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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 1025087 mal)

Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #810 am: 13. November 2012, 08:36:39 »

Woher kommt eigentlich der Ausdruck Weinanbaugebiet? Wein gedeiht doch überall, sogar in Kanada.
Pflanzen wie Feigen und Citrus sind bessere Anzeigerpflanzen für mildes Klima.

Wein gedeiht nicht überall. So ein europäischer Weinstock hat teilweise auch schon ab -15 bis -20 Grad Probleme.
Es wird schon seine Gründe haben, warum es im z.b. Voralpenland keine flächendeckenden Weinanbaugebiete gibt.

In Amiland und Kanada werden auch meines Wissens Amerikanerreben angebaut, die wesentlich robuster sind. Zudem ist es in Teilen Kanadas und derUSA wesentlich wintermilder als in Mitteleuropa. In Österreich gibts das teilweise auch in den nicht so idealen Gebieten. Der Wein heißt dann Uhudler, oder Direktträger.

Feigen und Citrus sind Spielereien. Vor allem Citrus kann hier gar kein mildes Klima anzeigen, weil es einfach kein Zitrus auf Dauer in Mitteleuropa aushält.

Die Feige wird auch nie dauerhaft ohne Schutz auskommen. dieser Schutz kann eine Insel (im Gewässer, Meer) sein, eine (beheizte) Mauer im Hintergrund, oder ein (beheizter) Platz in der Großstadt.
« Letzte Änderung: 13. November 2012, 08:39:48 von Mediterraneus »
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #811 am: 06. Dezember 2012, 15:16:35 »

Habt ihr eure Feiglinge schon geschützt?

Ich schütze nur noch maximal 3 Feigen durch Vlies. Für die restlichen gilt: Friss oder frier runter!

Hab vorgestern im Halbdunkel nach der Arbeit (sch. Winterzeit!) mit Wind und Vlies gekämpft und schon mal 2 Feigen im unteren Bereich eingehullt. Schaut dementsprechend aus, aber naja. Bild folgt am Wochenende.
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hargrand

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #812 am: 06. Dezember 2012, 17:38:16 »

Feigen hab ich keine draußen, aber ich habe meine Kiwisämlinge mit Schnee angehäufelt :)

Mit dem Schutz müssen doch auch die Feigen gut durch den Winter kommen?
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #813 am: 07. Dezember 2012, 11:00:50 »

Feigen hab ich keine draußen, aber ich habe meine Kiwisämlinge mit Schnee angehäufelt :)

Mit dem Schutz müssen doch auch die Feigen gut durch den Winter kommen?

Ich hab nur Puderzucker. Richtig Schnee ist erst 6 km von mir entfernt.

Vor 2 Wintern hab ich mal um eine Feige ein Iglu gebaut. Das hat gut funktioniert. :D
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #814 am: 08. Dezember 2012, 11:28:43 »

Manchmal beneide ich mich ja selbst um meine künstlerischen Fähigkeiten. Vielleicht werde ich ja auf diese Weise mal entdeckt :-X

So schaut meine Christo-Feige nun aus. Bzw. das kommt raus, wenn man nach der Arbeit im Dunkeln versucht, noch was zu retten :D
Ursprünglich wollt ich ja Socken über die Triebspitzen ziehen, aber ich hab momentan keine alten Socken.
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carot

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #815 am: 10. Dezember 2012, 08:31:57 »

Ja ähm, wunderschön :D . Paß bloß auf, falls die Sperrmüllabfuhr kommt ;D .

Meine Feigen sind allesamt noch sehr jung. Frostverluste würden also noch nicht allzu viel Zeit kosten. Ich experimentiere daher etwas. Habe die kleinen Bäumchen wie Rosen großzügig mit Erde angehäufelt. Wenn noch größere Kälte vorhergesagt wird, werde ich auch mal einen Sockenversuch starten.
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Günther

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #816 am: 10. Dezember 2012, 10:49:00 »

Mein Feigensträuchlein unbekannter Sorte hat einige Winter völlig ungeschützt fröhlich überstanden. Im letzten Winter allerdings, aufgrund des doch etwas ungewöhnlichen Temperaturverlaufs, ist die Feige bis zum Boden zurückgefroren.
Jetzt hab ich die Neuaustriebe - inklusive Fruchtansätzen - zusammengebunden und einen Vliesschlauch drübergezogen. Zumindest gegen Kahlfrost sollte es doch etwas schützen...
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #817 am: 10. Dezember 2012, 14:53:09 »

Ja ähm, wunderschön :D . Paß bloß auf, falls die Sperrmüllabfuhr kommt ;D .

Meine Feigen sind allesamt noch sehr jung. Frostverluste würden also noch nicht allzu viel Zeit kosten. Ich experimentiere daher etwas. Habe die kleinen Bäumchen wie Rosen großzügig mit Erde angehäufelt. Wenn noch größere Kälte vorhergesagt wird, werde ich auch mal einen Sockenversuch starten.
Anhäufeln mit nasser Erde mochten meine nicht so. Anhäufeln mit (nass werdendem) Laub auch nicht. Da bekamen sie Rotpusteln.

Anhäufeln mit Lavagrus oder Perlite geht jedoch ganz gut. Allerdings krieg ich den Haufen nicht groß genug, um die ganze Pflanze zu bedecken :-\
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ManuimGarten

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #818 am: 10. Dezember 2012, 14:59:56 »

Meine Versuche mit der ausgepflanzten Feige haben ergeben, dass sie im letzten Winter im Gittermantel mit Laub drin gut überlebt hat. Leider war das Laub über den Winter zusammengesackt und alles was raus stand, erfror.

Daher werde ich heuer den Gittermantel erst mit Laub auffüllen, wenn zweistelliges Minus droht. Dzt. lagert das gesammelte Laub in großen Säcken.
Die Pflöcke für die Gitterumrandung sollte ich auch mal einschlagen, bevor der Boden steinhart ist. :-\
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #819 am: 11. Dezember 2012, 01:44:01 »

Ich hatte ja eigentlich vor, mal nach Frankreich zu fahren, um mir dort direkt interessante Feigenpflanzen zu besorgen.
Nachdem ich jetzt ein bischen im Internet recherchiert habe, würde ich jetzt wahrscheinlich einen Urlaub in Richtung Südösterreich, Slowenien und Kroatien vorziehen, um mir dort Stecklinge extrem frostharter verwilderter Sämlinge zu besorgen. Ich würde solche Pflanzen dann aber auch an professionelle Feigenzüchter weitergeben, damit alle an dieser Pflanze interessierten solche extrem frostharten Pflanzen beziehen können und der Naturbestand nicht gefährdet würde. Damit würde Winterschutz für diese Pflanzen entfallen. Urlaub in Afganistan werde ich nicht machen, auch wenn dort der Ertrag extrem ergiebiger wäre.
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viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn) 7b

philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #820 am: 11. Dezember 2012, 10:39:27 »

Habt ihr eure Feiglinge schon geschützt?

Ich schütze nur noch maximal 3 Feigen durch Vlies. Für die restlichen gilt: Friss oder frier runter!

Hab vorgestern im Halbdunkel nach der Arbeit (sch. Winterzeit!) mit Wind und Vlies gekämpft und schon mal 2 Feigen im unteren Bereich eingehullt. Schaut dementsprechend aus, aber naja. Bild folgt am Wochenende.

Ich schütze nur noch die nicht etablierten Feigen, sprich was dieses Jahr ausgepflanzt wurde. Das ist eine Dalmatie, die im vorigen Winter Schäden hatte und neu an anderer Selle ausgepflanzt wurde.

Grüße
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #821 am: 11. Dezember 2012, 10:49:31 »

Woher kommt eigentlich der Ausdruck Weinanbaugebiet? Wein gedeiht doch überall, sogar in Kanada.
Pflanzen wie Feigen und Citrus sind bessere Anzeigerpflanzen für mildes Klima.

In Amiland und Kanada werden auch meines Wissens Amerikanerreben angebaut, die wesentlich robuster sind. Zudem ist es in Teilen Kanadas und derUSA wesentlich wintermilder als in Mitteleuropa. In Österreich gibts das teilweise auch in den nicht so idealen Gebieten. Der Wein heißt dann Uhudler, oder Direktträger.

Direktträger ist nicht eine Frage des Klimas. Direktträger entstanden im Zuge der Verwendung amerikanischer, reblausresistenter Unterlagen in Folge der Reblausplage im späten 19. und frühen 20. Jh.
Da damals riesige Flächen neu zu bepflanzen waren und man nicht genug Pfropfreben hatte, wurden die amerikanischen Unterlagsregeben direkt, also ohne Pfropfrebe, gepflanzt.
Das Gebiet (Südburgenland) wo Uhudler angebaut wird, ist vom Klima her nicht ungünstig für den Weinbau.

Grüße
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2012, 10:50:17 von philippus »
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carot

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #822 am: 12. Dezember 2012, 08:37:55 »

Anhäufeln mit nasser Erde mochten meine nicht so. Anhäufeln mit (nass werdendem) Laub auch nicht. Da bekamen sie Rotpusteln.

Anhäufeln mit Lavagrus oder Perlite geht jedoch ganz gut. Allerdings krieg ich den Haufen nicht groß genug, um die ganze Pflanze zu bedecken :-\

Danke für den Hinweis. Dann werde ich mir Alternativen überlegen. Wenn der Schutz mit Laub so gut funktioniert wie Manu schreibt, wäre das eine einfache Alternative. Ich kann nur nicht um alle Feigen Gitter stellen. Da werde ich noch etwas experimentieren.
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Lizzy

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #823 am: 12. Dezember 2012, 08:55:52 »

Schnee ist doch auch eine gute Isolation, oder ? Von dem haben wir nämlich dieses mehr als genug.
Habs zeitlich noch nicht geschafft mit Vlies zu schützen, bisher waren es maximal - 7°C.

Gruss
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mickeymuc

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #824 am: 12. Dezember 2012, 09:28:38 »

Meine stehen auch ohne Schutz im Hang, nur der Schnee, immerhin 20 cm, hilft bissl.
Heut abend werde ich mal Häufen machen, ich hoffe mal es war noch nicht zu kalt

Ich hab sie vorletztes Frühjahr gesetzt, den Winter nur mit etwas Sackleinen geschützt. Sie kamen wieder, aber von unten, was bei diesem Februar aber kein Wunder war.
Gibts denn eine Faustregel ab ca. welcher Temperatur die Äste runterfrieren? Und geht es dabei eher um den Minimalwert oder um die Dauer des Frostes?
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Viele Grüße aus dem Ermstal !
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