fertiges Tomatenpüree einer guten Marke, ungewürzt, nur Püree. Da kann ich dann selber mit machen was ich mag, und das gibt dann auch nicht mehr viel zu tun. Aber das mühsame eindicken hab ich mir gespart. Folglich fallen eigentliche Fertiggerichte weg, weil die schon zubereitet sind, und zwar praktisch nie so, wie ich will.
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Günther

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #87 am: 12. März 2010, 12:14:08 »

Wer in ein Speiseetablissement geht, um dort zu essen und zu trinken, der konsumiert eben auch Fertigprodukte. Wieviele Luxusköche verwenden Fertigprodukte, bei wievielen n-Stern-Restaurants kommen die Fertigproduktlieferanten durch den Hintereingang.....
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uliginosa

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #88 am: 12. März 2010, 12:15:10 »

Tomatenpüree ist im Winter ohnehin besser, als aus Wintertomatenwassersäcken etwas aromatisches hinzubekommen.
(Und im Sommer nehme ich es auch, wenn im Garten nicht gerade Tomatenschwemme ist ...)

Staudo, was kommt denn in die Plinsen?
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Lehm

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Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #89 am: 12. März 2010, 12:18:33 »

Wer in ein Speiseetablissement geht, um dort zu essen und zu trinken, der konsumiert eben auch Fertigprodukte. Wieviele Luxusköche verwenden Fertigprodukte, bei wievielen n-Stern-Restaurants kommen die Fertigproduktlieferanten durch den Hintereingang.....

Genau. Gerade der Molekularkoch Andria oder wie der heisst rührt zur Essenszeit nur noch verschiedenfarbige Beutelchen an. Stolz ist er dann auch noch drauf, dass er die Beutelchen mit Selbstdenatuiertem abgefüllt hat, angeblich.
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