Hai,
meine Schwester hat in Sachsen viele Jahre Spargel angebaut, für den Eigenbedarf. Ich denke, wenn man es einmal raushat und die Beete angelegt sind, ist die Pflege auch noch überschaubar. Es ist nur viel Arbeit und da muss man wirklich die Ansprüche vom Spargel auch "bedienen" können.
Beim Grünspargel habe auch ich Abstriche gemacht, an die Stelle im Garten, weil der Aufwand nicht so groß ist. Ich nehme Baumschatten und Baumwurzeln in Kauf - der Ertrag ist nicht hoch, aber es ist etwas frisches und man kann ja sammeln.
Spargelbeete sollten in der vollen Sonne liegen, damit sie sich gut erwärmen können und der Spargel zeitig gestochen werden kann, weil es auch zeitig wieder vorbei ist mit dem Zauber.
Wenn ich mal richtig viel Zeit habe und auch die letzte Ecke meines Gartens (2000 m2 davon ca. 1000 m2 kultiviert der Rest Wald-Vorgarten) bearbeitet und verplant werden kann - von wegen der Endgültigkeit von Spargel - würde ich den Versuch sogar mal starten. Bei uns in Brandenburg muss es eigentlich prima gehen. Sand über Sand. Und durch die tiefe Bearbeitung hätte ich dann eine Stelle im Garten, wo sich kein Giersch ansiedeln kann.
Vielleicht brauche ich nur noch einen kleinen Schubs, die Lust ist eigentlich schon da - aber die mögliche Fläche ist eine Oase von Brennesseln, Giersch und wildem Meerrettich.
L.G.