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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 1039771 mal)

Zuccalmaglio

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #345 am: 01. Juli 2011, 12:55:31 »

Danke.
Es ist wie bei anderem Obst. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht.
Was käme nach Dalmatie als erstes infrage hinsichtlich Schwachwuchs und Frostverträglichkeit, aber früherer Reife?
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Tschöh mit ö

philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #346 am: 01. Juli 2011, 14:08:42 »

Danke.
Es ist wie bei anderem Obst. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht.
Was käme nach Dalmatie als erstes infrage hinsichtlich Schwachwuchs und Frostverträglichkeit, aber früherer Reife?

Tja, Pastiliere. Nur entfällt da die erste Ernte gänzlich, dafür ist sie aber bei der Herbstfeigenernte um gut 2-3 Wochen früher dran als Dalmatie... Ich persönlich sowie Mediterraneus kann aber die Frosthärte noch nicht aus eigener Anschauung bestätigen. Sie fror mir die letzten 2 Winter um mehr als 50% zurück, wobei aber gesagt werden muss dass sie frisch ausgepflanzt war (das bedeutet, dass die Frosthärte noch nicht ganz vorhanden war). Vor zwei Jahren pflanzte ich sie erstmals aus, dann hatte ich sie im Vorjahr an einem neuen Platz nochmal ausgepflanzt. Hinzu kommt, dass der Sommer und Herbst im Vorjahr nicht gut waren und daher das Holz nicht ideal ausreifen konnte. Es könnte sein, dass die Sorte schwere feuchte Böden in Kombination mit sehr tiefen Temperaturen nicht besonders mag.
Pastiliere stößt auch bei wechselhaftem Wetter gerne Feigen ab.

In einem Experiment in Südschweden schlug sich Pastiliere aber nicht schlecht (Frosthärte).

Doree ist auch noch zu erwähnen, jedoch ist sie nicht früher dran als Dalmatie und es sieht ganz danach aus, dass sie wärmere Sommer braucht, um sehr gute Feigen zu liefern. Die Sorte mag es auf jeden Fall heiss und trocken. Feuchte Standortbedingungen (Wetter, Boden) haben negative Auswirkungen auf die Herbstfeigen (Faulen, Schimmeln etc.)
Gewiss am Naturstandort eine sehr sehr gute Feige.

Gruß
« Letzte Änderung: 01. Juli 2011, 14:11:00 von philippus »
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lumusan

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #347 am: 01. Juli 2011, 14:28:35 »

Hallo!

Meine liebe Nachbarin aus Rumänien hat mir von zuhause einen Feigensteckling gebracht.

Am Mittwoch machte sich der Steckling auf die Reise nach Österreich, leider war es sehr, sehr heiß.

Ich habe ihn so schnell als möglich in Kräuter- und Anzuchterde getopft, aber heute, nach 2 Tagen sieht das Pflänzchen noch immer sehr traurig aus.
Zur Erhohlung habe ich es zurzeit auf einem schattigen Plätzchen stehen.

Denkt ihr, dass sich die Feige noch erhohlen könnte?
Nach einigen recherchen bin ich nun zum Schluss gekommen, dass ich die Pflanze die ersten paar Winter ins Haus holen werde.

Denkt ihr, dass sie im rauhen Waldviertel Chancen hätte, wenn sie ausgepflanzt wird? Leider ist mir nicht bekannt, um welche Sorte es sich handelt.
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Martina777

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #348 am: 01. Juli 2011, 15:10:37 »

Lumusan, ich würde nur 2 Blättchen stehen lassen, Rest ausknipsen und eine Folienhaube drübertun.

Die Sache mit der Auspflanzerei, ehrlich, hier im Wienerwald frieren sie immer zurück. Sie treiben zwar wieder nach, auch ungeschützt im Kübel, aber richtig hoch und buschig werden sie so kaum. Ich würde vorerst geschützt überwintern, schau mal, welche Feigen das werden, und ob sie überhaupt ausreifen.
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #349 am: 01. Juli 2011, 15:43:51 »

Hallo!

Meine liebe Nachbarin aus Rumänien hat mir von zuhause einen Feigensteckling gebracht.

Am Mittwoch machte sich der Steckling auf die Reise nach Österreich, leider war es sehr, sehr heiß.

Ich habe ihn so schnell als möglich in Kräuter- und Anzuchterde getopft, aber heute, nach 2 Tagen sieht das Pflänzchen noch immer sehr traurig aus.
Zur Erhohlung habe ich es zurzeit auf einem schattigen Plätzchen stehen.

Denkt ihr, dass sich die Feige noch erhohlen könnte?
Nach einigen recherchen bin ich nun zum Schluss gekommen, dass ich die Pflanze die ersten paar Winter ins Haus holen werde.

Denkt ihr, dass sie im rauhen Waldviertel Chancen hätte, wenn sie ausgepflanzt wird? Leider ist mir nicht bekannt, um welche Sorte es sich handelt.

Also an einem geschützten Standort direkt an der Hauswand (am besten südseitig) möglicherweise. Vorausgesetzt die Sorte hält einigen Frost aus und reift bei uns. Bei einer rumänischen Herkunft ist beides sehr wahrscheinlich.

Gruß
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lumusan

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #350 am: 01. Juli 2011, 15:50:44 »

Danke für euere Antworten! Ist es auch möglich sie jahrelang im Topf zu kultivieren? So wie meine Nachbarin es mir erzählt hat dürfte sie nämlich schon recht groß werden.

@ Philippus: Würdest du dem Pflänzchen auch die Spitze abkappen? Ich trau mich nicht recht...
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #351 am: 01. Juli 2011, 22:54:49 »

Danke für euere Antworten! Ist es auch möglich sie jahrelang im Topf zu kultivieren? So wie meine Nachbarin es mir erzählt hat dürfte sie nämlich schon recht groß werden.

@ Philippus: Würdest du dem Pflänzchen auch die Spitze abkappen? Ich trau mich nicht recht...

Hallo,

Topfkultur ist bei Feigen möglich, bei manchen besser als bei anderen. Bei starkwüchsigen Sorten wird es halt nach einiger Zeit etwas schwieriger, weil auch ein entsprechendes Wurzelsystem im Container untergebracht werden muss.

Spitze kappen geht selbstverständlich, die Pflanze verzweigt sich dann und wird zu einem Strauch. Behält man die Spitze und lässt sie bis zu einer gewissen Höhe wachsen bzw. kappt sie erst bei einer gewissen Höhe, kann man die Feige zur Baumform ziehen (also mit Stamm und Krone).

Gruß
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ManuimGarten

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #352 am: 01. Juli 2011, 23:07:46 »

Im Waldviertel kann ich mir ehrlich gesagt die Haltung im Freien nicht vorstellen. Im Perchtoldsdorfer Weinbauklima hat eine Feige von Pras..c einige Jahre im Freien überlebt, nun im Burgenland (auch Weinbau) ist sie im 2. Winter oberirdisch völlig abgestorben. Davor war sie ein Bäumchen, nun hat sie 5 Triebe aus der Erde geschickt und will offenbar als Strauch weitermachen.

Aber das Waldviertel ist doch noch etwas kühler...
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #353 am: 05. Juli 2011, 22:05:16 »

Stand Feigen am 05.07.11( um 21.45 Uhr, deshalb mit Blitz ;) ). In der Entwicklung vorne die Herbstfeigen der Negronne:
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #354 am: 05. Juli 2011, 22:08:37 »

am zweitweitesten ist "Madeleine de deux saisons", auch an einer sehr jungen Pflanze schon deutliche Herbstfeigenknubbel.
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #355 am: 05. Juli 2011, 22:10:14 »

Bei Dalmatie ist noch nichts zu erkennen, höchstens Ansätze. Wie bei den meisten meiner Feigen. Kann aber noch werden...
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #356 am: 05. Juli 2011, 22:12:23 »

Dafür hat die Sorte den Zwergenwuchs und dekorative, sehr tief gelappte Blätter
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #357 am: 05. Juli 2011, 22:20:22 »

Im Vergleich dazu die als sehr früh-, aber einmalreifende Pastiliere.
Der Ast wurde runtergebogen vor dem Winter, war also frostgeschützt und ist diesmal nicht bis zum Boden zurückgefroren. Sie sollte eigentlich von allen Herbstfeigen am weitesten sein. Isse aber nicht. Nur Ansätze sind erkennbar. Ob das was wird?

Von Pastiliere bin ich am meisten enttäuscht. Sie mag offensichtlich keinen schweren Boden. Auch die Hoffnung, nach Rückfrost als einmaltragende Sorte noch besonders früh zu tragen, hat sich nicht erfüllt. Sie ist nach dem Zurückfrieren offensichtlich nur mit Wachsen beschäftigt und macht keine Früchte, so war das zumindest bei mir im letzten Jahr.
« Letzte Änderung: 05. Juli 2011, 22:25:45 von Mediterraneus »
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #358 am: 05. Juli 2011, 22:22:43 »

Pastiliere hat sehr große Blätter, die wenig gelappt sind. Sie soll schwach wachsen. Wie gesagt, sie hat aber keine Blütenfeigen, es gibt also nur eine Ernte. Hier mal mein Busch (im dunkeln)
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #359 am: 05. Juli 2011, 22:24:45 »

Zum Vergleich mal meine Goutte d Or (=Doree) im Tomatenhaus.
Sie ist sehr kleinwüchsig, frosthart, lecker, aber nässeempfindlich. Sie darf deshalb dauerhaft im Tomatenhaus bleiben.
Sie ist eindeutig am weitesten
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