Hallo Kamelie
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Wo wächst denn die Mutterpflanze?
Die Kameliensamen keimen und wachsen ja in der Natur auch im Schutz von natürlichem Blättermulch. Du dürftest aber eher ein Binneklima von 7a haben in deinem Garten - 6a, das schafft keine Kamelie auf Dauer
Bei mir habe ich bewusst in einem Herbst einen Teil Samen von C.oleifera direkt ins Freiland gesät, einen anderen in Töpfchen drin gezogen. Die draussen sind alle gekeimt und 3 Jahre bestens draussen gewachsen. Im Winter hatten sie Schutz unter dem abgefallenen Laub des Hasels, der dort steht.
Die Pflänzchen draussen sind (logisch) viel langsamer gewachsen als die drin, aber Vorteil war natürlich, dass man sich überhaupt nicht um sie kümmern musste.
Erst jetzt nach 3 Jahren habe ich sie im Frühsommer in Töpfe umgepflanzt, da ich dort ein neues Kamelienbeet angelegt habe und sie im Weg waren.
Stimmt, die draussen gekeimten haben eine sehr lange Pfahlwurzel, da muss man aufpassen (machen die drin gekeimten aber oft auch). Ich wusste das GsD noch von diversen Sämlingen, die ich im Tessin ausgegraben habe (mit Erlaubnis

).
Unter meinen im Garten Ausgepflanzten finden sich auch immer wieder Sämlinge. Einige von 'Kingyo-Tsubaki' und 'Tiny Prinzess' wohnen jetzt auch in Töpfchen.
Falls du noch Samen möchtest, für mich ist es kein Problem, dir welche zu schicken, musst mir nur die Wunsch-Mutterpflanze nennen
Von mir ins Tessin sind es nur knapp 4h und ich bin immer wieder dort (Most/Monika übrigens auch).
Und wir wohnen übrigens gar nicht soo weit voneinander entfernt
LG, Barbara