die fleischigen Wurzeln dürften zur staudigen Unterlage gehören - die eigenen Wurzeln von Strauchpäonien sehen eher holzig-gehölzig-strubbelig aus.
Dankeschön Querkopf!
Ich hatte beim Ausgraben auch mit einem verholzten Wurzelstock gerechnet und war total erstaunt. (Die alte Staudenpfingstrose, die ich auch ausgegraben hatte, besaß, genau wie von dir beschrieben, einen holzig-gehölzigen Wurzelstock).
Die weichen fleischigen Wurzeln der Strauchpfingstrose waren sehr lang, weitläufig und saßen nicht tief, sondern relativ knapp unter der Erdoberfläche. Dabei hatte ich die Guteste damals recht tief gesetzt.
Etwas merkwürdig finde ich die Beschreibung der Wurzeln: Bei einem so alten Exemplar müssten eigentlich jetzt fast nur noch eigene (dünne und lange) Wurzeln vorhanden und die fleischigen der Stauden-Amme schon verschwunden sein...
Na ja, lang warten sie auf alle Fälle, ziemlich dick, allerdings kein bißchen holzig, sondern saftig-weich und leicht brüchig.
raiSch, ich war jetzt doch etwas verunsichert und habe in meiner Garten-Kladde nochmal nachgeguckt, in welchem Jahr ich sie gepflanzt hatte. Das war 2001, also vor 9 Jahren, und nicht, wie vorher beschrieben, vor 10 Jahren. Allerdings saß sie relativ tief, deshalb wundert es mich auch, daß sie immer noch nicht auf eigenen Wurzeln stehen soll.
Wie lange es wohl dauert, bis so eine Staudenamme nicht mehr gebraucht wird?