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News: Weise erdenken neue Gedanken, und Narren verbreiten sie.  (Heinrich Heine)
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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 942297 mal)

Dornroeschen

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6465 am: 15. März 2019, 13:46:24 »

Desert King ist ein San Pedro Typ, hat nur Brebas, keine 2. Ernte. Sie gilt nicht als besonders frostfest, für Regionen mit Winter unter -10 Grad nicht zu empfehlen.
http://feigen.bueschken.com/desert-king/
« Letzte Änderung: 15. März 2019, 13:50:24 von Dornroeschen »
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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6466 am: 15. März 2019, 14:34:13 »

Der Feigen-Spreizflügelfalter (Choreutis nemorana) ist bei der Schmetterlingszählung im Burgenland beobachtet worden.

Den gibts leider bei uns in der Pfalz und Kurpfalz leider schon länger. Man kann ihn aber ganz gut bekämpfen, indem man die Larven im Gespinst zerdrückt. Ich habe das hier unter "Schädlinge und Krankheiten" beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Feigenanbau_in_Deutschland
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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6467 am: 15. März 2019, 14:40:12 »

Desert King ist ein San Pedro Typ, hat nur Brebas, keine 2. Ernte. Sie gilt nicht als besonders frostfest, für Regionen mit Winter unter -10 Grad nicht zu empfehlen.

Klar San Pedro, deshalb ja nur die erste Ernte im Juli, August. Laut Seiler ("Feigen aus dem eigenen Garten", Seite 69) ist die Sorte aber sehr gut winterhart und erträgt wochenlangen Dauerfrost unter -10 ohne Problem.
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6468 am: 15. März 2019, 15:20:46 »

Desert King ist ein San Pedro Typ, hat nur Brebas, keine 2. Ernte. Sie gilt nicht als besonders frostfest.
Gilt als kältetolerant. Steht seit über 10 Jahren in einem Garten in der Haute Savoie auf ca. 500 Metern Höhe und gedeiht und trägt wunderbar. Wenn ich den Platz hätte, hätte ich schon eine gepflanzt, nur wegen der vielen Blütenfeigen.

http://www.planetfig.com/cultivars/fcveng8588.html
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6469 am: 15. März 2019, 15:47:05 »

Es ist schwierig, desto mehr man schaut desto mehr Pflanzen will man ;D
Aber das geht halt nicht :'(

Zitat
Vielleicht auch Negronne + RdB, wobei die beiden Sorten geschmacklich nicht gleich aber doch ähnlich sind.
Wie verhalten sich die zwei Erntezeitmäßig zueinander?

Negronne zuerst ab 1. Hälfte Juli am südwestlichen Stadtrand, wo er aber nicht vollsonnig steht. Der Baum ist recht klein, bisher immer weit unter 3 Meter im Durchmesser, wobei ich auch geschnitten habe. Je nach Jahr waren es bisher 60 bis knapp 100 Feigen auf dem alten Holz. 2010 nichts, da sie erfroren. 2. Ernte ab ca. Mitte September, letztes Jahr in den ersten Septembertagen. Die Anzahl beträgt meist 250 bis 300 Feigen oder mehr, wobei in weniger guten Jahren nicht alles ausreift.

RdB (nur Herbstfeigen) ist mindestens um 2 Wochen früher dran, vielleicht mehr.

In Innenhoflage wird alles mehrere Tage früher sein, vor allem wenn du auch im Herbst Sonne hast.
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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6470 am: 15. März 2019, 16:04:58 »

Desert King ...
... Steht seit über 10 Jahren in einem Garten in der Haute Savoie auf ca. 500 Metern Höhe und gedeiht und trägt wunderbar. Wenn ich den Platz hätte, hätte ich schon eine gepflanzt, nur wegen der vielen Blütenfeigen.

Hallo Philippus, kannst du auch etwas zum Geschmack von Desert King sagen: ganz okay, sehr gut, herausragend, maulbeerartig?
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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6471 am: 15. März 2019, 17:01:38 »

Meine Feigen momentan:

4 größere Ronde-de-Bordeaux-Bäume, in zwei Gärten ausgepflanzt
2 Sultane
1 Martinsfeige
1 Dalmatie
1 Brunswick
1 Michurinska
1 Hardy Yellow
4 verschiedene Feigen aus Gärten in der Nähe, davon ein San Pedro Typ und drei gutschmeckende Blaue, eine davon ein in Italien am Wegesrand ausgegrabener Baum, der extrem winterhart zu sein scheint.
1 Negronne (gerade eingetopfter Wurzelschoss)
1 Pastilière (gerade eingetopfter Wurzelschoss)
1 Longue de Août (gerade eingetopfter Wurzelschoss)
1 Desert King (Bäumchen bestellt)

Abgesehen von den Ronde-de-Bordeaux-Bäumen sind so gut wie alle noch im Topf.

Ich habe vor etliche der oben genannten Sorten im Topf zu beobachten und dann diejenigen, die ich wirklich haben will, auszupflanzen.

Was sagt Ihr zu den Sorten?
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Lokalrunde

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6472 am: 15. März 2019, 17:43:29 »

Alle einpflanzen  ;D
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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6473 am: 15. März 2019, 17:59:58 »

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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6474 am: 15. März 2019, 18:01:53 »

Hat hier eigentlich jemand eine "Hardy Chicago" und kann etwas dazu sagen? Das wäre nämlich im Moment die einzige Sorte, die mir vielleicht noch fehlt.
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Tresenthesen

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6475 am: 15. März 2019, 20:58:40 »

Ich würde auch von deinen Pflanzen Sicherungskopien machen und dann jeweils eine einpflanzen. Nicht jede Feige bringt im Kübel (vernünftige) Früchte....

Ich habe letztes Jahr beim L.dl einen Feigensteckling als "Chicago" gekauft. Vielleicht entpuppt sich der wirklich als Hardy Chicago, wer weiß  ::)
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Rhoihess

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6476 am: 15. März 2019, 21:20:59 »

Wie lief die Überwinterung im Freiland bei euch?
Scheint dieses Jahr hier bisher rekordgut gelaufen zu sein. Noch nicht mal das nicht ganz ausgereifte Holz an den Spitzen ist abgefroren. Null Frostschäden, auch an den angeblich empfindlicheren Sorten. Wenn kein kräftiger Frost mehr kommt, gibt das einen einzigartig guten Start für ausgepflanzte Freilandfreigen.

Hier sieht auch alles gut aus, in manchen Vorjahren froren mal hier und da die Endknospen weg, scheinen dieses mal alle vital zu sein, Tmin -8,9°C. Hat wohl auch geholfen dass es keine längeren Dauerfrostperioden gab (insgesamt 5 Eistage). Zum Vergleich, der ungeschützt ausgepflanzte Lorbeer hat noch nicht mal Blattschäden, die es z.B. 2016 hier und da gab, obwohl es damals nur auf -6,7°C runterging
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6477 am: 15. März 2019, 21:21:07 »

@ Arandir
Ich kann zu Desert King nichts beitragen. Ich bin auf die Quellen im Netz angewiesen, besonders auf den MMn guten Artikel auf der Seite Planetfig mit deren Betreiber ich mehrmals Kontakt hatte. DK wird auch anderswo als produktiv und schmackhaft beschrieben, aber auch als sehr wüchsiger, großer Baum.

Hätte ich gewusst dass du an Hardy Chicago interessiert bist, hätte ich etwas davon in das Päckchen gegeben.
HC trägt zuverlässig (praktisch kein Abwurf von Feigen) und früh, nicht viel später als RdB. Die erste Ernte ist recht klein und gibt es nicht jedes Jahr. Die Früchte der Haupternte sind eher klein und rundlich, manchmal rotbraun, bronzefarben, manchmal violett, innen rosarot. Die Qualität ist gut: weiche, eher dünne Haut, Geschmack ausgewogen, mild, süß und nur leicht fruchtig (beerig), eher saftig. Wenig Samen, büßt bei nasser Witterung nicht allzu viel an Qualität ein. Eine gute Feige, aber für mich sind RdB und Negronne besser, weil sie noch mehr Aroma haben.

HC wächst zügig, buschig und will regelmäßig zurück geschnitten werden. Sie lässt sich problemlos auf ca. 3 Meter Durchmesser halten.
« Letzte Änderung: 15. März 2019, 21:22:52 von philippus »
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Stratos

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6478 am: 15. März 2019, 21:37:54 »

Es gibt Aussagen, wonach HC und Sals Fig praktisch gleich sein sollen. Ich habe beide und werde berichten wenn ich mehr weiß. Die HC hab ich letztes Jahr ausgepflanzt, die Sals werde ich dieses Jahr aus pflanzen 🙂
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6479 am: 15. März 2019, 21:51:23 »

Ich habe vor etliche der oben genannten Sorten im Topf zu beobachten und dann diejenigen, die ich wirklich haben will, auszupflanzen.
So mache ich es auch, wobei der Platzmangel mir enge Grenzen setzt ;)

Ausgepflanzt derzeit Negronne, Pastiliere, HC und seit letztem Jahr testhalber Dottato. LdA wurde eben ausgegraben und verschenkt, die trägt hier im schweren Boden schlecht.
An der Stelle versuche ich es entweder noch mal mit RdB (ich muss den raumgreifenden Wuchs nur irgendwie kontrollieren) oder mit einem meiner Neuzugänge aus dem letzten Herbst (Campanière oder Gayet), die aber noch recht klein sind.
Im Kübel beobachte ich Bécane, Osborn Prolific, Marot (die Dalmatie ähnelt) sowie eine viel versprechende Herkunft vom südlichen Gardasee (selbst mitgebracht) und andere Nonames aus Oberitalien und der Provence. Brunswick habe ich in den Kübel verbannt. Von Madeleine des deux Saisons, Dalmatie, Doree, Croisic/Gillette, Figue de Marseille, Brown Turkey und mehreren Nonames habe ich mich im Laufe der Zeit getrennt.
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