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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 1306064 mal)

HerrMG

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11985 am: 29. September 2020, 10:06:39 »

Hier auch wieder kühl und regnerisch - Ronde de Bordeaux reift zuverlässig weiter und ist nach wie vor schön süss, liefert täglich Feigen. Nur der "beerige" Ton verschwindet bei wenig Sonne und die Aussenfarbe ist schwächer. Eine sichere Miete, die Sorte.

Kann ich alles so bestätigen. Aber bei viel Regen und den Temperaturen zur Zeit platzen bei uns auch viele auf bevor sie ganz reif sind.
Wird wohl an der Kombination Regen + Kälte liegen. Um die Ostiole herum springen sie hier immer wieder mal leicht auf, ohne dass es sich aber geschmacklich auswirkt. Die zwei anderen Feigen sind Negronne.

Schön groß, deine Negronne.
Meine Negronne von letztem Jahr, produziert bei weitem noch nicht solch schöne Feigen.
Nächstes Jahr vielleicht  :)

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Feigen+Tomaten

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11986 am: 29. September 2020, 10:08:37 »

Hier auch wieder kühl und regnerisch - Ronde de Bordeaux reift zuverlässig weiter und ist nach wie vor schön süss, liefert täglich Feigen. Nur der "beerige" Ton verschwindet bei wenig Sonne und die Aussenfarbe ist schwächer. Eine sichere Miete, die Sorte.

Kann ich alles so bestätigen. Aber bei viel Regen und den Temperaturen zur Zeit platzen bei uns auch viele auf bevor sie ganz reif sind.
Wird wohl an der Kombination Regen + Kälte liegen. Um die Ostiole herum springen sie hier immer wieder mal leicht auf, ohne dass es sich aber geschmacklich auswirkt. Die zwei anderen Feigen sind Negronne.

Bei uns hat die RdB auch schon so wie auf dem Bild ausgesehen. Andere Sorten die bei uns im Freiland stehen springen bei Regen + Kälte auch leicht auf, nicht alle.
Alle meine Feigen die im Kübel sind habe ich ins trockene gestellt. Der Großteil unter das Vordach der Scheune und ein paar ins Folienhaus bei die Tomaten. Bei den Kübelfeigen ist noch keine aufgesprungen. Ich denke auch, dass es die Kombination Regen + Kälte ist.
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Gruß Feigen+Tomaten
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HerrMG

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11987 am: 29. September 2020, 10:10:18 »

Meine RdB produziert noch zahlreiche frische Feigen.
Diese werden doch nicht mehr reifen oder?

Soll ich sie ausbrechen damit die Pflanze sich die Kraft spart oder einfach lassen?
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11988 am: 29. September 2020, 10:26:57 »

Heuer war hier bereits der März bei knapp 10 Grad Durchschnittstemperatur, aber letzte Märzwoche kam dann der Frost zurück.
Zeile 3 ist der März.
Weisst du wie die Tagesmittelwerte ermittelt werden? Aus den 24 Werten zur vollen Stunde, aus 12 Werten jede zweite Stunde oder aus 4 Werten?
Hier die stündlichen Werte vom 1.4.2020 ab 00:00-24:00. (MIN -1,9; MAX +18,2)
00:00 +1,9
01:00 +0,9
02:00 +0,1
03:00 -0,3
04:00 -0,9
05:00 -1,7
06:00 -1,8
07:00 -1,6
08:00 -1,6
09:00 +0,3
10:00 +3,9
11:00 +10,9
12:00 +9,9
13:00 +8,8
14:00 +12,0
15:00 +16,4
16:00 +17,6
17:00 +17,7
18:00 +12,6
19:00 +10,5
20:00 +10,4
21:00 +7,2
22:00 +5,4
23:00 +4,7
24:00 +2,9

Diese Werte addiert geteilt durch 24 ergibt 6,0x, also scheinen die stündlichen Werte herangezogen zu werden.
5,9 zeigt die smartmixin app als Durchschnitt an. Liegt daran, dass ich nicht punktgenau auf die volle Stunde sondern nur 3-5min davor, danach ablesen/auswerten kann.
« Letzte Änderung: 29. September 2020, 10:29:52 von Arni99 »
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11989 am: 29. September 2020, 10:39:08 »

Meine Panachee ist fast abgeerntet, schätze 3/35 Feigen hängen noch.
Wenn das klappt, meinst du eine Col de Dame noir könnte hier auch ausreifen?

Gibt es etwas wie "Reifetabellen" für die gängigen Sorten unter "Normalbedingungen" ?
Die Reifetabelle kenne ich nur von Baud. Sie zeigt die durchschn. Reifezeiten in Vaison-la-Romaine (44° 14′ N, 200 m über NN), da wo die Baumschule ist. Das ist schon nahe der nördlichen Grenze der Provence, das Klima nicht mehr rein mediterran. Laut einer Karte in seinem Buch ist die Reifezeit verglichen mit den wärmsten Regionen an der Küste um ca. 15 Tage später, aber ca. 15 Tage früher als in Lyon und 30 Tage früher als in Paris oder Straßburg. Klar wird das von Jahr zu Jahr und auch je nach Standort unterschiedlich sein.
Hab noch die offiziellen klimatologischen Normwerte für Carpentras herausgesucht. Das liegt nicht ganz 20 Km südlicher und 100 Meter tiefer. Wird bei Baud wohl eine Spur kühler sein, aber ein ungefährer Anhaltspunkt, auf welches Klima sich die Reifetabelle bezieht, ist es wohl.
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11990 am: 29. September 2020, 10:40:04 »

Diese Werte addiert geteilt durch 24 ergibt 6,0x, also scheinen die stündlichen Werte herangezogen zu werden.
5,9 zeigt die smartmixin app als Durchschnitt an. Liegt daran, dass ich nicht punktgenau auf die volle Stunde sondern nur 3-5min davor, danach ablesen/auswerten kann.
Danke Arni, dürfte von der Ermittlung der Tagesdurchschnittswerte recht akkurat sein.
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11991 am: 29. September 2020, 10:43:39 »

Der Jahresdurchschnitt 2020 liegt in meinem Mikroklima aktuell bei 14,7°C.
Bin gespannt was am 31.12.2020 als Wert angegeben wird.
Ich tippe auf 12-13°C.
Oktober 2019 hatte bei mir 13,8°C als Durchschnitt.
November 2019 hatte 8,6°C.
Dezember 2019 4,3°C.

Jänner 2020 +3,5
Februar 2020 +8,1

Sind also immer 4-5°C weniger pro Monat beginnend mit September.
Eistage (MAX. kleiner/gleich 0°C)gabs am Balkon keinen einzigen 2019 auf 2020.
« Letzte Änderung: 29. September 2020, 10:52:42 von Arni99 »
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11992 am: 29. September 2020, 10:55:58 »

Meine Panachee ist fast abgeerntet, schätze 3/35 Feigen hängen noch.
Wenn das klappt, meinst du eine Col de Dame noir könnte hier auch ausreifen?

Gibt es etwas wie "Reifetabellen" für die gängigen Sorten unter "Normalbedingungen" ?
Die Reifetabelle kenne ich nur von Baud. Sie zeigt die durchschn. Reifezeiten in Vaison-la-Romaine (44° 14′ N, 200 m über NN), da wo die Baumschule ist. Das ist schon nahe der nördlichen Grenze der Provence, das Klima nicht mehr rein mediterran. Laut einer Karte in seinem Buch ist die Reifezeit verglichen mit den wärmsten Regionen an der Küste um ca. 15 Tage später, aber ca. 15 Tage früher als in Lyon und 30 Tage früher als in Paris oder Straßburg. Klar wird das von Jahr zu Jahr und auch je nach Standort unterschiedlich sein.
Hab noch die offiziellen klimatologischen Normwerte für Carpentras herausgesucht. Das liegt nicht ganz 20 Km südlicher und 100 Meter tiefer. Wird bei Baud wohl eine Spur kühler sein, aber ein ungefährer Anhaltspunkt, auf welches Klima sich die Reifetabelle bezieht, ist es wohl.
Der böse 7.1.1985 :) -15,1°C bei den südfranzösischen Feigen.
Was hatte Marseilles an diesem Tag mit dem Mittelmeer als Wärmespeicher?
« Letzte Änderung: 29. September 2020, 10:59:27 von Arni99 »
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11993 am: 29. September 2020, 11:37:59 »

Der böse 7.1.1985 :) -15,1°C bei den südfranzösischen Feigen.
Was hatte Marseilles an diesem Tag mit dem Mittelmeer als Wärmespeicher?
Eben recherchiert. Die verfügbaren Daten von Marseille sind normalerweise die vom Flughafen Marignane, der sich ca. 20 km landeinwärts im NW befindet, am Ostufer des Sees Étang de Berre. Dort waren es an diesem Tag -12,4°, aber im eisigen Februar 1956 waren es -16,8° (12). Da war ein Großteil Europas betroffen, knackige Kälte bis tief nach Südspanien und Nordafrika, Schneedecke in Algier.
Für Marseille Observatorium, wohl irgendwo im Stadtgebiet, habe ich nur ein -14,3° (Feb. 1929), der Kälterekord im Jänner beträgt -10,5° (12.1.1987).

Direkt am Meer war es bisher milder: Nizza, die Station liegt am Flughafen der auf einer Art Polder gebaut ist, waren es am 9.1.85 -7,2°, das ist all time low, aber in Cannes 30 km westlich schon -12 (weniger geschützt durch Relief gegen N), aber ich glaub die Messstelle ist nicht direkt am Meer
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11994 am: 29. September 2020, 12:00:35 »

Danke für die Daten philippus.
Am Samstag ist für Wien wieder 24-25°C angesagt. Ich fahre Donnerstags nach Bayern, sofern keine Reisewarnung für NÖ von D ausgesprochen wird - dort wirds am Samstag 12°C haben  ;D .

Wahrscheinlich werde ich die reife Black Madeira mitnehmen und dort verkosten :) . Man teilt doch alles, ja auch Black Madeira Feigen :D .
Sollte bis Donnerstag pflückreif sein.
Dann dürfen die restlichen 2 reifen.
Ist nur ein 25cm Ästchen.
« Letzte Änderung: 29. September 2020, 12:26:48 von Arni99 »
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Roeschen1

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11995 am: 29. September 2020, 12:35:49 »

Sind das die letzten Feigen 2020?
Sultane und 3 verschiedene Brown Turkey:
Ein türkischer Pflanzenimport, eine dunkle Pfälzer, eine als Dauphine gekaufte Feige,
alle schmecken sehr gut.
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11996 am: 29. September 2020, 12:42:29 »

@Roeschen1
Nein, in 4 Wochen Ende Oktober reifen die letzten, auch bei dir hast du gesagt :) .
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11997 am: 29. September 2020, 12:49:13 »

Sind das die letzten Feigen 2020?
Sultane und 3 verschiedene Brown Turkey:
Ein türkischer Pflanzenimport, eine dunkle Pfälzer, eine als Dauphine gekaufte Feige,
alle schmecken sehr gut.
Ist es jetzt sicher eine Sultane?
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Roeschen1

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11998 am: 29. September 2020, 13:11:55 »

@Roeschen1
Nein, in 4 Wochen Ende Oktober reifen die letzten, auch bei dir hast du gesagt :) .
Ja, solche Jahre gab es, ob es nochmal warm wird?
Die Moro da Caneva sind schön gewachsen, aber erst seit es nicht mehr so heiß ist, eine Probierfrucht hatte ich, da hängen noch reichlich.
Negronne ist noch voll, Isi d'oro ebenfalls.
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Roeschen1

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #11999 am: 29. September 2020, 13:14:36 »

Sind das die letzten Feigen 2020?
Sultane und 3 verschiedene Brown Turkey:
Ein türkischer Pflanzenimport, eine dunkle Pfälzer, eine als Dauphine gekaufte Feige,
alle schmecken sehr gut.
Ist es jetzt sicher eine Sultane?
Ich denke, ja.
Feinschmecker hat bei Seiler Sultane gesehen und Feigen des Mutterbaums kennengelernt.

Dieses Rätsel ist vermutlich auch gelöst.
Online als Dauhine gekauft und ziemlich sicher ein BT Klon, die Herbstfeige ist eindeutig.
Die Brebas ungewöhnlich länglich, Blätter passen zu BT, Reife Anfang Juli.
« Letzte Änderung: 29. September 2020, 13:26:29 von Roeschen1 »
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