Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
20. Juni 2021, 07:44:24
Erweiterte Suche  
News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

Neuigkeiten:

|8|6|Und wie dick das Fell ist, das ich heut trag, entscheid ich immer morgens vorm Kleiderschrank - heut ist es eher aus der Collection "nacktmull". (Zitat aus einem Fachthread)

Partnerprogramm Gewürzland
Seiten: 1 ... 5 6 [7] 8   nach unten

Autor Thema: Selbst gemacht vs. Fertigprodukt  (Gelesen 11505 mal)

fars

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 14823
  • Ich liebe dieses Forum!
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #90 am: 12. März 2010, 12:19:13 »

Plinsen mache ich nur aus angesäuertem Buchweizenteig.
Dazu zerlassene Butter!
Gespeichert

Lehm

  • Gast
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #91 am: 12. März 2010, 12:21:39 »

zerlassene Butter!

Die Butter kaufst du bestimmt, statt sie im Butterfass aus der Sahne vom Hof deines Sohns selbst zu gewinnen.
« Letzte Änderung: 12. März 2010, 12:22:14 von Lehm »
Gespeichert

Windsbraut

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2383
  • Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #92 am: 12. März 2010, 12:29:34 »

Guten Morgen!

Ich habe eben den ganzen Thread durchgelesen ........ ist immer wieder ein interessantes, sehr facettenreiches Thema. Hat so viele Aspekte, dass man achtgeben muss, dass man sich nicht verzettelt.

Wie halten wir es:

Ich bin eigentlich ein großer Selbermacher, mag Fertigprodukte gar nicht. Ich bin aber auch ganztags berufstätig - da geht es ohne Kompromisse nicht. Eine Selbstversorgerhausfrau war früher eben auch nur das - und hatte damit den ganzen Tag äußerst reichlich zu tun.

Selbst wenn man sich zugute hält, jeden Tag frisch zu kochen, aus frischen Zutaten, wenn möglich Bio - dann muss man dennoch feststellen, wie viel man an Fertigprodukten kauft:

Wurst, Käse, Fischkonserven, Mayonnaise, Ketchup, spezielle Würzsoßen wie Sojasoße, Sambal oelek etc., verschiedenste, auch viel orientalische, Curry- und Gewürzmischungen (aber Fertigmischungen wie "Gulaschgewürz, Pommes-Würzsalz" oder so nehme ich nie, das kann man selber), Bio-Gemüsebrühe habe ich auch im Haus.
Nudeln kaufe ich für den "Normal"-Gebrauch, mache aber auch gerne selber welche. Das eher sonntags, es braucht ja schon Zeit. Gnocchi MUSS man selber machen, gekaufte schmecken nicht im Entferntesten ähnlich.
(Gehackte) Tomaten in der Dose kaufe ich auch, jedoch nie bereits gewürzte. Tomatenmark ebenso. Kartoffelbrei mache ich ausschließlich selbst, kann man ganz unterschiedlich würzen, je nach Beilage, da hab' ich viele schöne Rezepte. Kartoffelklöße mache ich meist aus Fertigpulver (aber ich bin eh kein Kloßfan, ist also eher selten).

Außer selten mal einer Fertigpizza, wenn's sonst einfach zu spät wird, gibt es bei uns überhaupt keine Fertiggerichte, keine Dosensuppen - nichts dergleichen. Marmeladen mache ich auch selber, Brot (auch Sauerteigbrot) auch. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Kuchen aus einer Backmischung gebacken. Nur Blätterteig kaufe ich frisch oder TK - den habe ich noch selbst gemacht. Pizzateig etc. - mach' ich selbst.

Ich habe schon Gemüse, nicht nur Sauerkraut und Saure Gurken, milchsauer eingelegt - hat wunderbar geklappt. Mal sehen, was der Gemüsegarten hergibt - dann ist das, wie auch das Einlegen in Essig, wieder dran. Derzeit kaufe ich Gewürzgurken, Silberzwiebeln etc. auch fertig. Ja, und TK-Gemüse kaufe ich ab und an im Winter, wie z.B. Blattspinat oder grüne Bohnen. TK-Fisch und Tintenfisch etc. nur "blanko", zum Selberzubereiten, ohne Vorwürzung oder Marinade.

Desserts wie z.B. Panna cotta oder Mousse au chocolat mache ich ausschließlich selbst, so etwas kaufe ich nie. Eis am Stiel oder im Hörnchen kaufen wir im Sommer schon, haben aber auch eine einfache Eismaschine, die wir regelmäßig nutzen.

Mit dem Gemüsegarten fangen wir gerade erst an, Hühner hätte ich auch gerne, würde mir das Schlachten etc. auch zutrauen. Aber auch das braucht Vorbereitung - ein Hühnerhaus bauen etc. Mal sehen.

Wichtig finde ich wirklich das Selberkochen - mir macht's sehr viel Spaß, Kinder finden es schön, wenn Mütter oder Omas richtig kochen und backen, Ehemänner o.ä. meist auch. Ist für mich nicht nur eine Frage des Geschmacks und der Zutaten - ist auch eine bestimmte Atmosphäre, die durch Selberkochen und die ganzen Vorbereitungen, die Kochdüfte etc. entsteht. Ich möchte das nicht missen.

Herzliche Grüße,
Stefanie
Gespeichert
Herzlichst, Windsbraut

Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
Max Frisch

Staudo

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 33872
    • mein Park
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #93 am: 12. März 2010, 13:09:07 »

Staudo, was kommt denn in die Plinsen?

Milch, Mehl, Öl, Eier, Salz

Dafür braucht man keine Fertigmehlmischung.
Gespeichert
Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

michaela

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2892
  • Braunschweiger Land
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #94 am: 12. März 2010, 13:13:48 »

Wer in ein Speiseetablissement geht, um dort zu essen und zu trinken, der konsumiert eben auch Fertigprodukte. Wieviele Luxusköche verwenden Fertigprodukte, bei wievielen n-Stern-Restaurants kommen die Fertigproduktlieferanten durch den Hintereingang.....

Moin,Moin!!

Habt Ihr schon mal in die Küchen geguckt????
Ich arbeite in einem 5Sterne Haus als Köchin..........und kann darum aus Erfahrung sagen, Fertigprodukte sind hier ein No-go. geht gar nicht, kommt auch nicht in die Küche!!!!
Wir haben allerdings ein Mitarbeiterrestaurant, und dort gibt es auch Halbfertigprodukte, aber nicht in den Restaurants.

Gruss Michaela
Gespeichert
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist die Dornen!

Staudo

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 33872
    • mein Park
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #95 am: 12. März 2010, 13:15:28 »

Michaela, beruhigend zu hören.

„Restaurants“, die über Gebühr Fertigprodukte verwenden brauchen sich über leere Tische nicht zu wundern.
Gespeichert
Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

michaela

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2892
  • Braunschweiger Land
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #96 am: 12. März 2010, 13:19:26 »

.............davor habe ich einige Zeit als Alleinköchin in einem tollen Restaurant zugebracht, und auch da nicht mit Fertigprodukten gearbeitet. Es stehen allerdings immer wieder diverse Vertreter in der Tür, welche dir das "Zeug" schmackhaft machen wollen. Aber die Gäste merken es, und es zahlt sich die Mehrarbeit immer aus.

Gruss Michaela
« Letzte Änderung: 12. März 2010, 13:23:02 von michaela »
Gespeichert
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist die Dornen!

uliginosa

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7554
  • Carpe diem!
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #97 am: 12. März 2010, 13:27:17 »


Milch, Mehl, Öl, Eier, Salz

Je nach Milchanteil würde ich das Eier-/Pfannkuchen oder Crèpes nennen.

Was unterscheidet denn Eierkuchen und Plinsen? ???

@ Michaela wir gehen aus schon Kostengründen nur selten essen. Da fallen Sterne-Restaurants leider erst recht aus. :-\

@ Stefanie: Bei TK-Gemüse achte ich auch darauf, dass es ungewürzt ist. Beim Spinat kann ich selber für den "Blubb" sorgen und für Knoblauch.

Bei Desserts nehme ich höchstens mal das klassische Puddingpulver - natürlich kein Vergleich mit PC, MauC, Tiramisu, Crème caramel/Flan. ::)
Gespeichert
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

michaela

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2892
  • Braunschweiger Land
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #98 am: 12. März 2010, 13:46:36 »



Zitat
Michaela wir gehen aus schon Kostengründen nur selten essen. Da fallen Sterne-Restaurants leider erst recht aus.

Bei uns gibt es auch ein ganz normales Restaurant, 5 sterne Haus ist nicht gleich Sternerestaurant, obwohl es bei uns auch ein 3Sterneresteaurant gibt.
Gute Gastronomie hat immer ihre berechtigung, und die Gäste wissen es gerade heute immer mehr zu schätzen. Ich gebe auch lieber einen € mehr aus für gutes Essen und gehe seltener, als nur günstig und ärgere mich hinterher.
Jedes Retaurant und jede Gaststätte hat aber ihren Kreis und das ist gut so.
Nur muss ich mich nicht mit Fertigprodukten zufrieden geben, tue ich zu Hause auch nicht, da wird auch noch richtig gekocht, und das haben wir auch unseren Kindern mit auf den Weg gegeben................
Bin hier eben auch wieder in der Küche am vorbereiten, mein GG hat morgen Geburtstag und ich bin arbeiten, also................. ;D

Gruss Michaela
Gespeichert
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist die Dornen!

Staudo

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 33872
    • mein Park
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #99 am: 12. März 2010, 14:03:31 »

Je nach Milchanteil würde ich das Eier-/Pfannkuchen oder Crèpes nennen.

Crèpes gibt's hier genau so wenig wie Eierkuchen und Pfannkuchen gibt's zum Fasching. ;)
Gespeichert
Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

Natura

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 9843
  • Weinbergklima 8a
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #100 am: 12. März 2010, 16:03:10 »

Das sind dann wohl Berliner Pfannkuchen?
Meine Pfannkuchen bestehen aus deinen genannten Zutaten, nur ohne Öl.
Plinsen mache ich mit Hefe.
Dass die von dir gezeigten Produkte überhaupt gibt wußte ich gar nicht.
Butter habe ich am letzten WE auch selbst gemacht weil ich vergessen hatte welche zu kaufen.
Unsere Eier stammen von den eigenen Hühnern und die Hühnersuppe auch. Allerdings bringt es bei uns niemand fertig, sie zu töten. Rupfen tue ich sie.

Hier wird ersichtlich:Der Begriff "selbstgemacht" ist seeeeehr dehnbar.
Gespeichert
Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen.

uliginosa

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7554
  • Carpe diem!
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #101 am: 12. März 2010, 16:56:44 »

Unsere Eier stammen von den eigenen Hühnern und die Hühnersuppe auch. Allerdings bringt es bei uns niemand fertig, sie zu töten. Rupfen tue ich sie.

Bei lebendigem Leib??? :o Oder wenn sie eines natürlichen Todes gestorben sind? ;)
Bekannte haben ein ähnliches Problem: Die Hühner werden langsam alt. Aber wer tötet schon gern die Kuschelhühner der Kinder?

Ich habe mal nach Plinsen-rezepten gegoogelt und auch eines mit Hefe und Buttermilch gefunden - wenn sie dann noch mit Buchweizenmehl sind, sind sie leicht von Eierkuchen zu unterscheiden - Crèpes können auch aus Buchweizen sein ...

Es gibt sogar Eierkuchenteig in der Flasche, man fügt nur Milch hinzu und schüttelt! :P
Gespeichert
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Natura

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 9843
  • Weinbergklima 8a
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #102 am: 12. März 2010, 17:41:11 »

Beruhige dich Uliginosa, natürlich werden sie nicht lebendig gerupft. Wir brauchen halt immer jemanden der sie schlachtet.
Den Eierkuchenteig habe ich auch schon gesehen, aber den finde ich nun wirklich überflüssig. Wenn man keine Eier und Milch in das Mehl rühren kann ::)
Gespeichert
Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen.

fars

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 14823
  • Ich liebe dieses Forum!
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #103 am: 12. März 2010, 17:47:27 »


Ich habe mal nach Plinsen-rezepten gegoogelt und auch eines mit Hefe und Buttermilch gefunden - wenn sie dann noch mit Buchweizenmehl sind, sind sie leicht von Eierkuchen zu unterscheiden - Crèpes können auch aus Buchweizen sein ...

M.E. muss es Buchweizenmehl sein.

Ich nehme aber keine Hefe sondern lasse das mit Milch verrührte Buchweizenmehl etwas angären. Das dauert an einer warmen Stelle (bei uns Fußbodenheizung) 1-2 Tage.

Da hinein 1 Ei verquirlen, Bauchspeck auslassen und dünne Pfannkuchen backen.

Bei meiner Bauern-Oma wurde dieser Pfannkuchen entweder mit zerlassener Butter übergossen (Ja, Lehm, selbst gekirnte Butter!) oder mit Apfelkraut bestrichen. Aber in jedem Pfannkuchen waren mind. 2 Scheiben kross gebratener, fetter Speck!
Gespeichert

Staudo

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 33872
    • mein Park
Re:Selbst gemacht vs. Fertigprodukt
« Antwort #104 am: 12. März 2010, 18:52:03 »

M.E. muss es Buchweizenmehl sein.

Nein.
Gespeichert
Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.
Seiten: 1 ... 5 6 [7] 8   nach oben
 

Garten-pur.de Nutzungsbedingungen | Impressum | Datenschutzerklärung

Forum Garten-pur | Powered by SMF, Simple Machines
© 2001-2015 garten-pur. All Rights Reserved.
Garten-pur.de