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News: Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume , dem Betrübten jede Blume ein Unkraut. (finnisches Sprichwort)
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News: Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume , dem Betrübten jede Blume ein Unkraut. (finnisches Sprichwort)

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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 1279433 mal)

philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #7995 am: 16. Januar 2020, 07:32:56 »

Bei mir war jedenfalls eine Dalmatie im großen Topf, die aus Platzgründen den Winter draußen verbringen musste, im Frühling 2018 mausetot. Dabei war der Winter mild, lediglich Ende Februar / Anfang März gab es eine Woche richtige Kälte.

Styropor und so weiter hilft sicher, aber zeitlich begrenzt. Irgendwann hat sich die Kälte einfach durchgearbeitet.

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Wild Obst

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #7996 am: 16. Januar 2020, 08:44:34 »

Viele meiner Topffeigen waren im Frühjahr 2018 tot, obwohl ich sie geschützt in meiner Hütte überwinter hatte: Die Töpfe in einem großen Maurerkübel in Sägemehl eingeschlagen und alles auf gewachsenem Erdboden (die Hütte hat keinen extra "Fußboden"). Auch 12 und 20l Wassereimer in der Hütte sind damals komplett durchgefroren.

Aber meinen Aufzeichnungen nach waren es mehr als eine Woche, eher 2-2,5 Wochen, durchgehender Kälte, also selbst am Tag nie über 0°C. Auch im Freiland sind mir, da allerdings nur oberirdisch, eigentlich alle Feigen erfroren, einige frisch 2017 gepflanzte sogar ganz.
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #7997 am: 16. Januar 2020, 09:06:51 »

Viele meiner Topffeigen waren im Frühjahr 2018 tot, obwohl ich sie geschützt in meiner Hütte überwinter hatte: Die Töpfe in einem großen Maurerkübel in Sägemehl eingeschlagen und alles auf gewachsenem Erdboden (die Hütte hat keinen extra "Fußboden"). Auch 12 und 20l Wassereimer in der Hütte sind damals komplett durchgefroren.

Aber meinen Aufzeichnungen nach waren es mehr als eine Woche, eher 2-2,5 Wochen, durchgehender Kälte, also selbst am Tag nie über 0°C. Auch im Freiland sind mir, da allerdings nur oberirdisch, eigentlich alle Feigen erfroren, einige frisch 2017 gepflanzte sogar ganz.
25.2.2018-1.3.2018 gab es in Wien 5 Eistage (Dauerfrost) in Folge mit Minimaltemperaturen von -12 (Wien Hohe Warte) also noch WHZ 8A-konform  ;D

Quelle: https://www.wetteronline.at/rueckblick?pcid=pc_rueckblick_data&gid=11034&pid=p_rueckblick_diagram&sid=StationHistory&iid=11035&metparaid=TNLD&period=4&month=02&year=2018
« Letzte Änderung: 16. Januar 2020, 09:08:38 von Arni99 »
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Alva

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #7998 am: 16. Januar 2020, 09:07:29 »

@Helga
Meiner Erfahrung nach, macht es nix wenn der Topf ganz durchfriert. Mein großer Feigenbaum war im Feber 2012 noch im Topf und hat ca -13 Grad ausgehalten. Er ist nachher nur etwas später ausgetrieben, erfroren war nichts.

Mein Gründach friert auch manchmal ganz durch. Geht schnell bei 25 cm Substratauflage. Das macht den Bäumen ja auch nichts.

Wenn es unter -10 Grad geht, würde ich den Topf trotzdem in den Glasverbau stellen. Oder ins Stiegenhaus? Altbau oder Neubau?

Im 15. Bezirk ist eh noch Innenstadtklima, kälter als -10 wird es wahrscheinlich nicht ...
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Wild Obst

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #7999 am: 16. Januar 2020, 09:10:50 »

Am Rand vom Nordschwarzwald ist eben nicht in Wien... Hier ist es deutlich schwieriger mit Feigen, leider.  Mal sehen ob sich die verbliebenen Feigen nicht demnächst einmal richtig etablieren und dann etwas mehr aushalten, falls es doch einmal wieder einen richtigen Winter gibt.
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8000 am: 16. Januar 2020, 09:13:27 »

Am Rand vom Nordschwarzwald ist eben nicht in Wien... Hier ist es deutlich schwieriger mit Feigen, leider.  Mal sehen ob sich die verbliebenen Feigen nicht demnächst einmal richtig etablieren und dann etwas mehr aushalten, falls es doch einmal wieder einen richtigen Winter gibt.
Was war das kälteste im Nordschwarzwald bei dir bisher?
Edit: -13 bis -14 waren Ende Februar 2018 in Stuttgart/Echterdingen- hab nach Sindelfingen gesucht, gibts aber nicht in der Datenbank.
« Letzte Änderung: 16. Januar 2020, 09:16:41 von Arni99 »
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8001 am: 16. Januar 2020, 09:18:19 »

@Helga
Meiner Erfahrung nach, macht es nix wenn der Topf ganz durchfriert. Mein großer Feigenbaum war im Feber 2012 noch im Topf und hat ca -13 Grad ausgehalten. Er ist nachher nur etwas später ausgetrieben, erfroren war nichts.

Mein Gründach friert auch manchmal ganz durch. Geht schnell bei 25 cm Substratauflage. Das macht den Bäumen ja auch nichts.

Wenn es unter -10 Grad geht, würde ich den Topf trotzdem in den Glasverbau stellen. Oder ins Stiegenhaus? Altbau oder Neubau?

Im 15. Bezirk ist eh noch Innenstadtklima, kälter als -10 wird es wahrscheinlich nicht ...
Oder den Topf in ein sehr großes wannenförmiges Gefäß und mit Erde/Mulch etc. zuschütten zwecks Isolation. bzw. den Topf im Garten (wenn man die Möglichkeit hat) tief vergraben oder Topfheizung falls Stromanschluss vorhanden ist ;) .
Am einfachsten wo geschützt unterstellen bis der extreme Frost wieder vorbei ist. Natürlich ein Problem wenn der Topf +50kg hat wie mein RdB ursprünglich. Habe ihn alleine 2 Stockwerke Stufe für Stufe geschleppt (ca. 20min gedauert) - da trägt sich ein 50kg Zementsack leichter über die Schulter.
Der Feigenhof wässert die Töpfe noch extrem vor dem Verkauf....danke  ;D!
« Letzte Änderung: 16. Januar 2020, 09:23:32 von Arni99 »
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helga7

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8002 am: 16. Januar 2020, 09:21:19 »

Neubau
Aber du machst mir wieder Hoffnung, Alva!
Wenn er bis -10 draussen bleiben kann, ist das Ganze gut zu managen  :D
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Ciao
Helga

Roeschen1

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8003 am: 16. Januar 2020, 09:33:04 »

Innenhof geschützt von allen Seiten ist klimatisch ganz anders wie eine Dachterrasse.
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Wild Obst

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8004 am: 16. Januar 2020, 09:35:33 »

Was war das kälteste im Nordschwarzwald bei dir bisher?
Edit: -13 bis -14 waren Ende Februar 2018 in Stuttgart/Echterdingen- hab nach Sindelfingen gesucht, gibts aber nicht in der Datenbank.
Die Tiefsttemperaturen direkt auf meinem Grundstück waren im Spätwinter 2018 -18°C in der Hütte, da hatte ich ein MinMaxThermometer bei den Feigen. Dürften draußen also mindestens -20°C gewesen sein. Wie lange es so kalt war, kann das MinMaxThermometer natürlich nicht sagen, aber es waren definitiv mehrere sehr kalte Nächte.
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kaliz

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8005 am: 16. Januar 2020, 10:02:55 »

Die Frage ist jetzt natürlich noch wo in Wien, aber so tiefe Temperaturen wird es auf einer Wiener Dachterrasse kaum jemals bekommen.

Ob man den Topf auch von unten isoliert hängt vom Untergrund ab. Im Garten hab ich das Vlies nur seitlich und oben angebracht da der Boden tendenziell eher Wärme speichert. Wie das jetzt auf einer Dachterrasse ist, ist schwer zu beurteilen und hängt wahrscheinlich sehr davon ab, wie gut das Haus nach oben isoliert ist.
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8006 am: 16. Januar 2020, 10:23:51 »

Also ein Risiko ist auf jeden Fall da, siehe meine Erfahrung 2018 mit der Dalmatie im großen Kübel (ca. 20 L), die ich übrigens während der Kältewelle in die Gartenhütte gestellt hatte wo sie wenigstens windgeschützt war.
Ich glaube nicht dass eine ungeschützte Dachterrasse, auch wenn sie sich im 15. Bezirk befindet, unbedingt große Vorteile hat. Da pfeift der Wind ungehindert hin (dummerweise bei russischer Kälte oft mit dabei). Wenn dann auch keine oder wenig Wärme von unten durchkommt ist der Vorteil der innerstädtischen Versiegelung nicht mehr so groß.

Bei so einem Winter wie diesem kein Problem. Meine Oliven stehen immer noch draußen.

@ Arni: das war ganz schön heftig und wir waren 3 mal knapp unter -12°, aber vor allem ein paar Höchstwerte jagen mir die Gänsehaut über den Rücken wenn ich die wieder sehe..
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8007 am: 16. Januar 2020, 10:33:23 »

Zum Vergleich die Werte Wien Mariabrunn  :o
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8008 am: 16. Januar 2020, 10:35:18 »

Also ein Risiko ist auf jeden Fall da, siehe meine Erfahrung 2018 mit der Dalmatie im großen Kübel (ca. 20 L), die ich übrigens während der Kältewelle in die Gartenhütte gestellt hatte wo sie wenigstens windgeschützt war.
Ich glaube nicht dass eine ungeschützte Dachterrasse, auch wenn sie sich im 15. Bezirk befindet, unbedingt große Vorteile hat. Da pfeift der Wind ungehindert hin (dummerweise bei russischer Kälte oft mit dabei). Wenn dann auch keine oder wenig Wärme von unten durchkommt ist der Vorteil der innerstädtischen Versiegelung nicht mehr so groß.

Bei so einem Winter wie diesem kein Problem. Meine Oliven stehen immer noch draußen.

@ Arni: das war ganz schön heftig und wir waren 3 mal knapp unter -12°, aber vor allem ein paar Höchstwerte jagen mir die Gänsehaut über den Rücken wenn ich die wieder sehe..
Ja, ungewöhnlich späte Kältewelle -Im  Dezember oder noch eher Jänner erwartet man das eher.
Irgendeinen Vorteil muss ich ja haben mit meinem Balkon ;).
Bei einer richtigen NO oder O-Strömung werden auch die Italiener hektisch :) wie damals 1985.
2012 war auch nicht lustig: https://www.diepresse.com/729726/kaltester-winter-seit-50-jahren-italien-setzt-militar-ein
und
https://www.dasgoldderbauern.de/wissenswertes/il-grande-freddo/
„Kältewellen dieser Art sind alle 8 bis 10 Jahre zu dieser Jahreszeit ein normales Wetterphänomen“, erklärte der italienische Meteorologe Massimiliano Morucci. Die Olivenbäume halten durchaus Temperaturen unter der Nullgradgrenze aus. Zu nennenswerten Frostschäden kommt es erst wenn die Temperaturen unter minus 7 Grad über einen Zeitraum von 8 bis 10 Tagen fallen. Wirklich gefährlich wird es, wenn das Thermometer nur mehr minus 10 bis minus 12 Grad über mehrere Stunden hinweg anzeigt. Dies war 1985 in der Toskana der Fall. Damals erlitten 19 von 22 Millionen Olivenbäumen erhebliche bis irreparable Frostschäden.
« Letzte Änderung: 16. Januar 2020, 10:40:50 von Arni99 »
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Arni99

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #8009 am: 16. Januar 2020, 10:36:06 »

Zum Vergleich die Werte Wien Mariabrunn  :o
Dazu +5 Grad dann kommst du zu meiner Balkontemperatur :) .
Meine Töpfe stehen 2m70 innerhalb des Mauerwerks (vom Geländer entfernt) bei der Balkontüre in der Ecke, entspricht somit einem waagrechten Schacht.
N/O/W-Winde werden abgeblockt.
« Letzte Änderung: 16. Januar 2020, 10:46:46 von Arni99 »
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